Jugendsegnung

War das ein Fest. Die GuKis – zumindest ein großer Teil von ihnen – feierten ihre „Entlassung“ aus dem Gemeindeunterricht.

Entlassung, das klingt ein wenig wie Befreiung aus dem Gefängnis oder von Belastungen. Diese Assoziation ist jedoch sehr unangebracht, denn als Gefängnis und/oder Belastung konnte man die vorausgehenden zwei Jahre Gemeindeunterricht wahrlich nicht bezeichnen. Wir haben in der Zeit viel miteinander geredet, gesungen, gearbeitet, gespielt, in der Bibel gelesen und aneinander und miteinander gelernt. Deswegen feierten wir am 9. Oktober keinen Entlassungsgottesdienst, sondern einen Jugendsegnungsgottesdienst.

Und der konnte sich wirklich sehen lassen.

Die Jugendlichen wollten ein letztes Mal in vertrauter Runde zusammen sitzen und hatten aus diesem Grund einen Teil des Jugendraums im „Altarraum“ aufgebaut: Sofas, ein Tisch, eine Stehlampe, jede Menge Kram auf, unter und neben dem Tisch. Man kam sich vor wie an einem ganz normalen GuKi-Samstag im Jugendraum.

Die GuKis saßen auf den Sofas, schauten sich die Leute an, machten sich Notizen und schienen so im Rampenlicht eine Menge Spaß zu haben. Ein besonderer Gottesdienst kündigte sich auf diese Weise an. Und das war er auch. Die Liturgie, Lieder, Gebete, Bekanntmachungen, Geburtstagsgrüße, Musikvorträge, Bildpräsentationen und das Theaterspiel nahmen den Gottesdienstteilnehmer mit in die Welt der jungen Leute. Es war ein Feuerwerk an Kreativität, Engagement und Freude, das wir erleben konnten. Jedes Wort, das gesprochen wurde, jede Geste, jedes Lächeln und die Lässigkeit waren Laureen, Anna-Marie, Tassillo, Alina und Liane pur.

Wir sangen die Lieder, die den GuKis am meisten gefallen, hörten, welche Dinge sie in den vergangenen zwei Jahren beschäftigten, gewannen einen Einblick in das Geschehen des Gemeindeunterrichtes. Wir sahen eine Menge Fotos und konnten entdecken, wie sehr sich die Kinder in den vergangenen zwei Jahren verändert haben. Sie sind erwachsener geworden. Laureen und Liane erzählten, was sie von den anderen Weltreligionen wussten. Alina und Tassillo zeigten uns mit dem „kleinen ich bin ich“, wie besonders jeder Mensch ist. Anna-Marie moderierte einen Großteil der Übergänge und sang mit der Band und der Gemeinde.

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn wurde als Theaterstück in drei Akten auf die heutige Zeit umgeschrieben. Es machte die Spannung deutlich, die erwachsen werdende Kinder und ihre Eltern erleben und aushalten müssen: Kinder, die ihren Weg finden und Eltern, die ihre Kinder gehen lassen müssen. Und über und in allem Gott, der sich von unserer manches Mal ablehnenden Haltung ihm gegenüber nicht irritieren lässt. Gottes große Liebesgeschichte mit uns Menschen hatte es den GuKis angetan.

Eine Kurzpredigt in zwei Teilen ergänzte das Theaterstück und bot eine Grundlage für die Jugendsegnung, die in gewisser Weise der Höhepunkt des Gottesdienstes war.

Laureen, Anna-Marie, Tassillo und Liane wurden gesegnet und jeder erhielt ein persönliches Bibelwort, das Zuspruch und möglicherweise auch Wegweisung sein kann.

Es war ein durch und durch gelungener Gottesdienst, der Lust auf mehr von diesen tollen jungen Leuten machte.

Zwei Überraschungen gab es dann noch: Die GuKis luden die Gemeinde im Anschluss an den Gottesdienst zu Kaffee und Kuchen ein und sie bedankten sich bei mir für die zwei tollen Jahre miteinander. Diese Überraschung ist euch wirklich gelungen, ihr Lieben. Und ich denke mit einem lachenden und einem weinenden Auge an unsere intensive und schöne Zeit zurück.

Ich wünsche Euch, dass Ihr Euren Platz im Leben, in der Gemeinde und bei Gott findet und dass Ihr spürt, wie sehr Ihr geliebt seid.

Anja Bär

GuKis on Tour

Vom 11. bis 14. Oktober waren unsere GuKis, so nennen sich unsere den Gemeindeunterricht besuchenden Kinder, unterwegs zu einer Freizeit in Bad Oyenhausen.

Ihr Arbeitsthema war die Schöpfung, die sie versuchten, mit allen Sinnen zu begreifen. Mit viel Spaß und Elan waren alle bei der Sache. Sie bewegten sich drinnen und draußen, am Wasser, auf der Erde und in der Luft (8 m über dem Erdboden ist schon recht hoch) und lernten eigenes Vertrauen, gegenseitiges Vertrauen und Gottvertrauen.

Schön war es, dass wir als Gemeinde am Sonntag davon profitieren konnten, indem die Kinder den Gottesdienst unter das Thema Schöpfung stellten und ihn mitgestalteten. Auch die Fotos nahmen uns mit hinein und zeigten ein Stück vom Spaß und der gewachsenen Gemeinschaft miteinander. Natürlich waren die Kinder nicht allein unterwegs; sie wurden betreut und angeleitet von Anja Bär und Sibylle Pegel. Vielen Dank euch beiden, dass ihr euch die Zeit genommen habt, um unsere GuKis damit zu beschenken.

Ruth Lange

Gottesdienst – eine Definition der GuKis

orientiert an der Bibel (Apg. 2,41-47; 1. Kor. 14 , 26-40; Kol. 3, 12-17)
Gottesdienst ist eine Feier für Gott. Wir loben Gott und preisen ihn. Wir danken ihm für das, was er erschaffen hat. Wir feiern zusammen Abendmahl und beten gemeinsam für uns und unsere Mitmenschen. Jeder trägt etwas zum Gottesdienst bei: z.B. Beten, Predigt, Chor/ Gesang, Musik oder Liturgie. Wir leben alle in friedlicher Gemeinschaft miteinander und loben Gott.
Die Gukis (Gemeindeunterrichts-Kinder)

Lebensraum Gemeinde

ein Bericht der GuKis über den Gemeindeunterricht
Die zweite Einheit des Gemeindeunterrichtes hieß „Lebensraum Gemeinde“. Wir haben darüber nachgedacht und geredet, wie Gemeinde entsteht und was Gemeinde ausmacht. Ein wichtiger Teil von Gemeinde ist der Gottesdienst. In der Bibel haben wir nachgeforscht, was Gottesdienst ist und eine Definition dazu geschrieben. Außerdem hat unsere Gruppe zwei Gottesdienste mal etwas genauer angeguckt und sie bewertet. Aus der Erinnerung heraus haben wir den Gemeindesaal gezeichnet und hinterher geprüft, wie gut unsere Erinnerung war. Probiert es doch auch einmal!
Alles in allem haben wir die Gemeinde und den Gottesdienst sehr genau analysiert und festgestellt, dass jedes Gemeindeglied wichtig ist und jeder eine Aufgabe hat.
Die GuKis

Ein Wochenende auf Neuwerk

„Endlich Land, mir ist schlecht!“, das war das Erste, was ich dachte, als ich die kleine Insel, die zu Hamburg gehört, sah. „Ja, endlich sind wir da!“, sagte Tilo (das ist Tassillos neuer Spitzname). Obwohl wir während der Fahrt mit der Fähre Mau-Mau gespielt und ein paar Seelöwen gesehen hatten, waren wir doch alle froh, endlich wieder festen Boden unter unseren Füßen zu haben. Als wir an Land waren, wartete schon ein Traktor mit Hänger auf uns, der uns zum Heuhotel bringen sollte……. (ausführlicher Bericht von Anna-Marie B.) ein-wochenende-auf-neuwerk

Gemeindeunterricht – die zweite

Das erste Mal ist vorbei und es war toll.

Wir haben miteinander gespielt, gegessen, geredet, in der Bibel gelesen und wieder geredet, gespielt und gegessen.

Wie sieht ein Mensch aus, der an Gott glaubt? Kann man das an irgendetwas erkennen oder vor allem an dem, was dieser Mensch sagt? Wie ist es, wenn Menschen Gott begegnen? Passiert dann was und wenn ja, was? Warum lässt sich ein gestandener Fischer überzeugen, mitten am Tag zum Fischen zu fahren? Und welche Rolle spielen Freunde?

Dieser und mehr Fragen haben wir versucht, auf den Grund zu gehen. Wir haben nicht auf alles eine Antwort gefunden und das ist auch gut. Und doch oder gerade deshalb hatten wir wirklich Spaß.

Das nächste Mal treffen wir uns zur selben Zeit am 28.11.2009 – wieder in der Gemeinde.

Wer dazu kommen möchte, ist herzlich eingeladen.

Gemeindeunterricht

Ab Oktober findet wieder Gemeindeunterricht statt.

Kinder und Jugendliche von zehn bis vierzehn Jahren sind eingeladen, ihre Fragen über Gemeinde, Gemeinschaft, Freundschaft, Beziehungen und vor allem über Gott loszuwerden.

Wir treffen uns an vier Samstagen im ersten Schulhalbjahr von 10 – 16 Uhr und wollen miteinander essen, reden, singen, nachdenken, spielen und was uns sonst noch so einfällt.

Bei Interesse meldet Euch bei Pastorin Anja Bär unter 65304079 oder persönlich, sonntags nach dem Gottesdienst.

Wir freuen uns auf Euch!