SommerPause?

In Psalm 73 bekennt der Beter: „Dennoch bleibe ich stets an dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.“

Ich bleibe stets an Gott – ein Bekenntnis, das es in sich hat, vor allem jetzt, da der Sommer vor der Tür steht und mit ihm die Urlaubszeit. Was machen wir im Urlaub und wie gestalte ich in dieser Zeit mein geistliches Leben? Mache ich mal Pause von allem? Jedes Jahr stellt sich von neuem diese Frage.

Da ist zum Beispiel der Sonntag. Er ist ein besonderer Tag. In aller Regel ist er sehr entschleunigt. Die Geschäfte haben geschlossen, die öffentlichen Verkehrsmittel fahren seltener, insgesamt ist weniger los. Ich könnte das als ein Angebot verstehen, diesen Tag anders als die restlichen Tage der Woche zu gestalten. Vielleicht, indem ich auch im Urlaub in einen Gottesdienst gehe. Ob in einer Kirche oder zuhause ist dabei nicht entscheidend. Ich kann mir auch gut vorstellen, mit einem Picknick in fröhlicher Runde Gott zu ehren und ihm bewusst für das Leben und seine Möglichkeiten danke zu sagen. Im Wald, am See, im Park oder an einem Fluss – es findet sich sicher ein Ort, an dem es möglich ist, inne zu halten. Einzige Voraussetzung ist die (innere) Bereitschaft, dankbar auf das zu schauen, was mein Leben ausmacht. Dabei ist es völlig unerheblich, wie die äußeren Umstände meines Lebens aussehen, es kommt darauf an, in mich hineinzuhören und Gottes „Ja“ zu mir zu verstehen. „Deine Sehnsucht ist dein Gebet“ soll Augustinus gesagt haben. Und der amerikanische Franziskaner Richard Rohr meint: „Wir können Gottes Gegenwart nicht herstellen. Vielmehr sind wir schon vollkommen in Gottes Gegenwart. Was fehlt ist das Bewusstsein.“

„Dennoch bleibe ist stets an dir…“ Das ist keine Aufgabe, sondern eine Erkenntnis. Ich bleibe an Gott, weil er an mir bleibt – auch im Sommer, auch im Urlaub.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine besonders gute und erholsame Urlaubszeit in dem wachsenden Bewusstsein, dass Gottes Gegenwart da ist, egal ob im Gottesdienst, beim Picknick, wandern oder Rad fahren.

Neues aus Nampulo/Mosambique

Liebe Freunde und Geschwister,

seit Anfang Oktober bin ich (Alphonso) wieder zurück in meiner Heimat und auf der kleinen Missionsstation. Mein Bein ist gut verheilt und ich kann mit der Prothese wunderbar laufen. Ganz herzlichen Dank an alle, die geholfen haben, dass diese Operation und anschließende Rehabilitation in Deutschland gemacht werden konnten! Und mein innigster Dank gilt Gott, meinem Schöpfer, der mich bewahrt und begleitet hat. Er hat euer und mein Gebet erhört und das zweite Bein wieder geheilt. Ebenso freue ich mich, dass mir Gott das Augenlicht erhalten hat – auch die zweite OP ist gelungen und ich habe auf einem Auge meine volle Sehkraft wieder! Nun bin ich also wieder in Nampulo und arbeite in der Schule sowie in der Bibelklasse. Zu den Außenstationen sind derzeit die Fußwege zu weit und unwegsam. Hier warte ich auf neue Einsatzaufträge von Gott.

Es war eine besondere Unterstützung, dass Benedita, meine Frau, mich einige Wochen in Deutschland besuchen konnte. Sie hat sich in dieser Zeit mit leitenden Frauen aus der EBM und des Gemeindefrauenwerkes getroffen, um Impulse für ihre Arbeit hier in Nampulo mitzunehmen. Sie versucht, in Beratung und Begleitung Frauen und Mädchen zu fördern. Ausbildung, Aufklärung und hygienisches Grundwissen fehlen hier oft vollständig. Immer noch haben wir während der letzten Monate der Trockenzeit kein sauberes Trinkwasser mit verheerenden Folgen. Hier brauchen wir eure Gebete (dass die Regierung endlich den Wasserspeicher auf dem Berg zu Ende baut!!) und freuen uns über jede noch so kleine Spende (um Trinkwasser zu kaufen)!

Benedita hat eine böse Überraschung erlebt, als sie Ende August nach Hause flog. Unsere noch nicht fertiggestellte Hütte war ausgeraubt worden. Alle Dinge, die nicht fest verbaut waren, sind weg. So mussten wir wieder von vorn anfangen. Wir tun es aber dennoch in Dankbarkeit. Wir sind als Familie vereint, haben Geschwister und Freunde – und ich bin gesund. Wir wollen Gott dienen, da, wo er uns beruft und danken euch für eure Anteilnahme, alles Mittragen, eure Gebete und praktischen Gaben.

In herzlicher Verbundenheit

Alphonso, Benedita & Emanuela Muendane aus Mosambique

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Wenn ihr die jeweils aktuellsten Nachrichten hören wollt, sprecht mich an! Da es dort in der Gegend kein Internet/Telefon gibt, erfahre ich den neuesten Stand über die Gemeinde in Nordhausen oder Anne & Gerhardt Muendane.

Uta Hildebrand

Allianz-Tag

In den letzten Jahren hat sich der Zusammenhalt der Gemeinden der Evangelischen Allianz Bremen-Nord so verändert, dass der Wunsch entstand, den nun schon zum dritten Mal stattfindenden gemeinsamen Gottesdienst zu erweitern, einen ganzen Tag miteinander zu gestalten. Der Wunsch wurde Realität und am 22. September 2013 in unseren Gemeinderäumen und umzu erlebbar. Es begann mit einem Gottesdienst, gestaltet von allen Gemeinde der Nordbremer Allianz. Der Gottesdienstraum war gefüllt mit etwa 200 Menschen aus sieben Gemeinden und fast alle blieben nach dem wunderbaren Gottesdienst zum gemeinsamen Mittagessen, Kaffeetrinken, Spielen, Reden, Lachen, Singen und mehr.

Hier ein paar Einrücke:

Für mich war es am schönsten, die vielen Kinder zu sehen und zu betreuen. Ich habe zusammen mit Andreas (aus Blumenthal) und Alina Kinderkirche gemacht und es war echt toll! Mit Theaterstück und Löwenmasken 🙂

Aber auch das Grillen war sehr schön und die Atmosphäre war toll!

Anna B.

Die Atmosphäre war einladend und fröhlich. So viele Menschen unterschiedlicher Denominationen in unseren Räumen, und alle feierten Gott, das war besonders. Die Predigt über „Entschleunigung“, den Wert von Frei-Zeit und Begegnung mit Gott und Menschen hat mich tief bewegt und geht mir immer noch nach. Ich freue mich auf das nächste Mal.

Anja B.

Der Eindruck, als ich unser Gemeindehaus kam, war überwältigend: Der Gottesdienstraum überfüllt von Kindern, Familien und jungen Leuten. Kinderwagen standen überall herum, die Stimmung war fröhlich und erwartungsvoll. (Die Predigt gut aber viel zu lang durch mehrere Wiederholungen.)

Der Nachmittag gestaltete sich durch das Kinderprojekt supergut, beste Stimmung überall, besonders an der Schlange zum Würstchen- und Salatbüfett. Da bekam man auch die besten Kontakte und an den Tischen beim Essen.

Christa H.

Für mich war es spannend, mit fremden Menschen vertraute Gespräche zu führen.

Uta H.

Es war ein wirklich toller Tag. Er begann mit einem mitreißenden Gottesdienst: tolle Musik (eine extra Allianzband), ein volles Gemeindehaus (von der Empore bis zum kleinen Saal) und ansprechende Botschaft. Der Gemeindegarten wurde nach dem Gottesdienst mit vereinten Kräften umgebaut zum Spielplatz mit den Spielgeräten von Kirche buten, die Blumenthaler bauten ein „Royal Rangers Zelt“ auf und es gab ein tolles Mittagsbuffet. Die Schlange am Würstchengrill ging quer durch den Garten. Ein wirklich gelungener Tag, genug Zeit zum Schnacken und viel, viel Gemeinschaft. Ich freue mich auf das nächste Mal.

Thomas L.

Allen Teilnehmern wird dieser Tag eine bleibende Erinnerung sein und soll im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt werden. Der Termin: 28. September 2014 steht schon fest.

Sibylle Pegel

Ein großes, schönes Fest

Wir haben unsere Goldene Hochzeit im Kreis der Gemeinde mit einem Dankgottesdienst

feiern dürfen. Die Gemeinde hat mit vielfältigen kreativen und liebevollen Ideen dieses Fest mit gestaltet und organisiert.

Uns hat es sehr gut gefallen und wir waren sehr berührt über die vielen unterschiedlichen Segens- und Glückwünsche, über Aufmerksamkeiten, Geschenke und das persönliche Engagement Einzelner in der Gemeinde. Die große Anteilnahme hat uns tief bewegt.

Unsere Gäste, darunter auch manche ehemaligen Lesumer, haben am Gottesdienst

teilgenommen und fanden das Fest sehr gelungen. Unsere Pastorin Anja Bär hat unseren Trauspruch sehr persönlich ausgelegt und ein Chor aus „Ehemaligen“ hat Lieder aus dem Taschenliederbuch gesungen. Einfach nur zuzuhören und sitzen zu bleiben war dann doch schon ungewohnt für uns.

Viele Hände haben alles liebevoll vorbereitet, da ja schon am Vormittag das Frauenfrühstück stattgefunden hatte und wenig Zeit blieb für eine zweite Feier an diesem Tag. Aber das gemeinsame Kaffeetrinken und Aufräumen hat wie immer hervorragend geklappt.

Wir sagen herzlich: Danke!!!

Diese Tage waren für uns durch Besuche von langjährigen Freunden ein schönes Geschenk,

da sie in ganz Deutschland verteilt leben und extra die weite Reise unternommen haben.

Soweit ich mich erinnern kann ist dieses Fest eine Premiere in der Lesumer Gemeinde und zur Nachahmung zu empfehlen. Wir sind Gott sehr dankbar für die Führung und Bewahrung in den 50 Ehejahren, denn vielen ist dieses Fest durch den Verlust ihres Partners nicht möglich.

Unsere 50 Jahre durften wir zudem komplett in der Lesumer Gemeinde leben. Darum auch einen herzlichen Dank für die gemeinsame Zeit und Begleitung durch viele Weggefährten in guten und in schlechten Zeiten.

 

Eure Irmgard und Fritz Hoefs.

SpielKaffee

Im Winter, wenn die Spielplätze unbrauchbar sind, die Kinderzimmer zu klein, der Bewegungsradius von Eltern und Kind extrem begrenzt, sind immer montags, von 15-17.30 Uhr, Kinder zwischen 0 und 6 Jahren mit ihren Eltern, Großeltern, Nannys oder anderen Begleitpersonen in unsere Räume eingeladen, um zu spielen, zu toben und anderen Kindern mit deren mitgebrachten Erwachsenen zu begegnen.

Es gibt warme und kalte Getränke, Kuchen und Kekse und jede Menge Spielzeug. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns aber über eine Spende für Speisen und Getränke. Ihr könnt natürlich gern selbst was Ess- und Trinkbares mitbringen.

Wichtig sind ein paar Hausschuhe oder Stoppersocken.

Wann beginnt die nächste Saison? Das sagt Dir auf jeden Fall unser Terminkalender.

Dann sehen wir uns hoffentlich im

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Gemeindefreizeit Ahlhorn 6-8.9.2013

Hartmut Kluge berichtet direkt vom Ort des Geschehens

Tag 1: Das Ankommen

Hochmotivierte ca. 50 Teilnehmer machten sich auf den Weg nach Ahlhorn. Die Wetterprognose war einfach fabelhaft: Spätsommer mit 28 Grad im Schatten. Wir wollten uns bis 18 Uhr zum gemeinsamen Abendessen treffen, aber Staus, weite Anreisen und letzte Vorbereitungen machten dies nicht mehr möglich.
Das Abendessen zog sich somit von 18.00-20.30 Uhr hin. Dank des tollen Teams vor Ort war dieses überhaupt möglich.

Unterdessen kam ein Hilferuf von Anna-Marie Bär auf Ritas Handtelefon an: „Wir stehen Höhe Hude auf der A-Dingsda, der Wagen ist verreckt, holt uns hier raus!“ Markus Dohmeyer war sofort bereit, drückte Oma Ulla seinen kleinen Sohn in die Hand und düste los zum Helfen.
Als wir dann alle gegen 20.30 Uhr versammelt waren wurde der „Bunte Abend“ durchgeführt. Das tat gut, denn Anna-Marie und Alina Bär, Tassillo Hildebrand, Leon Tepelmann, Rita und Hartmut Kluge gaben Vollgas. In Gruppen lernten wir einander kennen und kürten die Siegergruppe mit Applaus. Tolle Ideen waren entstanden zu den Themen:
Vincent von Ahlhorn (Anna-Marie), Leseratten (Alina), Abenteuerreise (Leon), Gasthaus (Tassillo), Floristika (Rita) und God’s Piano (Hartmut).

Der Abend war lang – aber schön. Dann schlugen Assam, Christa und Hartmut mit ihrem Song zu.
Nach diesem Contest hatten wir unser Freizeitlied, denn gewonnen hatte „God’s Piano“ nach der Melodie: „Laudato si“

1. Sei gepriesen für diesen tollen Sommer.
Sei gepriesen für 30 Grad im Schatten.
Sei gepriesen für Eis und Limonade.
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar Herr.
Laudato si …
2. Sei gepriesen, du bringst uns stets nach vorn.
Sei gepriesen, wir sind jetzt in Ahlhorn.
Sei gepriesen, das finden wir enorm.
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar Herr.
Laudato si …
3. Sei gepriesen, wir lieben die Gemeinschaft.
Sei gepriesen, wir sind ein netter Haufen.
Sei gepriesen, wir woll’n Alina taufen.
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar Herr.
Laudato si …

Nach allen Strapazen des Tages verklang der Abend im „Ankerkeller“.
Dankenswerterweise übernahm Bernhard Ratjen dort sofort die Kontrolle, schenkte uns voll ein und führte das „Verzehrbuch“.

Tag 2: Die Herausforderung

Widerwillig Aufstehen, Duschen… oder nicht ???
– gegen 8 Uhr gemeinsames Frühstück oder doch noch einmal umdrehen???
– das Kind ist wach und will den neuen Tag erleben
– so viele Entscheidungen an einem Samstagmorgen. – Puh !
Entschädigt wurden wir jedoch über unsere Mägen, denn das Frühstück war wirklich sehr gut und das Buffet überaus reichhaltig.

Frisch gestärkt ging es weiter im Programm und gegen 9.30 Uhr wurden wir aktiver. Jeder hatte die Möglichkeit sich in eine Arbeitsgruppe einzubringen … oder auch nur einfach an den Ahlhorner Fischteichen zu chillen.

Die Workshops waren:

– Gottesdienstvorbereitung mit Anja Bär
– Gottesdienstlieder mit Thomas Lange
– Gottesdienst-Deko mit Ruth Lange
– Liedersingen mit Mechthild Schack
– Bewegung mit Uta Hildebrand
– Malen mit Anna-Marie Bär

Das war einfach ein buntes, entspanntes Miteinander.
Alle Tagesgäste waren inzwischen eingetroffen, auch beim letzten Spätaufsteher waren die Augen offen und wir planten den nächsten Tag. Alinas Taufe am Sonntag prägte den Mittelpunkt der Arbeitsläden 🙂 (Workshops).

Dann war Mittagessen – also Stärkung für die Meute.
Wetterbedingt wurde der Nachmittag bereits um 14 Uhr gestartet.
Geländespiel von und mit Uta Hildebrand
Themenbereiche:
– Wellness – mit Ursula Ratjen
– Bibelwissen – mit Renate Bortmann
– Männchen für Männchen – mit Alina Bär
– Inselrettung – mit Uta Hildebrand
Das war echt wieder einmal lustig, denn Uta hat das einfach drauf.
Mit ihr und ihren Helfershelfern hatten wir einen wirklich spaßigen Nachmittag.
Wir rochen nach Ölen und Salben, hatten Lipgloss auf dem Mund und Glitzer an den Wangen.
Zwischendurch gab es natürlich KaKu (Kaffee und Kuchen) und Regen.

Nun zum Samstagabend mit „Lagerfeuer“ – dank Hans Steinwede.
Der Himmel blieb ruhig, kein weiterer Regen, wir versammelten uns an der Feuerstelle.
Der Fitteste aus der Siegergruppe des Geländespiels bekam eine Bonbonjacke als Preis. Dann hieß es für Norman Höhling Reißaus vor den Kindern zu nehmen. Norman war wirklich ein guter Läufer, aber bei einer solchen Horde war auch er machtlos, die Jacke zu verteidigen.
Am Feuer war es sehr gemütlich und warm. Gut gelaunte Kinder zogen mit Stockbrot herum.

Gitarrenklänge und Gesänge aus alten Zeiten zogen die Runden.
Man hörte nur: „Kennst du noch?“ und dann wurde gesungen. Reinhard Bortmann begleitete mit der Gitarre jeden Liedwunsch auf Zuruf, bis gegen 22 Uhr.

Anschließend schafften es die ganz Harten wieder in den Ankerkeller. Dort wurde geklönt, gespielt und gelacht bis in die Nacht.
Um Mitternacht hieß es dann „Happy Birthday“ für Jan-Peter Arning. Bernhard Ratjen schenkte noch ein Geburtstagssektchen ein und es war für genügend Bettschwere gesorgt.

Tag 3: Die absolute Herausforderung
Da war sie wieder, die Aufsteh‘-Frage.
„Wasche ich den, der mich aus dem Spiegel anschaut – oder nicht?“ Draußen regnete es.
Erst einmal haben wir zusammen gefrühstückt und anschließend war Kofferpacken angesagt.
Um 10 Uhr war es dann soweit: Alinas Taufe
Wir versammelten uns mit Kind und Kegel im geschmückten und zurechtgemachten „Blockhaussaal“. Die Taufband spielte auf und die Gemeinde konnte sich warm singen. Wir lobten Gott und freuten uns mit Alina.

Mit hervorragend warmer, freundlich-ruhiger Stimme führte uns Torsten Rauchhaus durch den Festgottesdienst. Unsere Pastorin Anja Bär (Mutter des Täuflings) predigte über Beziehungen, vor allem Beziehungen zu dem Gott, von dem uns nichts und niemand trennen kann.
Alina erzählte uns noch einmal, wie wunderbar sie von Gott überzeugt wurde an ihn zu glauben. Alina bekannte vor der Gemeinde ihren Glauben und die Gemeinde versprach Alina, sie mit Gottes Hilfe zu begleiten.
Gerade rechtzeitig vor der Taufe trafen auch die vermissten Freunde von Alina ein. Es passte wirklich alles zusammen. Selbst dem Regen konnten wir etwas Charmantes abgewinnen.
Mit Schirmen und Regenjacken gewappnet, schritten wir dann zur Tat und zum nächstgelegenen See.

Anja, Alina und Taufbegleiterin Rita stiegen furchtlos ins Wasser
und vollzogen vor der singenden Gemeinde die Taufe.

Mit freudigen Umarmungen, kleinen Geschenken und besten Wünschen wurde Alina von allen begrüßt und als neues Mitglied in unserer Gemeinde willkommen geheißen.
Wir aßen zusammen Mittag und feierten den freudigen Anlass weiter, bis es noch Kaffee und Kuchen gab.
Dann hieß es Ade sagen.
Die „Neue“, also Alina, schloss diesen verlängerten Gottesdienst mit einem ausgiebigen Reisesegen ab und beendete somit offiziell diese erbauliche Gemeindefreizeit.

Ein fettes Dankeschön an alle, die mitgearbeitet haben. Danke Rita und danke Mechthild. Danke an die, die immer zur Stelle waren. Danke für große und kleine Mitmacher.
Danke dir, du großer liebender und begleitender Gott.

Hartmut Kluge

Karwoche in Taizé

Schon lange wollte ich die Ursprungsstätte der Taizé-Lieder kennenlernen.
Nun bot der CVJM-Münster eine Gruppenreise in der Karwoche an, und zusammen mit Alina Bär nahm ich daran teil. Das Kloster liegt direkt neben dem Dorf Taizé in Frankreich, genauer: in Burgund. Es besteht aus der neuen Kirche (sie kann bis zu 5.000 Menschen aufnehmen, wenn sie wie hier üblich dicht gedrängt auf dem Fußboden hocken), Holzbaracken für Schlafräume (12 – 6 Personen), Seminarräume sowie sehr viele und unterschiedlich große Zelte. Außerdem gibt es einen Campingplatz und einen Abstellplatz für Wohnmobile – alles gehört zur Kloster-Anlage dazu.

Für unsere Woche hatten sich mehr als 3.000 Jugendliche eingefunden, ca. 30 % deutsche, 30 % portugiesische und der Rest aus ca. acht weiteren Nationen. Zur Bibelarbeit einigte man sich auf eine Sprache: die Workshops für die Jugend fanden auf Englisch statt. Viele Junge und Alte (Ü 30, davon gab es ca. 300) kommen regelmäßig nach Taizé und sind schon in Freundschaft verbunden.

Dreimal täglich versammeln sich alle zum Gottesdienst, der in vielen Sprachen gehalten und zusätzlich bei Bedarf übersetzt wird. Mich hat die Freude an großer Andacht, die alle Anwesenden zeigten, sehr berührt, obwohl Kälte, Nässe, Arbeitsdienste oder vielleicht auch bei den Jugendlichen abendliche Treffen bestimmt eher zum Ausruhen verleiteten. Als dann noch am Gründonnerstag von den 50 Brüdern eine Fußwaschung nicht nur untereinander, sondern von ihnen an allen Gästen durchgeführt wurde, war ich sehr dankbar, diese Gemeinschaft zu erleben.
Am Ostersonntag riefen dann Jugendgruppen in ihrer Sprache und voller Elan: „Christus ist wahrlich auferstanden“ – und das klang wunderbar.
Für weitere Details stehe ich gerne zur Verfügung.

Mechthild Schack

Diamantene Hochzeit

Am 6. Juni 2013 feiern Hertha und Walter Marsell das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit. Seit 60 Jahren gehen sie gemeinsam durchs Leben und haben in guten und schlechten Zeiten immer treu zusammen gehalten. Seit 1951 gehören sie unserer Lesumer Gemeinde an und haben – so lange ihre Kraft es zuließ – die verschiedensten Aufgaben übernommen: Sie waren über Jahrzehnte begeisterte Chorsänger, waren Notenwarte, haben den Büchertisch betreut und nicht zuletzt war Hertha unsere Küchenfee. Für all‘ die Mitarbeit sei heute noch einmal von Herzen gedankt.

Für die Zukunft wünschen wir dem Jubelpaar weiterhin Gottes reichen Segen. Er sei mit ihnen, auch wenn die Gesundheit ihnen zu schaffen macht, und er schenke ihnen immer viel Freude an den Töchtern, Schwiegersöhnen und Enkeln.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Osterfrühstück Anno Domini MMXIII

Nach einem bereits sehr ansprechenden Karfreitags-Gottesdienst traf sich unsere Gemeinde mit Freunden und Gästen am Ostersonntagmorgen wieder.
Obwohl uns in der Nacht zuvor eine geschlagene Stunde Zeit gestohlen wurde ließen sich die gut 80 Erschienenen nicht davon abhalten, Ostern in der Auferstehungskirche Bremen-Lesum zu feiern.

Gegen 9.30 Uhr konnten wir uns an hübsch eingedeckte Tische setzen. Ein Team um Anja Dohmeyer hatte sich darum gekümmert, dass unser Gottesdienstraum zum Feiern einlud.
Von hier und dort hörte man freundliche Guten-Morgen Wünsche oder ein kurzes Moin.
Grund genug zum Feiern war da und ein „Der Herr ist auferstanden“ schallte immer wieder laut und leise durch den Gemeindesaal. Leckere Brötchen, Eier, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee etc. trugen zu unserem leiblichen Wohl bei und an den Tischen entwickelten sich rege Gespräche.

Nachdem auch der letzte pappsatt war startete Ulla Ratjen mit dem symbolischen Anzünden der Kerzen in den Hauptteil des gemeinsamen Morgens. Mit vielen schönen Liedern und Texten führte sie uns durch den Gottesdienst, musikalisch begleitet von Rita und Hartmut Kluge.

Unter der charmanten Anleitung von Fritz Hoefs sangen wir uns als Kanon den Ostergruß „Der Herr ist auferstanden“ zu.
Danach entführte uns Ulla in das alte Jerusalem. Anschaulich nahm sie uns mit in die Ostergeschichte und wir standen mit ihr, den Frauen und Jüngern vor Jesu Grab.
Es ging um das neue Leben, welches uns, durchwirkt von Gottes Geist, Lebensqualität gibt.
Dann erzählte sie noch von der Begegnung zwischen Maria von Magdala und Jesus. Für mich:
Gänsehaut pur! Der König lebt … das Grab ist leer – er regiert in alle Ewigkeit.

Im Vierkündigungsteil nahm unsere Pastorin Anja Bär den Faden des Osterfestes wieder auf.
Was mach ein leeres Grab mit mir? Da herrscht doch Hilflosigkeit. Waren es Grabräuber, Neider? Wo ist der Herr hin? Was machen solche extremen Situationen mit mir?
Da werden Gefühle geweckt. Gefühle brauchen Zeit, wenn ein geliebter Mensch plötzlich fort ist.
Begegnungen mit Jesus verändern und geben Kraft.
Ostern ist das Ende vom Ende und schenkt Freude und Lebenskraft.

Eine starke Osterpredigt, ein klasse Rahmenprogramm, einfach eine Wohltat.
Danke an die Macher und an euch alle, denn das zusammen machte diese Oster-Atmosphäre aus.

Euer Hartmut Kluge

Gottes geliebte Menschen

Liebe Gemeinde Bremen-Lesum!

Nun ist es schon wieder einige Zeit her, dass ich bei Euch zu Gast war. Sehr gerne denke ich an die Tage bei Euch zurück. Ihr seid eine Gemeinde, die eine charmante und nette Ausstrahlung hat. Ich habe mich bei Euch wohl gefühlt und mich über das ungezwungene „normale“ Miteinander gefreut.
Und: Ihr seid für mich ein gutes Beispiel dafür, dass Gemeinden nicht nur dann klasse sind, wenn sie hunderte von Leuten in ihren Reihen haben. Eine „kleine“ Gemeinde, die munter ihren Weg geht, das ist schön mitzuerleben!
Gemeinsam haben wir versucht, das Evangelium von der Liebe Gottes weiter zu sagen.

Ob der eine oder andere beim Betrachten des eigenen Bildes daran denkt, dass er ein „geliebter Mensch Gottes“ ist? Ob der eine oder andere sich an die konkreten Schritte erinnert, die er sich vorgenommen hat?
Viele Leute haben sich die Liebe Gottes (neu) zusagen lassen.
Ich wünsche Euch und Euren Gästen viele Mut machende Zeichen der liebenden Gegenwart Gottes mitten im (Gemeinde-) Alltag.

Die Evangelisationsveranstaltung mit „Gottes geliebte Menschen“ war ein Punkt im Rahmen eurer „Dauer-Evangelisation“, denn Evangelisation ist nicht eine Veranstaltung, sondern eine Lebenshaltung.
Dort, wo wir leben und arbeiten, kommt das Evangelium zur Sprache und wird zur Tat. Deswegen wünsche ich Euch von Herzen, dass die Evangelisation gut weiter geht: Dass Ihr in Eurem Alltag immer wieder „Gottes geliebten Menschen“ so begegnet, dass sie erleben und hören, dass das Reich Gottes gegenwärtig ist.

Bedanken möchte ich mich auch bei Anja Bär und allen anderen Mitarbeitern, die es mir so leicht gemacht haben, in Lesum zu sein.

Für Eure Aufgaben in der Gemeinde und für Euren persönlichen Glaubensweg wünsche ich Euch von Herzen Gottes Segen!

Mit herzlichen Grüßen aus dem Dienstbereich Mission des BEFG,
Euer Carsten Hokema www.ewigkite.de