Stille vor dir, mein Vater

Das neue Jahr hat uns fest im Griff – so ist mein Eindruck. Termine über Termine häufen sich. Hier eine Sitzung, dort eine Planungsgruppe, überall ist Bewegung. Und das im Jahr der Stille.
Ist das in Ordnung, können wir so etwas zulassen, übernehmen wir uns nicht? Wollten wir nicht eigentlich weniger Aktionismus, weniger Stress?
Im Ideenheft zum Jahr der Stille habe ich folgende Zeilen gefunden:

Stille ist etwas Gutes.
Aber wir kommen nur so selten dazu.
Arbeit und Stille gehören zusammen.
Aber oft regiert nur Stress und Hektik.

Das Jahr der Stille soll ein Jahr der Begegnung mit Gott werden, weniger Aktionismus, weniger Stress. Das heißt nicht, dass wir alles, was wir bisher taten, lassen. Es heißt auch nicht, dass das Alles keinen Wert hatte oder hat. Es heißt, dass wir uns genau überlegen wollen, ob die Dinge, die wir tun, der Begegnung mit Gott dienen.
Es gibt Arbeiten, die sind nicht ohne weiteres zu beenden. Es gibt Angelegenheiten, die kann man nur unter Schmerzen aufgeben. Und es gibt Aufgaben, die wir unbedingt weiterführen müssen, weil sie uns helfen, die Balance zwischen Arbeit und Stille zu finden und zu behalten.
Gottes Lebensrhythmus ist ein ganz anderer als der unsere. Das war nicht so gedacht, hat sich aber im Laufe der Zeit so entwickelt. Als Gott die Erde schuf, machte er eins nach dem anderen, nie den zweiten Schritt vor dem ersten, „und es ward Tag und Nacht, der nächste Tag“ ehe er weiter machte. Und schließlich ruhte er.
Gott, der Allmächtige betrachtete sein Werk und befand es für sehr gut. Und er ruhte.
Diesen Rhythmus hat Gott auch in uns angelegt, als er uns als Gegenüber schuf, als sein Ebenbild.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass uns dies abhanden gekommen ist. Wann finden wir die Muße auszuruhen? „Gut Ding will Weile haben“, so ein altes Sprichwort. Wann haben wir den Mut, die Dinge nacheinander anzupacken? Und wann sehen wir das Offensichtliche, das getan werden muss und tun es dann auch?
Wir wollen es im Jahr der Stille neu lernen, wollen diesen Lebensrhythmus Gottes wiederentdecken. Aktion und Stille im Wechsel, das ist der Rhythmus Gottes. Wie können wir Stille in unseren Alltag, der von Beruf, Schule, Familie und Gemeinde geprägt ist, integrieren? Wie kann eine ganze Gemeinde still sein (ohne dabei einzuschlafen)?
Genau das zu lernen, soll uns im „Jahr der Stille“ gelingen. Ja, es gibt immer noch (zu) viel zu tun. Wir haben immer noch eine Menge Aufgaben, so dass es auf den ersten Blick erscheint, als wäre Stille undenkbar. Doch es kommt darauf an, die Balance von Stille und Aktion zu erlernen.
Es ist meine große Hoffnung, dass sich Leben verändert, wenn wir uns auf diese Herausforderung einlassen – dass wir dadurch hören, welchen Auftrag Gott für unser Leben hat. Ich bete und hoffe, dass wir als Gemeinde neue Impulse und Stärkung für die Menschen um uns herum bekommen. So viele Menschen kennen Gott, kennen Jesus nicht. Sie wissen nichts von der unglaublichen Liebe Gottes zu ihnen. Sie haben keine Ahnung, dass Jesus sie aus allen Zwängen erlöst hat. Wir müssen es ihnen sagen, und zwar so, dass sie es verstehen, ja wirklich begreifen können.
Wie das gehen soll? Fragen wir Gott und hören darauf, was er uns zu sagen hat.

„Stille vor dir, mein Vater. Neue Stille vor dir suche ich, Herr.
Stille vor dir ist Gnade. Aus der Stille vor dir schöpfe ich Kraft.
Stille vor dir will schweigen, und ich öffne mein Herz nun für dein Wort.
Stille vor dir ist Frieden. Und ich staune, o Herr, reden wirst du.
Stille vor dir, ich höre. Rühre mich an durch dein Wort.“

Am Ende dieses Jahres wollen wir uns über unsere Erfahrungen mit der Stille und dem Gebet austauschen und sehen, welchen Auftrag Gott uns persönlich und für unsere Arbeit hier in Bremen-Lesum gegeben hat. Ich bin gespannt und freue mich darauf.

Anja Bär

Alles, was Atem hat, lobe Gott

Und das laut, fröhlich, mit viel Musik und Tanz!
Selbst im Jahr der Stille, oder vielleicht gerade deshalb, laden die Frauen aus Kamerun mit ihrer Gottesdienstordnung zum Weltgebetstag 2010 ein.

Kamerun gehört zu den ärmsten Ländern der Welt.
Durch günstige Klimazonen und ca. 250 ethnische Gruppen auch ,,Klein Afrika“ genannt, ist es überaus fruchtbar und reich an Bodenschätzen.
Dennoch liegt die Lebenserwartung der Kameruner bei 50 Jahren, und mehr als 40% leben unterhalb der Armutsgrenze.
Durch Korruption, einen diktatorischen Staatschef und große Konzerne, die das Land ausbeuten, aber auch durch unser Verhalten haben die Kameruner kaum die Möglichkeit, für ein Existenzminimum der Familien zu sorgen. Besonders betroffen davon sind die Frauen, die mit den Erzeugnissen aus Viehhaltung und Landwirtschaft das Geld für die Schule und Dinge des Überlebens verdienen.
Trotz all dieser Probleme, die wir auch bei den Informationen ansprechen wollen, haben die Frauen des WGT Komitees einen wunderbaren, bewegenden Gottesdienst zusammengestellt.
Wir laden deshalb herzlich ein, nicht nur die Frauen, diesen Gottesdienst am Freitag, den 5. März 2010, ab 17.00 Uhr in unserer Gemeinde mitzufeiern.
Ab 15.00 Uhr gibt es die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen zu singen, sich auszutauschen oder mehr über Land und Leute Kameruns zu erfahren.
Da wir in diesem Jahr die gastgebende Gemeinde sind, brauchen wir viele helfende Hände.
Hier sind die wichtigen Termine:
1. Mittwoch 27.1.2010 20.00 Uhr Gemeinde Hindenburgstr. 14
2. Mittwoch 10.2.2010 20.00 Uhr Gemeinde Hindenburgstr. 14
3. Donnerstagnachmittag 4.3.2010 Generalprobe
4. Freitag 5.3.2010 ab 15.00 Uhr Kaffeetrinken + mehr
ab 17.00 Uhr Gottesdienst

Bei Rückfragen: Ulla Ratjen Tel. 0421/ 6361153

Lasst uns Gott preisen und Gottes Wort bedenken.
Lasst uns einander aus unserem Leben erzählen.
Lasst uns immer wieder neu bereit werden, überall auf der Erde als eine Gemeinschaft der Liebe und des Friedens zu leben.
Alles, was Atem hat, lobe Gott.
Ulla Ratjen

Meine Kinder in Süd Afrika

Es ist jetzt 10 Jahre her, dass ich Sinoxolo das erste Mal gesehen habe, ein unterernährtes und schmuddeliges Kind wie die meisten der Kinder, die unsere neu gegründete Vorschule im New Brighton Township überfluteten. Ihre Mutter arbeitslos, der Vater nach der Zeugung verschwunden, das Zuhause ein Bretterverschlag ohne Strom und Wasser. Eine typische „Familie“ in diesem ärmsten Township von Port Elizabeth.

Die Patenschaft für Sinoxolo hat damals meine Schwester Sabine übernommen und dem Mädchen dadurch zwei Mahlzeiten am Tag, Bildung und Fürsorge geschenkt.

2003 wurde Sinoxolo in die christliche SDA School eingeschult. „Calabash Trust“ hatte sich zu ihrer Förderung wegen des hoch motivierten und qualifizierten Personals für diese Schule entschieden

Von Anfang an war Sinoxolo fleißig und stolz darauf, eine gute Schule besuchen zu können. Ihre Mutter schrieb mir einmal wie dankbar sie sei, nicht nur für die Unterstützung ihrer Tochter, sondern auch für das Gefühl der Hoffnung, das ich ihr geschenkt habe und dem daraus resultierenden Lebensmut.

Im Dezember letzten Jahres hat Sinoxolo ihren Abschluss mit sehr guten Noten gemacht und dank meiner Schwester wird sie eine gute Highschool außerhalb des Townships besuchen. Ich möchte einen wundervollen Brief von Sinoxolo an meine Schwester mit euch teilen, der mich sehr gerührt hat:

Liebe Sabine,
ich grüße Dich im Namen Jesu und hoffe, dass es Dir gut geht. Mir und meiner Familie geht es sehr gut. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, Dir noch einmal zu danken für die große finanzielle Hilfe. Danke für Deine Liebe und dass Du mich immer unterstützt hast, wenn ich Deine Hilfe brauchte.
Aber vor allem möchte ich Dir jetzt dafür danken, dass du mich zu dieser hochangesehenen Highschool schickst, die so viel Geld kostet. Ich habe mir nie vorstellen können, jemanden wie Dich zu treffen. Ich danke Gott dafür, dass er Dich in mein Leben gebracht hat. Ich verspreche Dir, sehr hart zu arbeiten und Dich niemals zu enttäuschen.
Meine Klassenlehrerin hat immer gesagt: „Erfolg kommt nur von harter Arbeit. Mögest Du erfolgreich sein in allem was Du tust.“
Ich danke Dir für die Gewissheit, dass ich nun etwas Besonderes aus meinem Leben machen kann. Du bist ein Vorbild für mich.
I love you very much
Sinoxolo

Wow, mir kommen immer noch die Tränen, wenn ich das lese. Sinoxolo und ihre Mutter haben mir wieder vor Augen geführt, was das Wichtigste an meinem Patenschaftsprojekt ist. Es sind nicht die 27 Euro pro Monat Schulgeld, die wir Pateneltern schenken, sondern es sind Hoffnung, Lebensmut und die Chance auf ein besseres Leben.

Simone Kawalec

siehe auch weiterer Artikel

Sei stille dem Herrn

„Sei stille dem Herrn und warte auf ihn“ Ps 37,7

Zeiten der Stille und Zurückgezogenheit, ja Wüstenzeiten, sind Zeiten der Veränderung, Zeiten der Vorbereitung für neue Wege.

Ich studierte einst Betriebswirtschaftslehre auf Lehramt – es scheint eine Ewigkeit her zu sein. Und ich beendete das Studium vorzeitig – auch das ist lange her. Doch ich erinnere mich noch genau, wie schwer es mir fiel, diese Entscheidung zu treffen. Ich wollte mir diese Niederlage nicht eingestehen. Zwar wusste ich längst, dass ich am falschen Platz war, dich wo der richtige war, davon hatte ich keine Ahnung. Es war eine Zeit der inneren und äußeren Unruhe und ich suchte und lenkte mich ab und suchte wieder und lenkte mich wieder ab. Und dann wurde mir klar, dass es nur einen Weg aus dieser Misere geben könne. Ich musste Gott suchen, musste mir Zeit nehmen, um auf IHN zu hören und eine Antwort auf meine Ratlosigkeit zu finden. Also nahm ich mir – nach Absprache mit meiner Familie – eine Auszeit aus meinem Alltag, von meiner Familie, meinen Freunden und dem Studium sowieso.

Ich wurde still, fastete, las in der Bibel und befragte Gott. Es dauerte lange, bis ich zur Ruhe kam. Es dauerte lange, bis ich wirklich still wurde. Ein bisschen kam ich mir vor wie Elia, der weder im Orkan, noch im Erdbeben uns auch nicht im Feuersturm Gott fand. Erst als es still wurde, als ein sanftes Säuseln kam begegnete Elia Gott. Erst als es äußerlich und innerlich ganz still wurde, konnte ich Gott begegnen und ihn hören. Mir wurde deutlich, dass ich dieses Studium abbrechen kann, darf und muss, weil ich eine andere Aufgabe habe. Zu diesem Zeitpunkt war ich 29 Jahre alt, hatte bereits zwei Kinder und das Gefühl, verantwortungslos zu handeln, wenn ich nun nochmal was anderes mache, statt endlich finanziell zum Haushalt beizutragen. Aber es war eindeutig. Gott hatte mir gesagt: Hör auf mit den Dingen, zu denen du nicht berufen bist! Also hörte ich auf. Ein gutes Jahr später begann ich Theologie zu studieren, mit Gottes Segen und der Gewissheit, dass dies meine Berufung ist.

Wir suchen nach der Berufung unserer Gemeinde hier in Bremen-Lesum. Wir wissen, dass Gott uns einen Auftrag gegeben hat, dass wir als seine Gemeinde für die Menschen hier relevant sein sollen. Es gibt eine Menge Idee, viel Kreativität und ich habe nicht vor, diese zu bremsen oder zu unterbinden. Im Gegenteil, ich wünsche mir sehr, dass wir sie in die richtigen Bahnen lenken, dorthin, wo Gott uns haben will. Und dass wir dann mit allem uns zu Verfügung stehenden Ideenreichtum am Reich Gottes bauen.

Bevor wir loslegen können, müssen wir jedoch einen Weg finden. Wir haben festgestellt, dass das Gebet eine ausgesprochen wichtige Grundlage ist, um unseren Auftrag zu erkennen. Gebet, das nach unserer Berufung, unserer Aufgabe fragt, das die Menschen in Bremen, denen Gott begegnen will, einschließt; Gebet, dass die Beziehung zu Gott, zu Jesus, unserem Herrn, vertieft; Gebet als Teil von Stille nach hebräischer Denkart: Ein Lebensstil, in dem der Einzelne eine innere ganzheitliche Entfaltung erfährt: gegenüber Gott, sich selbst und auch dem Nächsten. In der Stille wächst die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, Hilfe anzunehmen und auf die eigenen Möglichkeiten und Grenzen zu achten, um den Aufgaben und Herausforderungen im Alltag entsprechen zu können.

Das Jahr 2010 soll ein Jahr der Stille werden, ein Jahr, in dem wir uns von Gott neu inspirieren lassen, seinen Weg für uns suchen und auch finden wollen.

Es kann sein, dass wir eine Weile warten müssen, bis wir eine Antwort bekommen. Doch Gott wird antworten, er wird uns unseren Auftrag verdeutlichen. In Psam 37,7, betet der Psalmist: Sei stille dem Herrn und warte auf ihn.

Ich wünsche mir für das Jahr 2010, dass wir uns darauf einlassen, Gott in der Stille zu suchen, auf ihn zu warten und ihm zu begegnen. Ich wünsche mit und bete darum, dass wir uns in der Ruhe von ihm aufrichten lassen und im Gebet seinen Auftrag für uns hören.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine gesegnete, besinnliche Adventszeit und einen ebensolchen Start ins neue Jahr.

Anja Bär

Ein Wochenende auf Neuwerk

„Endlich Land, mir ist schlecht!“, das war das Erste, was ich dachte, als ich die kleine Insel, die zu Hamburg gehört, sah. „Ja, endlich sind wir da!“, sagte Tilo (das ist Tassillos neuer Spitzname). Obwohl wir während der Fahrt mit der Fähre Mau-Mau gespielt und ein paar Seelöwen gesehen hatten, waren wir doch alle froh, endlich wieder festen Boden unter unseren Füßen zu haben. Als wir an Land waren, wartete schon ein Traktor mit Hänger auf uns, der uns zum Heuhotel bringen sollte……. (ausführlicher Bericht von Anna-Marie B.) ein-wochenende-auf-neuwerk

Unsere neuen Hausmeister

Am Sonntag den 01.11.2009 wurden sie der Gemeinde vorgestellt. Am Montag, wen trifft man in der Auferstehungskirche? Antwort: Tatjana Simon. Am Dienstag, wen trifft man in der Auferstehungskirche? Antwort: Tatjana Simon, aber nicht alleine, sondern mit Andreas, ihrem Mann. Und so könnte ich das fortsetzen: Mittwoch, Donnerstag usw.
Und wer sind nun diese fleißigen Leute? Tatjana und Andreas Simon sind seit dem 1. November 2009 unsere neuen Hausmeister. Warum gerade sie? Weil wir uns vom ersten Augenblick an sympathisch waren und in allen organisatorischen Fragen gleich volle Übereinstimmung fanden. Und noch ein Grund: Wir brauchen uns bei den männlichen Mitgliedern der Familie nur einen Vornamen zu merken, denn Opa, Vater und Sohn heißen alle Andreas, wie praktisch für uns.

Liebe Familie Simon, wir begrüßen Euch als neue Hausmeister, heißen Euch herzlich willkommen und freuen uns über Eure Bereitschaft, unsere Auferstehungskirche mit Gartenanlage sauber und in Ordnung zu halten. Wir sind überzeugt, mit beiderseitigem Verständnis wird das gelingen.

Nach Beendigung der Renovierungsarbeiten in der Hausmeisterwohnung werden sie dann auch vor Ort wohnen.
Geplant ist dafür der 01.01.2010.
An dieser Stelle möchte ich auch Mira und Günther Kluge ein herzliches Dankeschön sagen für die sofortige Bereitschaft, im September und Oktober die ihnen so gut bekannte Arbeit noch einmal zu übernehmen und Familie Simon in die neuen Aufgaben einzuweisen. Es ist schon toll, dass wir mit ihnen zwei exzellente Fachleute haben, die auf alle Probleme eine Antwort wissen. Noch eins zum Schluss: Jeder neue amerikanische Präsident bekommt beim Amtsantritt eine Schonfrist von 100 Tagen. Die soll Familie Simon auch haben.
Wer einen Verbesserungsvorschlag hat, sage ihn bitte mir. Ich werde ihn dann zu gegebener Zeit weiterleiten.
Manfred Hoefs

Mitarbeiterfest am 30. Oktober

Eine Premiere (mit Option auf Wiederholung): Die Mitarbeit in der Gemeinde und die sich einbringenden Menschen mit einem Fest zu würdigen, das war schon ein toller Einfall unseres Vorstandes! Das kann man gar nicht genug loben, und mir gehen hier die Worte aus, was bei mir so außergewöhnlich ist wie das ganze Fest! Es fing ja auch gleich locker an mit Manfreds Bibelstellen-Tisch-Partnervermittlung ohne Widerrede – war ja nicht auf Lebenszeit! Dass an diesem 30. Oktober Weltspartag war, konnte man der festlich gedeckten Tafel mit herrlichem Essen und Trinken in keiner Weise anmerken, ganz im Gegenteil: Es gab mehr als genug, und nur die Auffassungsgabe unserer Mägen setzte Grenzen. Zu diesem gelungenen Abend trug auch die zwanglose Atmosphäre ohne starres Programm bei. Nach dem Essen wurden einfach die Plätze gewechselt, und viele der zuvor gern eingenommenen Kalorien verwandelten sich auf wundersame Weise in Worte und suchten eine neue Bleibe in den gegenüber sitzenden Ohren. Ein besonderer Dank gebührt vor allen Dingen denen, die mit fleißigen Händen alles auf-, abgedeckt und abgewaschen haben und immer wieder liebevoll für Nachschub an „flüssiger Nahrung“ sorgten. Am nächsten Morgen sprach ich zu meiner Waage: „Nun meckere nicht rum, dieses Fest musste sein!“ Die Waage nickte wackelnd und schwieg – das war ihr Glück!

Mitarbeiterfest1

Edelhard Callies

Gemeindeunterricht – die zweite

Das erste Mal ist vorbei und es war toll.

Wir haben miteinander gespielt, gegessen, geredet, in der Bibel gelesen und wieder geredet, gespielt und gegessen.

Wie sieht ein Mensch aus, der an Gott glaubt? Kann man das an irgendetwas erkennen oder vor allem an dem, was dieser Mensch sagt? Wie ist es, wenn Menschen Gott begegnen? Passiert dann was und wenn ja, was? Warum lässt sich ein gestandener Fischer überzeugen, mitten am Tag zum Fischen zu fahren? Und welche Rolle spielen Freunde?

Dieser und mehr Fragen haben wir versucht, auf den Grund zu gehen. Wir haben nicht auf alles eine Antwort gefunden und das ist auch gut. Und doch oder gerade deshalb hatten wir wirklich Spaß.

Das nächste Mal treffen wir uns zur selben Zeit am 28.11.2009 – wieder in der Gemeinde.

Wer dazu kommen möchte, ist herzlich eingeladen.

Gemeindeunterricht

Ab Oktober findet wieder Gemeindeunterricht statt.

Kinder und Jugendliche von zehn bis vierzehn Jahren sind eingeladen, ihre Fragen über Gemeinde, Gemeinschaft, Freundschaft, Beziehungen und vor allem über Gott loszuwerden.

Wir treffen uns an vier Samstagen im ersten Schulhalbjahr von 10 – 16 Uhr und wollen miteinander essen, reden, singen, nachdenken, spielen und was uns sonst noch so einfällt.

Bei Interesse meldet Euch bei Pastorin Anja Bär unter 65304079 oder persönlich, sonntags nach dem Gottesdienst.

Wir freuen uns auf Euch!

Ordinationsgottesdienst

Am 23.August ’09 wurde Anja Bär zur Pastorin der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Bremen Lesum ordiniert. Mit ihrem Ehemann Alexander Bär und den drei Kindern Anna-Marie, Alina und Amelia ist die Familie von Berlin – Anja legte dort am Theologischen Seminar in Elstal ihren Master in Theologie ab – nach Bremen gezogen. Die Ordination wurde von Pastor Dr. Stefan Stiegler …….. Ausführlicher Bericht von Annegret Meyer: Ordination.pdf