Sederfeier…

In der Woche vor Ostersonntag, am Gründonnerstag, veranstalteten meine Mutter Anja Bär und die Freundin meiner Mutter Anja Spielmann eine Sederfeier. Eine Sederfeier ist ein jüdisches Ordnungsfest.
„Boah, wie langweilig!“, dachte ich, als ich das erste Mal davon hörte. „Wahrscheinlich sitzen wir da ewig lange und müssen die ganze Zeit alte Bibeltexte hören.“ Doch dann holte Mama ihr jüdisches Kochbuch hervor und fragte mich, was wir zur Sederfeier essen wollen. Sie erklärte mir, wie ich mir die Feier in etwa vorzustellen habe und auf einmal war es gar nicht mehr so langweilig.
Den ganzen Donnerstag standen wir in der Küche (na ja, vielleicht nicht den ganzen Donnerstag 😉 ) und haben gebacken und gekocht, was das Zeug hielt. Dann um ca. 18.00 Uhr waren alle 15 Teilnehmer eingetroffen und wir setzten uns in den roten Salon an den reich gedeckten Tisch. Am Anfang erklärten Mama und Anja S., was wir an diesem Abend machen werden und Anja S. las ein paar Verse auf Hebräisch. Dann durften wir das erste Glas gefüllt mit Wein oder Traubensaft trinken. Aber Anja S. warnte die „Weintrinker“ sich nicht zu viel einzugießen, da wir im Laufe des Abends noch so einige Gläser trinken würden und man das Glas jeweils ganz leeren müsse. Bei ihrer ersten eigenen Sederfeier seien die Leute schon bei der Hälfte der Feier angetrunken gewesen und das wolle sie nicht noch mal erreichen. Also goss sich jeder nur etwas ein.
Vor uns standen Teller auf denen jeweils ein Salatblatt, ein gekochtes Ei und ein Stängel Petersilie waren. Diese Sachen tauchten wir mal in Salzwasser und mal in Meerrettich ein (und zwar sollte da so viel Meerrettich drauf, dass uns die Augen tränen!) und mal aßen wir sie mit Mazot (Mehrzahl von Maze, einer Art Knäckebrot). Zwischendurch lasen Mama und Anja S. immer wieder ein paar kleine Texte vor und auch die anderen Teilnehmer lasen Fragen vor, die dann von anderen beantwortet wurden. Das alles war Teil des Ordnungsteiles. Und als das vorbei war, durften wir an das „richtige“ Essen ran. Es gab Hähnchenschenkel, Kartoffeln und Quark, eine Art „jüdische Pfannkuchen“ mit Zimt-Apfelmus, diverse Südfrüchte und vieles mehr. Also konnte man bei diesem Fest definitiv nicht verhungern.
Der Abend hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelacht. Und das nicht nur nach dem Ordnungsteil, denn obwohl die Sederfeier eine Ordnungsfeier ist, ist es doch ein sehr lockeres und fröhliches Fest. Und ich hoffe, dass wir es nächstes Jahr wieder feiern. Gerne auch mit mehr Teilnehmern!

Anna-Marie B.

Die Sederfeier

Karfreitag und Ostern liegen zwar schon weit zurück – dennoch wollen wir über einen ganz besonderen Abend informieren, den wir an Gründonnerstag in unserem Gemeindehaus verlebt haben: Wir haben uns zu einer Sederfeier getroffen. Das ist ein ganz besonderes Fest, bei dem sich die Juden an den Auszug aus Ägypten erinnern und Gott für die Befreiung danken.

„Seder“ heißt Ordnung, und der Sederabend läuft nach einer ganz bestimmten Ordnung ab.
Er ist in drei Teile unterteilt: dem ersten, in welchem vor allem der Vergangenheit, der Plagen in Ägypten und der wunderbaren Errettung Israels gedacht wird, der zweite, der sozusagen der Gegenwart gewidmet ist, und der dritte, zukunftsorientierte Teil.

Die Sederfeier bildet den Hintergrund für die Abendmahlsfeier, die Jesus eingesetzt hat.
Wie die Juden im Pessachfest die Befreiung Israels aus der Gefangenschaft in Ägypten feiern, als wären sie selbst dabei gewesen, so denken wir an das Opfer Jesu als Befreiungstat aus unserer Sünde, die für uns das ewige Heil bedeutet.

Anna-Marie Bär hat uns einen sehr lebendigen Beitrag zu der Lesumer Sederfeier geschrieben, die sie mit vorbereitet und erlebt hat.

Sibylle Pegel

Frauentag in Nordenham

Am Sonntag, den 29. Mai machten sich zehn Frauen unsrer Gemeinde auf den Weg nach Nordenham in die Zoar-Kapelle. Wir wurden freundlich mit Kaffee, Tee und Rosinenstuten empfangen und durch leises Klavierspiel eingestimmt.

Um 10 Uhr begann der Gottesdienst mit einer herzlichen Begrüßung durch Pastor Janke und das Frauenwerks-Team (Herma Theeßen, Annette Martel und Sabine Janke), mit viel Musik und Gesang. In ihrer Predigt zur Schöpfungsgeschichte bereitete Ursula Abel (Seelsorgerin und Lebensberaterin) ihren Vortrag am Nachmittag vor, denn es ging um Gottes Beziehung zu den Menschen und der Menschen untereinander, also mit einem Wort gesagt: Um Liebe!

Nach dem Gottesdienst hatten wir eine gute Stunde Zeit für Gespräche – auch seelsorgerliche – und Austausch mit Frauen aus anderen Gemeinden, bevor es um 12.30 Uhr zum Mittagessen ins Altersheim gegenüber ging. Wir wurden überrascht von einem köstlichen 3-Gänge-Menü an liebevoll, hell gedeckten Tischen.

Leider blieb vor dem Vortrag nur noch eine knappe halbe Stunde Zeit zum Spazierengehen. Das rechte nicht mehr für einen Weserstrandbummel, sondern nur noch zum Luftschnappen! Aber wir konnten uns danach gut auf Ursula Abels Referat „Liebe ist nur ein Wort?“ konzentrieren. Anhand von Bibelstellen, u.a. aus 1. Kor. 13, V. 4 – 8, und Chapmans „5 Farben der Liebe“ wurde uns deutlich gemacht, welche Facetten von Liebe sich in menschlichen Beziehungen auftun und wie man Liebe leben kann in Familie und Gemeinde. Zwischendrin gab es Gelegenheit zu Gesprächen am Tisch wie bei unserem Frauenfrühstück. Es durfte auch gelacht werden!

Nach dem Vortrag wurden wir nochmal verwöhnt mit Kaffee, Tee und einem – viel zu! – leckeren Kuchenbuffet.

Also insgesamt ein Verwöhntag für Leib, Geist und Seele!

Lisel Onken

Ostern das Fest der Freude – mit Frühstücksgenuss

Schon zeitig vor Ostern kündigte sich ein besonderes Ereignis an. Ein bunt geschmückter Frühstückstisch, zwei einladende Stühle und der Hinweis auf den Ostergottesdienst mit der Einladung zum Osterfrühstück standen auf dem Gemeindegrundstück. Die Lesumer konnten sich an diesem Anblick erfreuen. Außerdem flatterte noch rechtzeitig in jeden Briefkasten der näheren Umgebung eine persönliche Einladung zum Osterfrühstück und anschließendem Gottesdienst.

Am Ostersonntagmorgen um 9 Uhr startete die Ostereiersuche. Fleißige „Häschen“ hatten 110 naturgefärbte Eier im Gemeindegarten versteckt. Es dauerte eine ganze Weile, bis alle Körbe gefüllt waren.
Dann ging es in den Gottesdienstraum.
Überraschung !!!
Es sah so schön bunt geschmückt aus wie ein Regenbogen. Das Team um Anja Dohmeyer hatte ein Superfrühstücksbüfett aufgebaut. Es war nicht nur ein toller Anblick, sondern man bekam auch gleich richtig Appetit. Alle, die gekommen waren, fühlten sich wohl und gut umsorgt.

Nach dem Frühstück rundete der festliche Gottesdienst diesen Ostermorgen ab. Allen wurde bewusst, wie die Liebe und das Miteinander solche Festtage zu „wirklichen Festen des Lebens“ machen können.
Zwischendurch hatte der Osterhase noch einmal seine Kräfte mobilisiert und Süßigkeiten für die Kinder im Garten versteckt! Diese wurden mit viel Jubel gefunden.

Wie immer nach einer solchen Aktion räumten fleißige Helfer danach alles wieder auf, schleppten Tische, schoben Stühle, saugten Brötchenkrümel auf oder trockneten Geschirr ab. Ruck zuck war die Ordnung wieder hergestellt.
Vielen Dank an alle, die geplant, ausgeführt, geholfen und genossen haben.
Ihr ward und seid einfach SPITZE !!!

Ulla Ratjen

Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz

Matthäus 6,21
Stimmt, denke ich. Wo mein Schatz ist, da ist mein Herz.

Wenn ich als Kind etwas vergaß, sagte meine Mutter oft zu mir: „Weil es dich nicht interessiert, darum hast du es vergessen!“ Ich dachte dann immer oder oft: „Woher willst du das wissen, du steckst doch nicht in mir drin!“

Wie auch immer, heute weiß ich, dass sie Recht hatte. Was mich interessierte, das erinnerte ich auch. Und was mich nicht interessierte… wie gesagt.

Ähnlich ist es mit den Dingen, die mir wertvoll und mit denen, die mir nicht so wertvoll sind. Als unsere großen Töchter klein waren, hatte ich einen wunderschönen handbemalten Glaskrug. Ich nutzte ihn so oft es mir möglich war. Am liebsten tat ich Wasser mit einer Scheibe Zitrone oder Ähnlichem rein. Oder auch einfach nur klares Wasser. Und dann zierte dieser Krug unser Wohnzimmer, Stube sagt man in Norden, lernte ich kürzlich. Also der Krug zierte unsere Stube und ich hegte und pflegte ihn. Obwohl ich wirklich nicht gern abwasche und mich über die Errungenschaft Geschirrspüler außerordentlich freue, spülte ich diesen Krug mit meinen Händen. Damit er nicht kaputt geht und damit das Streublumendekor nicht verblasst.
Eines Tages tobten die Kinder im Wohnzimmer und es kam wie es kommen musste, der Krug fiel. Ich war sauer. Aber so richtig. Ich regte mich auf und konnte den Verlust lange nicht verschmerzen. Bis ich eines Tages begriff: dieser Krug war schön, keine Frage. Aber er ist nicht unersetzlich. Das Vertrauen meiner Kinder in mich, das Vertrauen, dass sie viel mehr wert sind als so ein Glaskrug, ist viel wichtiger, es ist unersetzlich und wertvoll.

Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz, sagt Jesus. Er sagt dies im Rahmen der Bergpredigt im Matthäusevangelium. Schätze auf der Erde können von Motten zerfressen, von Dieben gestohlen oder eben durch alle möglichen Umstände zerstört werden. Schätze im Himmel hingegen sind unzerstörbar, sicher und halten ewig. Doch welche Schätze sollten das sein und wie komme ich an sie ran?

Seinen Nächsten lieben, materielle Werte nicht über die Person stellen, Friedensstifter sein, nicht immer auf mein Recht beharren, sich auch mal zurücknehmen… Es gibt viele Möglichkeiten und Wege, Schätze im Himmel zu sammeln.

Wie du lebst, was du tust, sagst und denkst, das macht dich aus. Das bestimmt deine Werte und damit deine Schätze.

Da wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Wenn heute etwas zerbricht, zerreißt oder auf andere Weise kaputt geht, nehme ich das nicht mehr so wichtig. Ich kann diese ganzen Sachen nicht für die Ewigkeit behalten und oftmals haben sie nur für mich ihren Wert. Das halte ich mir heute vor Augen, wenn ich wieder einmal etwas wegwerfen muss, das kaputt ging.

Damit sage ich nicht, dass es mir egal ist, ob meine Sachen erhalten werden oder nicht. Aber es hat nicht mehr die enorme Bedeutung, die es mal hatte. Ich bin gelassener geworden, denn ich weiß, das Einzige, das wirklich wertvoll ist, sind meine Beziehungen, die zu meiner Familie und zu meinem Vater im Himmel. Und da will ich meinen Schatz und mein Herz haben.

Wo also dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Und wo ist Dein Herz?

Anja Bär

Gottesdienst Um Elf

Am 8. Mai startete der Gottesdienst erfreulicherweise erst um elf Uhr. Wir wurden freundlich begrüßt und erhielten dank zugewiesener Farbunterteilungen der Stuhlreihen mal eine ganz andere Sitzkonstellation. Florian Kluge, Anna-Marie Bär samt Band rockten auch die letzten wach, und durch ein wunderbares Schauspiel musste wohl jeder unwillkürlich seiner Mama gedenken – auf vielen Gesichtern war ein Schmunzeln zu finden. Statt einer Predigt nahm Christa Hoefs uns auf eine Gedankenreise. Sie lud uns ein, in einem „Bibliolog“ in die Rollen der Personen ei­ner biblischen Geschichte zu schlüpfen. Sie hatte das Buch „Ruth“ gewählt, eine Geschichte über wunderbare, starke Frauen, und ich war fasziniert, welche unterschiedlichen Gedanken und Emotionen von vielen Teilnehmern dazu geäußert wurden. Diese altbekannte Geschichte eröffnete sich dadurch mal völlig neu. Es war ein spannender, lebendiger Gottesdienst, an dem alle beteiligt waren. Ich fand es klasse. Anja Dohmeyer

Der ungeliebte Hund

Ein kinderloses Ehepaar hatte einen gutmütigen Hund, einen Golden Retriever. Die beiden liebten ihn sehr, und als der Hund starb, waren sie sehr traurig. Der Mann holte gegen den Willen der Frau sofort einen neuen Hund aus dem Tierheim. Dieser Hund war bissig, ungestüm, laut und einfach unmöglich. Ihrem Mann zuliebe versuchte die Frau, mit dem Tier zurechtzukommen. Aber das kostete Nerven! Monatelang herrschte Chaos im Haus. Bis die Frau mit sich selbst einen Vertrag schloss: „Ich werde das Tier so akzeptieren wie es ist.“ Und allmählich kamen sie miteinander zurecht. Der Hund spürte, dass er akzeptiert wurde und wurde erträglicher.

Beim letzten Frauenfrühstück am 2. April stellte die Referentin Anke Pagel vom Dünenhof Cuxhaven diesen Gedanken unter dem Thema „Balance halten – Leben im Gleichgewicht“ als Lebensmodell vor. Sie selbst hat fünf Kinder im Alter von 14-25 Jahren und konnte aus eigener Erfahrung vieles zum Thema beisteuern. Sie gab uns den Satz mit: Glück ist nicht, zu haben, was man will, sondern zu wollen, was man hat.
An dieser Stelle bekommt auch die kleine Anfangsgeschichte ihren Sinn. An unserem Tisch berichtete eine Frau davon.

Es waren wieder über 70 Frauen gekommen, für die das Frauenfrühstück einen festen Bestandteil in ihrem Kalender bedeutet. Und das Thema hat auch jedes Mal für uns seinen Sinn: das hervorragende Frühstück, liebevoll und profimäßig von Regine Kompa gestaltet, der Vortrag, die Musik – überhaupt alles ist total im Gleichgewicht an solchen Vormittagen.

Christa Hoefs

Lerneffekt – oder warum die Freizeit keine Freizeit war…

Vom 25. bis 27. März zogen sich die Vorständler unserer Gemeinde auf eine Klausurtagung zurück. Fälschlicherweise wurde diese am Sonntag davor als Freizeit verkündet, inklusive Wellness und Massagen – Denkste!

Schon im Vorfeld bereitete sich jeder einzelne intensiv vor, indem er einen Gabentest durchführte, denn unser Ziel auf der Tagung war es, einen Weg zum gabenorientierten Arbeiten in der Gemeinde zu erforschen.

Nachdem wir am Freitagnachmittag auf dem herrlichen Gelände (über 50 Seen um uns herum und Unterbringung in Blockhäusern… wunderschön… Natur pur) gelandet waren, stellten wir einander am Abend unsere Gaben vor. Es war unglaublich spannend zu hören, wo die Talente eines jeden liegen, auch wenn man einiges geahnt hatte. Sehr zum Schmunzeln war auch, dass einige selber von ihren Gaben überrascht wurden.
Am Samstag ging es dann auch um Reflektion und wie andere einen wahrnehmen. Und glaubt mir, es ist nicht einfach auszuhalten, wenn 8 Leute um dich herum sitzen und dir sagen, welche positiven Seiten sie an dir schätzen. Da floss manche Träne, aber es verändert den Blick auf sich selbst, und das ist sehr hilfreich.
Im Laufe des Tages führten wir dann alle Stricke zusammen und visualisierten all unsere Talente und Begabungen. Es wurde eine große Baustelle sichtbar, denn nun wollen wir schauen, was wir mit den uns geschenkten Gaben erreichen können, um der Gemeinde zu dienen.
Um Kraft dafür zu sammeln, schlossen wir am Sonntag dieses erlebnisreiche Wochenende mit einem wunderbar ruhigen Gottesdienst ab, in dem wir sehr gesegnet wurden.

Anja Dohmeyer

Diene deinem Stadtteil

„Serve the city“, „Diene deiner Stadt“ war das große Thema vieler Kirchen in Bremen in der Woche vor Ostern. Wir haben das Thema eingegrenzt auf „Diene deinem Stadtteil“. Mit ca. 10 Personen haben wir an 5 Tagen täglich zwischen 9 und 21 Uhr die Eingangshalle des „AWO Jugendfreizeitheimes Burglesum“ (Stadt London gegenüber) renoviert.

Wir gewannen einen Malermeister als Berater, bekamen finanzielle Hilfe vom Ortsbeirat und hatten handwerkliche Unterstützer im Alter von 13 bis 62 Jahren. Die Helfer kamen nicht nur aus der Gemeinde sondern aus unterschiedlichem Umfeld: Jugendliche aus Platjenwerbe, ein Gemeindemitglied aus der Zellgemeinde im Postamt 5 (im sonstigen Leben Arzt), der zukünftige Ortsamtsleiter Florian Boehlke und der Burglesumer Bürgerschaftsabgeordnete der SPD Reiner Holsten haben die Arbeit unterstützt. Das hat uns sehr gefreut, und wir sagen „Vielen Dank“ an alle.
Der Nutznießer, das AWO Freizeitheim hat alle Helfer zum 15. Juni um 18 Uhr zum Grillen eingeladen.

Der Grundsatz von „Serve the City“ ist, sich einmal im Jahr ehrenamtlich in ein Projekt seiner Stadt einzubringen. Den nächsten Termin könnt ihr euch schon vormerken: 23. – 30. März 2012.

Michael Schnepel

Was verbirgt sich hinter „Bibliolog“?

Davon ließen sich zehn Frauen aus den Mittwochs- und Donnerstags-Hauskreisen überraschen! Unter Anleitung von Christa Hoefs gestalteten wir ein Bibliolog: Grundlage waren Verse aus dem 3. Kapital des Markusevangeliums (V. 20, 21 und 31-35). Wir bekamen die Aufgabe, uns in die Lage der frisch ernannten Jünger sowie der Geschwister und Mutter von Jesus hineinzuversetzen und in der jeweiligen Rolle auf bestimmte Fragen zu antworten.
Durch diese Art des Rollenspiels kamen unterschiedliche Aspekte und Gefühle zum Ausdruck. Wir erhielten ein tieferes Verständnis für den Bibeltext und konnten die Situation vor 2000 Jahren lebendig nacherleben. Das war richtig spannend, so dass wir Lust bekamen, Christa ein zweites Mal einzuladen, um mit einem anderen Bibeltext ein Bibliolog zu gestalten.

Lisel Onken