CTM Maroua – Kamerun

Danke für die Spenden an Maroua
An mehreren Sonntagen im Jahr sammeln wir als Gemeinde in den Gottesdiensten für „Maroua“, genauer gesagt für das Technische Zentrum Maroua. Pastor Christoph Haus, der Leiter des Gemeindejugendwerks dankt allen Freunden und Unterstützern des Maroua-Clubs und informiert über die neusten Entwicklungen in Kamerun:

Technisches Zentrum Maroua (CTM)
2006 war das letzte Jahr, in dem ein deutscher Entwicklungshelfer im CTM gearbeitet hat. Götz Schell ist wieder zurück in Deutschland und der Kameruner Direktor Betche Lambert hat nun die alleinige Verantwortung für die Leitung des CTM. Die Kommunikation mit ihm ist sehr gut.
Die Trennung der Projektverantwortung ist gelungen: Die Kameruner haben die Verantwortung für das operative Geschäft sowie für die ökonomische und pädagogische Strategie. Als GJW konzentrieren wir uns darauf, anhand dieser Projekte Kinder und Jugendliche für Entwicklungszusammenarbeit und Weltmission zu begeistern und garantieren unseren Freunden in Kamerun die nötige finanzielle Unterstützung.

Mädchenschule Maroua (Saare Tabitha)
Catherine Kolyang, die Kameruner Direktorin der Mädchenschule, hat auch keine deutschen Mitarbeiterinnen mehr, seit Kerstin Heller im September 2005 und Gudrun Peters-Schell im Dezember 2006 ihre Arbeit in Maroua beendet haben. Dafür hat sie eine Sozial-arbeiterin als Assistentin sowie einen Schulaufseher angestellt. Auch dieses Projekt ist „kamerunisiert“ und das Alltagsgeschäft läuft in 100 %-iger Verantwortung der Kamerunerinnen.

Kooperationsverträge
Beide Projekte – CTM und Mädchenschule – brauchen unsere Unterstützung auch in Zukunft. Darum haben wir in den Koope-rationsverträgen zugesagt, dass wir die Projekte weiterhin unterstützen. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich Schulen finanziell nicht selbst tragen können. Und so werden wir jeweils nach Ablauf der Kooperationsverträge prüfen, wie hoch der Zuschussbedarf ist.

Danke allen Spendern und Unterstützern der Projekte des Maroua-Clubs. Wir können uns gemeinsam freuen, dass es Menschen in anderen Teilen dieser Welt durch unsere Hilfe ein wenig besser geht. Durch Veröffentlichungen in „Die Gemeinde“ und auf unserer Homepage www.maroua-club.de werdet ihr zeitnah informiert, was mit dem Geld geschieht und dass es sinnvoll investiert wird. Wer gerne mehr Informationen zu den Projekten haben möchte oder Detailfragen hat, kann sich jederzeit an die Mitglieder des Arbeitskreises Maroua wenden.
(siehe im Internet: www.maroua-club.de).

Neues aus Nampulo/Mosambique

Liebe Freunde und Geschwister,

seit Anfang Oktober bin ich (Alphonso) wieder zurück in meiner Heimat und auf der kleinen Missionsstation. Mein Bein ist gut verheilt und ich kann mit der Prothese wunderbar laufen. Ganz herzlichen Dank an alle, die geholfen haben, dass diese Operation und anschließende Rehabilitation in Deutschland gemacht werden konnten! Und mein innigster Dank gilt Gott, meinem Schöpfer, der mich bewahrt und begleitet hat. Er hat euer und mein Gebet erhört und das zweite Bein wieder geheilt. Ebenso freue ich mich, dass mir Gott das Augenlicht erhalten hat – auch die zweite OP ist gelungen und ich habe auf einem Auge meine volle Sehkraft wieder! Nun bin ich also wieder in Nampulo und arbeite in der Schule sowie in der Bibelklasse. Zu den Außenstationen sind derzeit die Fußwege zu weit und unwegsam. Hier warte ich auf neue Einsatzaufträge von Gott.

Es war eine besondere Unterstützung, dass Benedita, meine Frau, mich einige Wochen in Deutschland besuchen konnte. Sie hat sich in dieser Zeit mit leitenden Frauen aus der EBM und des Gemeindefrauenwerkes getroffen, um Impulse für ihre Arbeit hier in Nampulo mitzunehmen. Sie versucht, in Beratung und Begleitung Frauen und Mädchen zu fördern. Ausbildung, Aufklärung und hygienisches Grundwissen fehlen hier oft vollständig. Immer noch haben wir während der letzten Monate der Trockenzeit kein sauberes Trinkwasser mit verheerenden Folgen. Hier brauchen wir eure Gebete (dass die Regierung endlich den Wasserspeicher auf dem Berg zu Ende baut!!) und freuen uns über jede noch so kleine Spende (um Trinkwasser zu kaufen)!

Benedita hat eine böse Überraschung erlebt, als sie Ende August nach Hause flog. Unsere noch nicht fertiggestellte Hütte war ausgeraubt worden. Alle Dinge, die nicht fest verbaut waren, sind weg. So mussten wir wieder von vorn anfangen. Wir tun es aber dennoch in Dankbarkeit. Wir sind als Familie vereint, haben Geschwister und Freunde – und ich bin gesund. Wir wollen Gott dienen, da, wo er uns beruft und danken euch für eure Anteilnahme, alles Mittragen, eure Gebete und praktischen Gaben.

In herzlicher Verbundenheit

Alphonso, Benedita & Emanuela Muendane aus Mosambique

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Wenn ihr die jeweils aktuellsten Nachrichten hören wollt, sprecht mich an! Da es dort in der Gegend kein Internet/Telefon gibt, erfahre ich den neuesten Stand über die Gemeinde in Nordhausen oder Anne & Gerhardt Muendane.

Uta Hildebrand

Es gibt Tage, die sind wie ein Geschenk

Am 11. und 12. Februar war Pastor Edwin Brandt zum Thema „Zwischen Anpassung und Verweigerung – Auftrag und Chance der Gemeinde Jesu Christi heute“ in unserer Gemeinde zu Besuch.
Eröffnet wurde die Veranstaltung am Samstagmorgen mit liebevoll angerichtetem Kaffee und Keksen. Die Atmosphäre war fröhlich bis gespannt, und ich war es auch, denn der Ruf dieses Mannes eilt ihm ja meilenweit voraus. Er wurde von Anja Bär herzlich begrüßt, die ihn als Lehrer in Elstal erlebt hatte und somit auf einen alten Bekannten traf.
Als er begann, uns an sich und das Thema des Vormittags „Warum, wozu und für wen sind wir Gemeinde?“ heran zu führen, wusste ich, warum viele in unserer Gemeinde so begeistert von ihm sprechen.
Er nimmt die Menschen mit, lässt sie selber denken und kreativ sein, und kann doch alle Fäden zusammen führen und zu einem festen Seil verknüpfen. Er begann seine Ausführungen mit den Worten: „Ich will euch erinnern!“
Und genau das tat er dann auch. Er machte uns erneut bewusst, dass Gemeinde keine Erfindung des Menschen sondern Gottes genialer Plan war und immer noch ist. Die Gemeinde, also wir- jeder einzelne von uns – soll so leben, dass Gottes neue Welt hier und heute sichtbar wird. Das gelingt nicht dadurch, dass man altenTagen hinterher weint, sondern authentisch im Heute und Hier so lebt, dass andere Menschen Gott erkennen können, der mitten unter uns ist.
Zur Mittagszeit durften wir uns an wunderbarer Gulaschsuppe stärken, und an den Tischen gingen die Gespräche über das Gehörte lebhaft weiter. Mit Kaffee bewaffnet ging es nachmittags mit dem Thema „Wie und nach welchen Maßstäben leben wir in der Gemeinde?“ weiter. Edwin Brandt nahm das Seil wieder auf und knüpfte lebendig weiter. Viele Fragen wurden aufgeworfen und behandelt. Was für Konsequenzen ergibt unser Glaube für unser tägliches Leben? Sind unsere Prioritäten richtig gesetzt oder gibt es Dinge, die wir nur aus Tradition tun und nicht, weil sie wirklich Gottes Plan sind? Gestalten wir unsere Einstellung zu Politik und Gesellschaft richtig? Bei aufkommendem Frust erinnerte uns Edwin Brandt daran, nicht die kleinen Sonnenstrahlen zu übersehen. Manchmal sind es die kleinen Schritte, die in die richtige Richtung führen, die es ausmachen.
Diese Fragen fanden sich auch im Gottesdienst am Sonntag zu dem Thema „Eigentlich bin ich ganz anders. Ermutigung zu Alternativen“ wieder. Auch hier forderte er uns heraus mitzumischen, Glauben in unserem Leben lebendig zu machen und Zeichen zu setzen, nach innen und außen, unsere Verantwortung wahrzunehmen, die wir nicht nur für unser Leben haben, sondern auch für unsere Gesellschaft.
Ich bin froh, dieses lehrreiche Wochenende miterlebt zu haben. Es war eine wunderbare Ermutigung, es war hilfreich, sich mit den vielen Fragen auseinander zu setzen und ich habe viel über mich und Gemeinde, wie Gott sie sich wünscht, gelernt. Lasst uns leben!

Anja Dohmeyer

Glauben – auch am Montag !?!

Ein neues Jahr, ein neuer Schwerpunkt… Ein Schwerpunkt? Wirklich? Das sieht aber anders aus.
Da ist zum einen die Jahreslosung: Jesus Christus spricht „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“  (2. Korinther 12,9). Dann die Passionszeit unter dem Motto: Gut genug! 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz. Und nun auch noch ein Jahresthema, dem wir uns stellen wollen. Wird das nicht ein bisschen viel?
Nein, denn es passt alles zusammen. Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig, sagt Jesus. Wie kommt man zu dieser Kraft? Reicht Schwachheit allein denn aus? Wohl nicht. Immerhin liegt die Stärke Jesu ja nicht auf der Straße rum. Man kann sie sich nicht „einfangen“ wie einen Schnupfen beispielsweise. Jesu Kraft wird in dem mächtig, der um seine Schwachheit weiß und sich bewusst, das heißt ganz aktiv, zum Beispiel im Gebet oder beim Lesen der Bibel, mit Kraft erfüllen lässt. Die Passionszeit unter dem Motto: „7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz“ ist hier ein guter Ansatzpunkt. Denn wir können es lernen, uns wirklich auf Gott auszurichten, von IHM Stärkung, Trost, Hoffnung und Zuversicht zu gewinnen. Und das alles ohne den Anspruch, perfekt sein zu müssen. Im Gegenteil: Gut genug! ist das Motto.
Und „Glaube am Montag“ ist eine Initiative, die uns helfen will, zu lernen, wie dieses Ausrichten auf Gott auch im Alltag gelingt. Und das ist klar: aus der Kraft Gottes heraus, aus SEINER Stärke und mit denen zusammen, die an IHN glauben, gehen wir diese Aufgabe an.
„Glaube am Montag“ im Geschäft, in der Schule, auf der Arbeit, mit dem Auto unterwegs, bei der nächsten Kränkung, dem nächsten Jubel, der großen Freude und dem großen Kummer. Glauben nach biblischem Maßstab heißt, darauf zu vertrauen, dass in allen Situationen Gott bei Dir ist. Nun gilt es, dieses Vertrauen zu leben.
Wir haben im Mitarbeiterleitungskreis (MLK) über die Initiative „Glaube am Montag“ beraten. Wir haben uns gefragt, wie sprachfähig wir über unseren Glauben sind. Könnte es sein, dass die vielfältigen Aufgaben unseres Alltags und unserer Gemeinde uns in unserer Außenwirkung beeinträchtigen? Was begeistert mich an meinem Glauben, an meinem Gott, an meinem Freund, Geliebten und Herrn Jesus und wie kann ich das in Worte fassen, ohne dabei in unverständliches Kanaanäisch zu verfallen? Fühlen wir uns möglicherweise in unserem baptistischen Biotop viel zu wohl, um unseren Glauben nach außen zu tragen? Viele Fragen und viele verschiedene Erkenntnisse diskutierten wir. Schließlich haben wir beschlossen, dass „Glaube am Montag“ tatsächlich unser Thema 2012 sein soll.
Es wird also Thema in den Gruppen der Gemeinde und im Gottesdienst sein. Wir wollen miteinander lernen, unseren Glauben außenwirksam und glaubwürdig zu leben. Und wir wollen uns darüber austauschen – ob durch persönliche Gespräche, im Gottesdienst, in gruppenübergreifendem Austausch, per E-Mail und wer weiß, welche Wege uns noch einfallen.
In jedem Fall ist „Glaube am Montag“ mehr als eine Gemeindeaktion. Es ist eine Initiative, die sich an jede/n einzelne/n, an dich und an mich richtet. Du und ich, wir alle sind Glaubende, deren Glaube auch am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag UND Sonntag relevant ist. Glauben und Alltag gehören zusammen, so wie zum Einatmen das Ausatmen gehört. Lasst uns gemeinsam lernen, wie das gelingen kann.
Anja Bär

Abendgottesdienst in der Auferstehungskirche

Am Sonntagmorgen auch mal ausschlafen, um dann mit der Familie frühstücken zu können? Freunde, die am Sonntag nicht in die Kirche möchten oder können, mit in den Gottesdienst nehmen? Einmal in eine andere Gemeinde reinschnuppern?
Und alles, ohne den eigenen Gottesdienst zu verpassen?
Mit einem Gottesdienst am Samstagabend ist das möglich.

Am 15. November war es soweit. Um 17 Uhr trafen wir uns, um gemeinsam zu loben, zu feiern und von Gott und von der Welt zu hören.
Am Abend tritt doch eine ganz andere Atmosphäre auf. Es war heimeliger, die Stühle waren zu einem Rund zusammengestellt, die Kerzen leuchteten heller als am Tage.
Duftende Bratäpfel waren vorbereitet, um sie mit Vanilleeis und leckerem Früchtetee zu genießen. Leider machte uns dabei eine Wasserpanne einen Strich durch die Rechnung, so dass dieser Punkt gestrichen werden musste.
Das Thema des Gottesdienstes „Tag zur Bekämpfung des Menschenhandel“ machte es Anja Bär in ihrer Predigt nicht leicht, die Waage zwischen aufrüttelnden Worten und der Liebe Gottes zu uns zu finden, aber die Aussage aus Jesaja 58,6
„Löst die Fesseln der Gefangenen, nehmt das drückende Joch von ihrem Hals, gebt den Misshandelten die Freiheit und macht jeder Unterdrückung ein Ende!“ verband beides.
Mir hat der Gottesdienst gut gefallen. Fragen, ob der Gottesdienst am Abend meditativer oder musikalischer oder überhaupt anders sein sollte, stehen noch aus. Es gibt noch nicht genügend Rückmeldungen. Ich freu mich auf jeden Fall schon auf das nächste Mal.
Ruth Lange

ServeTheCity-Bremen

ServeTheCity-Bremen ist eine Initiative für Menschen, die eine ehrenamtliche Aufgabe suchen, aber keine Idee haben, was zu ihnen passen könnte, was ihnen liegt oder wo ihr Herz schlägt.

Wenn du dich angesprochen fühlst, dann könnte „ServeTheCity-Bremen“ genau das Richtige für dich sein.

Die Idee hinter ServeTheCity-Bremen ist ganz einfach…

viele Menschen in unserer Stadt wollen gerne etwas Gutes tun und anderen helfen, sie wissen aber nicht, wo sie anfangen könnten. Deswegen bleibt es häufig nur bei dem Wunsch. „ServeTheCity-Bremen“ möchte Gelegenheiten schaffen, damit dieser Wunsch konkret werden kann.

und das läuft so:

zuerst wird ein Unterstützungsnetzwerk aufgebaut, dann werden Projektleiter und Mitarbeiter für Einsatzteams gewonnen, mit unterstützungswürdigen Initiativen kooperiert, eigene Ideen realisiert.

Was hast du davon, wenn du mitmachst?

Nix ;-), denn es geht nicht um dich

aber das ist natürlich nur die halbe Wahrheit, denn: Fast nebenbei weitet sich dein Blick für die Stadt, du lernst neue Leute kennen und erlebst, dass Helfen Herzen bewegt, und das ist sehr wertvoll für dich und für andere.

Weltgebetstag 2011 – Wie viele Brote habt ihr?

Frauen aller Konfessionen laden ein zum Weltgebetstag 2011 aus Chile

Chile liegt im Südwesten Südamerikas, ein schmaler Streifen Land, der sich über 4300 km entlang der Pazifikküste erstreckt. Das ist ungefähr die Strecke von Kopenhagen bis in die Sahara. Das Land ist zwischen 80 und 400 km breit, hat viele Klima- und Vegetationszonen und ist reich an Bodenschätzen. Wälder und Wüsten und arktisches Eis gibt es in diesem Land mit seinen knapp 17 Mio. Einwohnern.

20 Jahre lang hat dieses Land unter der unbarmherzigen Diktatur Pinochets gelitten. Menschen wurden verfolgt, gefoltert, wurden umgebracht oder verschwanden einfach in den Gefängnissen der Junta. Nie wurden die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen.

Im Februar 2010 erlebten die Menschen in Chile eine Naturkatastrophe. Ein starkes Erdbeben, verbunden mit einer Flutwelle forderte zahlreiche Tote und Verletzte. Über 2 Millionen Menschen wurden obdachlos. Trotz massiver Hilfen traten gerade jetzt die Spannungen in der Gesellschaft Chiles zutage. Reichtum und bittere Armut stehen einander gegenüber, die indigene Bevölkerung, alleinerziehende Frauen und Migrantinnen kämpfen um das tägliche Überleben.

Jetzt hat die Gottesdienstordnung der Frauen aus Chile „Wie viele Brote habt ihr?“ eine ganz neue Bedeutung bekommen, denn Brot ist das Hauptnahrungsmittel der armen Bevölkerung in Chile.

Zu diesem ökumenisch vorbereiteten Gottesdienst am Weltgebetstag, Freitag, 4. März 2011, sind wir in der Gemeinde Friedehorst zu Gast. Um 15.00 Uhr beginnen wir mit dem gemeinsamen Kaffeetrinken und den Informationen, Liedern, Bildern und Geschichten über Chile und seine Menschen. Der Gottesdienst beginnt um 17.00 Uhr.

Wir bereiten den Gottesdienst mit den Frauen der Gemeinden Friedehorst, Söderblomkirche in Marßel und St. Martini in Lesum vor. Alle sind zur Vorbereitung herzlich und zum Weltgebetstag herzlich eingeladen. Nähere Informationen unter Tel: 0421-6361153 bei Ulla Ratjen.

Einladung zu den Einkehrtagen am 2. Oktober und am 13. November 2010

Komm und öffne dich,
Schließ deine Ohren, wenn du Stille brauchst,
beruhige dich, still dein eigenes Lärmen.
Sinke ins Schweigen und finde Grund
und dann komm und öffne dich.
Schließ deinen Mund, wenn du sprachlos bist,
erspare es dir, leere Phrasen zu schwafeln.
Suche nach Worten, die ehrlich sind
und dann komm und öffne dich.

Schließ deine Augen, wenn du träumen willst,
genieße das Klingen und Zaubern der Sehnsucht,
find in ihr Kraft für die Wirklichkeit
und dann komm und öffne dich.

Schließ deine Hände, wenn du glauben kannst,
ertrage ihr Zittern, ihr Suchen nach Leben,
warte bis Gott ihnen Stärke gibt
und dann komm und öffne dich.
Und dann komm und öffne dich.
Quelle: unbekannt

Wir befinden uns immer noch im Jahr der Stille und haben doch schon so unglaublich viel erlebt. Nun liegt die erste Jahreshälfte hinter uns und der Weihnachtsstress meldet sich – langsam aber sicher. Vielleicht geht es euch so wie mir und wie vielen Menschen. Die Sehnsucht nach Stille und Besinnung auf das Wesentliche ist groß.
Deshalb wird es zwei Einkehrtage in unserer Gemeinde geben, am 2. Oktober und am 13. November. Im Wesentlichen geht es dabei um Ruhe und Begegnung mit Gott. Stille bietet eine Möglichkeit, aus dem Alltagstrubel auszubrechen und sich ganz neu auf Jesus zu besinnen. Stille kann helfen, durchzuatmen und wieder Kraft zu tanken. Und in der Stille kann es geschehen, dass Gott mit uns spricht, uns aufrichtet, neue Kraft schenkt und den nächsten Schritt weist.
Es gibt ganz unterschiedliche Arten, Stille zu erleben und es gibt verschiedene Vorstellungen von Stille. Wir wollen gemeinsam und allein auf ganz unterschiedliche Art und Weise Stille erfahren und Gott begegnen.
Dabei soll auch unser leibliches Wohl nicht zu kurz kommen, und damit diese Tage geplant und vorbereitet werden können, bitte ich um rechtzeitige Anmeldung. Nach der Sommerpause wird eine entsprechende Liste aushängen.

Anja Bär

Alles, was Atem hat, lobe Gott

Und das laut, fröhlich, mit viel Musik und Tanz!
Selbst im Jahr der Stille, oder vielleicht gerade deshalb, laden die Frauen aus Kamerun mit ihrer Gottesdienstordnung zum Weltgebetstag 2010 ein.

Kamerun gehört zu den ärmsten Ländern der Welt.
Durch günstige Klimazonen und ca. 250 ethnische Gruppen auch ,,Klein Afrika“ genannt, ist es überaus fruchtbar und reich an Bodenschätzen.
Dennoch liegt die Lebenserwartung der Kameruner bei 50 Jahren, und mehr als 40% leben unterhalb der Armutsgrenze.
Durch Korruption, einen diktatorischen Staatschef und große Konzerne, die das Land ausbeuten, aber auch durch unser Verhalten haben die Kameruner kaum die Möglichkeit, für ein Existenzminimum der Familien zu sorgen. Besonders betroffen davon sind die Frauen, die mit den Erzeugnissen aus Viehhaltung und Landwirtschaft das Geld für die Schule und Dinge des Überlebens verdienen.
Trotz all dieser Probleme, die wir auch bei den Informationen ansprechen wollen, haben die Frauen des WGT Komitees einen wunderbaren, bewegenden Gottesdienst zusammengestellt.
Wir laden deshalb herzlich ein, nicht nur die Frauen, diesen Gottesdienst am Freitag, den 5. März 2010, ab 17.00 Uhr in unserer Gemeinde mitzufeiern.
Ab 15.00 Uhr gibt es die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen zu singen, sich auszutauschen oder mehr über Land und Leute Kameruns zu erfahren.
Da wir in diesem Jahr die gastgebende Gemeinde sind, brauchen wir viele helfende Hände.
Hier sind die wichtigen Termine:
1. Mittwoch 27.1.2010 20.00 Uhr Gemeinde Hindenburgstr. 14
2. Mittwoch 10.2.2010 20.00 Uhr Gemeinde Hindenburgstr. 14
3. Donnerstagnachmittag 4.3.2010 Generalprobe
4. Freitag 5.3.2010 ab 15.00 Uhr Kaffeetrinken + mehr
ab 17.00 Uhr Gottesdienst

Bei Rückfragen: Ulla Ratjen Tel. 0421/ 6361153

Lasst uns Gott preisen und Gottes Wort bedenken.
Lasst uns einander aus unserem Leben erzählen.
Lasst uns immer wieder neu bereit werden, überall auf der Erde als eine Gemeinschaft der Liebe und des Friedens zu leben.
Alles, was Atem hat, lobe Gott.
Ulla Ratjen

Kirchentagsdank

Für alle, die sich in unterschiedlicher Weise am Kirchentag tatkräftig eingebracht haben, bedanken wir uns ganz herzlich. Wir hoffen, dass ihr auch etwas zurück bekommen habt für euer Engagement. Es hat wieder viel Spaß gemacht, sich mit euch zusammen solch einer Aufgabe zu stellen. Gott segne euch.

Michael Schnepel