Ein Ausflug mit Überraschungen

Den Seniorenausflug nach Bad Bederkesa am 13. September hatten Irmgard und Fritz Hoefs liebevoll vorbereitet. Sie waren eine Woche zuvor hingefahren, hatten den Burgbesuch mit anschließendem Film gebucht. Sie hatten das Restaurant gewählt und dort gespeist, um sicher zu gehen, dass Qualität und Preise erschwinglich waren. Auch die vielen Parkplätze sollten sicherstellen, dass unsere 6 – 7 Privatautos keine Schwierigkeiten bekämen, Platz zu finden.

Um 9.30 Uhr sollte es von der Gemeinde aus losgehen. Um halb 9 (!) kam ein Anruf bei Hoefs. Das Restaurant rief an: das Mittagessen dort wäre leider heute nicht möglich. Die junge Frau – die auch die ganze Organisation mit Fritz besprochen hatte – war inzwischen im Krankenhaus gewesen und hatte vergessen, die Buchung an die Belegschaft weiter zu geben. Jetzt war es ihr gerade eingefallen. Zum Glück hatte Fritz am Sonntag zuvor noch mal im Restaurant angerufen, um die genaue Zahl der zur Auswahl stehenden Essen durchzugeben. Die Dame war über die Buchung an einem Ruhetag höchst erstaunt, war dann aber bereit, 27 Leute an ihrem sonst arbeitsfreien Dienstag zu beköstigen.

Ja, und dann ging es los. Vor unserer Gemeinde trafen alle 26 angemeldeten Personen nach und nach ein. Wir fuhren dann gemütlich über Bundesstraßen nach Bad Bederkesa – die schöne Landschaft zog an unseren Augen vorbei und wir freuten uns, dass auch das Wetter einen verheißungsvollen Aufenthalt versprach. Alles stimmte – bis wir in den weitläufigen Parkplatz hinein fuhren und dort durch aufgestellte Jahrmarktbuden – noch so eine Überraschung – kaum an den vielen geparkten Autos vorbeikamen. Kein Platz für sieben Autos aus Bremen! Zum Glück wusste Fritz, dass vor dem Restaurant, das normalerweise ja dienstags geschlossen hatte, Platz war.

Der Weg zur Burg war somit etwas weiter, aber es hat sich gelohnt, die Geschichte der Burg auf den Tafeln zu lesen und später den Film zu sehen. Dann ging es per pedes zurück zum Restaurant. Inzwischen freuten sich alle auf ihr bestelltes warmes Essen. Die Tische waren liebevoll dekoriert und so allmählich trudelten alle ein und setzten sich an die lange Tafel. Die Getränke wurden bestellt – dann kam das Essen! Aber was war das? Beladen mit großen Salatschüsseln (!) kam die Serviererin an den Tisch und rief die Nummer des Menus auf: Nr. 5. Nein, das hatte keiner bestellt. Nach Schnitzel mit Kroketten und Gemüse sah das nicht aus. Ja, und dann mussten alle feststellen, dass jeder von uns eine Salatschüssel bekommen sollte, mal mit Thunfisch, mal mit Ei und Schinken, mal mit Käse. Die Menukarten, die Fritz mitbekommen hatte, waren nicht die Menukarten, nach denen das Restaurant seine Teller vorbereitet hatte. O Schreck! Die Stimmung wurde angespannt.

Unmöglich, neue Gerichte zuzubereiten! Die junge Frau, die die Schüsseln herein trug, war noch angespannter als wir! Ja, und dann kam wohl unser christlichster Akt für diesen Tag. Die meisten von uns nahmen die Schüsseln und machten das Beste daraus. Die leckeren Brötchen, die dazu gereicht wurden, halfen etwas. Manche ließen die Schüssel zurückgehen und bestellten eine Pizza. Kein großes Murren! Was auf den Tisch kam, wurde gegessen! (Wie gut, dass wir diese Kindheitsregel verinnerlicht hatten und trotzdem fröhlich blieben).

Die Fahrt zurück ging ohne Zwischenfälle vonstatten. Ehrlich gesagt: einige von uns trafen uns dann später im Restaurant „Ihlegance“ in der Hindenburgstraße zu einem leckeren Kuchen und Eis wieder! Als Ausgleich!

Annegret Meyer

Sederfeier…

In der Woche vor Ostersonntag, am Gründonnerstag, veranstalteten meine Mutter Anja Bär und die Freundin meiner Mutter Anja Spielmann eine Sederfeier. Eine Sederfeier ist ein jüdisches Ordnungsfest.
„Boah, wie langweilig!“, dachte ich, als ich das erste Mal davon hörte. „Wahrscheinlich sitzen wir da ewig lange und müssen die ganze Zeit alte Bibeltexte hören.“ Doch dann holte Mama ihr jüdisches Kochbuch hervor und fragte mich, was wir zur Sederfeier essen wollen. Sie erklärte mir, wie ich mir die Feier in etwa vorzustellen habe und auf einmal war es gar nicht mehr so langweilig.
Den ganzen Donnerstag standen wir in der Küche (na ja, vielleicht nicht den ganzen Donnerstag 😉 ) und haben gebacken und gekocht, was das Zeug hielt. Dann um ca. 18.00 Uhr waren alle 15 Teilnehmer eingetroffen und wir setzten uns in den roten Salon an den reich gedeckten Tisch. Am Anfang erklärten Mama und Anja S., was wir an diesem Abend machen werden und Anja S. las ein paar Verse auf Hebräisch. Dann durften wir das erste Glas gefüllt mit Wein oder Traubensaft trinken. Aber Anja S. warnte die „Weintrinker“ sich nicht zu viel einzugießen, da wir im Laufe des Abends noch so einige Gläser trinken würden und man das Glas jeweils ganz leeren müsse. Bei ihrer ersten eigenen Sederfeier seien die Leute schon bei der Hälfte der Feier angetrunken gewesen und das wolle sie nicht noch mal erreichen. Also goss sich jeder nur etwas ein.
Vor uns standen Teller auf denen jeweils ein Salatblatt, ein gekochtes Ei und ein Stängel Petersilie waren. Diese Sachen tauchten wir mal in Salzwasser und mal in Meerrettich ein (und zwar sollte da so viel Meerrettich drauf, dass uns die Augen tränen!) und mal aßen wir sie mit Mazot (Mehrzahl von Maze, einer Art Knäckebrot). Zwischendurch lasen Mama und Anja S. immer wieder ein paar kleine Texte vor und auch die anderen Teilnehmer lasen Fragen vor, die dann von anderen beantwortet wurden. Das alles war Teil des Ordnungsteiles. Und als das vorbei war, durften wir an das „richtige“ Essen ran. Es gab Hähnchenschenkel, Kartoffeln und Quark, eine Art „jüdische Pfannkuchen“ mit Zimt-Apfelmus, diverse Südfrüchte und vieles mehr. Also konnte man bei diesem Fest definitiv nicht verhungern.
Der Abend hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelacht. Und das nicht nur nach dem Ordnungsteil, denn obwohl die Sederfeier eine Ordnungsfeier ist, ist es doch ein sehr lockeres und fröhliches Fest. Und ich hoffe, dass wir es nächstes Jahr wieder feiern. Gerne auch mit mehr Teilnehmern!

Anna-Marie B.

Die Sederfeier

Karfreitag und Ostern liegen zwar schon weit zurück – dennoch wollen wir über einen ganz besonderen Abend informieren, den wir an Gründonnerstag in unserem Gemeindehaus verlebt haben: Wir haben uns zu einer Sederfeier getroffen. Das ist ein ganz besonderes Fest, bei dem sich die Juden an den Auszug aus Ägypten erinnern und Gott für die Befreiung danken.

„Seder“ heißt Ordnung, und der Sederabend läuft nach einer ganz bestimmten Ordnung ab.
Er ist in drei Teile unterteilt: dem ersten, in welchem vor allem der Vergangenheit, der Plagen in Ägypten und der wunderbaren Errettung Israels gedacht wird, der zweite, der sozusagen der Gegenwart gewidmet ist, und der dritte, zukunftsorientierte Teil.

Die Sederfeier bildet den Hintergrund für die Abendmahlsfeier, die Jesus eingesetzt hat.
Wie die Juden im Pessachfest die Befreiung Israels aus der Gefangenschaft in Ägypten feiern, als wären sie selbst dabei gewesen, so denken wir an das Opfer Jesu als Befreiungstat aus unserer Sünde, die für uns das ewige Heil bedeutet.

Anna-Marie Bär hat uns einen sehr lebendigen Beitrag zu der Lesumer Sederfeier geschrieben, die sie mit vorbereitet und erlebt hat.

Sibylle Pegel

Ostern das Fest der Freude – mit Frühstücksgenuss

Schon zeitig vor Ostern kündigte sich ein besonderes Ereignis an. Ein bunt geschmückter Frühstückstisch, zwei einladende Stühle und der Hinweis auf den Ostergottesdienst mit der Einladung zum Osterfrühstück standen auf dem Gemeindegrundstück. Die Lesumer konnten sich an diesem Anblick erfreuen. Außerdem flatterte noch rechtzeitig in jeden Briefkasten der näheren Umgebung eine persönliche Einladung zum Osterfrühstück und anschließendem Gottesdienst.

Am Ostersonntagmorgen um 9 Uhr startete die Ostereiersuche. Fleißige „Häschen“ hatten 110 naturgefärbte Eier im Gemeindegarten versteckt. Es dauerte eine ganze Weile, bis alle Körbe gefüllt waren.
Dann ging es in den Gottesdienstraum.
Überraschung !!!
Es sah so schön bunt geschmückt aus wie ein Regenbogen. Das Team um Anja Dohmeyer hatte ein Superfrühstücksbüfett aufgebaut. Es war nicht nur ein toller Anblick, sondern man bekam auch gleich richtig Appetit. Alle, die gekommen waren, fühlten sich wohl und gut umsorgt.

Nach dem Frühstück rundete der festliche Gottesdienst diesen Ostermorgen ab. Allen wurde bewusst, wie die Liebe und das Miteinander solche Festtage zu „wirklichen Festen des Lebens“ machen können.
Zwischendurch hatte der Osterhase noch einmal seine Kräfte mobilisiert und Süßigkeiten für die Kinder im Garten versteckt! Diese wurden mit viel Jubel gefunden.

Wie immer nach einer solchen Aktion räumten fleißige Helfer danach alles wieder auf, schleppten Tische, schoben Stühle, saugten Brötchenkrümel auf oder trockneten Geschirr ab. Ruck zuck war die Ordnung wieder hergestellt.
Vielen Dank an alle, die geplant, ausgeführt, geholfen und genossen haben.
Ihr ward und seid einfach SPITZE !!!

Ulla Ratjen

Gottesdienst Um Elf

Am 8. Mai startete der Gottesdienst erfreulicherweise erst um elf Uhr. Wir wurden freundlich begrüßt und erhielten dank zugewiesener Farbunterteilungen der Stuhlreihen mal eine ganz andere Sitzkonstellation. Florian Kluge, Anna-Marie Bär samt Band rockten auch die letzten wach, und durch ein wunderbares Schauspiel musste wohl jeder unwillkürlich seiner Mama gedenken – auf vielen Gesichtern war ein Schmunzeln zu finden. Statt einer Predigt nahm Christa Hoefs uns auf eine Gedankenreise. Sie lud uns ein, in einem „Bibliolog“ in die Rollen der Personen ei­ner biblischen Geschichte zu schlüpfen. Sie hatte das Buch „Ruth“ gewählt, eine Geschichte über wunderbare, starke Frauen, und ich war fasziniert, welche unterschiedlichen Gedanken und Emotionen von vielen Teilnehmern dazu geäußert wurden. Diese altbekannte Geschichte eröffnete sich dadurch mal völlig neu. Es war ein spannender, lebendiger Gottesdienst, an dem alle beteiligt waren. Ich fand es klasse. Anja Dohmeyer

Der ungeliebte Hund

Ein kinderloses Ehepaar hatte einen gutmütigen Hund, einen Golden Retriever. Die beiden liebten ihn sehr, und als der Hund starb, waren sie sehr traurig. Der Mann holte gegen den Willen der Frau sofort einen neuen Hund aus dem Tierheim. Dieser Hund war bissig, ungestüm, laut und einfach unmöglich. Ihrem Mann zuliebe versuchte die Frau, mit dem Tier zurechtzukommen. Aber das kostete Nerven! Monatelang herrschte Chaos im Haus. Bis die Frau mit sich selbst einen Vertrag schloss: „Ich werde das Tier so akzeptieren wie es ist.“ Und allmählich kamen sie miteinander zurecht. Der Hund spürte, dass er akzeptiert wurde und wurde erträglicher.

Beim letzten Frauenfrühstück am 2. April stellte die Referentin Anke Pagel vom Dünenhof Cuxhaven diesen Gedanken unter dem Thema „Balance halten – Leben im Gleichgewicht“ als Lebensmodell vor. Sie selbst hat fünf Kinder im Alter von 14-25 Jahren und konnte aus eigener Erfahrung vieles zum Thema beisteuern. Sie gab uns den Satz mit: Glück ist nicht, zu haben, was man will, sondern zu wollen, was man hat.
An dieser Stelle bekommt auch die kleine Anfangsgeschichte ihren Sinn. An unserem Tisch berichtete eine Frau davon.

Es waren wieder über 70 Frauen gekommen, für die das Frauenfrühstück einen festen Bestandteil in ihrem Kalender bedeutet. Und das Thema hat auch jedes Mal für uns seinen Sinn: das hervorragende Frühstück, liebevoll und profimäßig von Regine Kompa gestaltet, der Vortrag, die Musik – überhaupt alles ist total im Gleichgewicht an solchen Vormittagen.

Christa Hoefs

Lerneffekt – oder warum die Freizeit keine Freizeit war…

Vom 25. bis 27. März zogen sich die Vorständler unserer Gemeinde auf eine Klausurtagung zurück. Fälschlicherweise wurde diese am Sonntag davor als Freizeit verkündet, inklusive Wellness und Massagen – Denkste!

Schon im Vorfeld bereitete sich jeder einzelne intensiv vor, indem er einen Gabentest durchführte, denn unser Ziel auf der Tagung war es, einen Weg zum gabenorientierten Arbeiten in der Gemeinde zu erforschen.

Nachdem wir am Freitagnachmittag auf dem herrlichen Gelände (über 50 Seen um uns herum und Unterbringung in Blockhäusern… wunderschön… Natur pur) gelandet waren, stellten wir einander am Abend unsere Gaben vor. Es war unglaublich spannend zu hören, wo die Talente eines jeden liegen, auch wenn man einiges geahnt hatte. Sehr zum Schmunzeln war auch, dass einige selber von ihren Gaben überrascht wurden.
Am Samstag ging es dann auch um Reflektion und wie andere einen wahrnehmen. Und glaubt mir, es ist nicht einfach auszuhalten, wenn 8 Leute um dich herum sitzen und dir sagen, welche positiven Seiten sie an dir schätzen. Da floss manche Träne, aber es verändert den Blick auf sich selbst, und das ist sehr hilfreich.
Im Laufe des Tages führten wir dann alle Stricke zusammen und visualisierten all unsere Talente und Begabungen. Es wurde eine große Baustelle sichtbar, denn nun wollen wir schauen, was wir mit den uns geschenkten Gaben erreichen können, um der Gemeinde zu dienen.
Um Kraft dafür zu sammeln, schlossen wir am Sonntag dieses erlebnisreiche Wochenende mit einem wunderbar ruhigen Gottesdienst ab, in dem wir sehr gesegnet wurden.

Anja Dohmeyer

Diene deinem Stadtteil

„Serve the city“, „Diene deiner Stadt“ war das große Thema vieler Kirchen in Bremen in der Woche vor Ostern. Wir haben das Thema eingegrenzt auf „Diene deinem Stadtteil“. Mit ca. 10 Personen haben wir an 5 Tagen täglich zwischen 9 und 21 Uhr die Eingangshalle des „AWO Jugendfreizeitheimes Burglesum“ (Stadt London gegenüber) renoviert.

Wir gewannen einen Malermeister als Berater, bekamen finanzielle Hilfe vom Ortsbeirat und hatten handwerkliche Unterstützer im Alter von 13 bis 62 Jahren. Die Helfer kamen nicht nur aus der Gemeinde sondern aus unterschiedlichem Umfeld: Jugendliche aus Platjenwerbe, ein Gemeindemitglied aus der Zellgemeinde im Postamt 5 (im sonstigen Leben Arzt), der zukünftige Ortsamtsleiter Florian Boehlke und der Burglesumer Bürgerschaftsabgeordnete der SPD Reiner Holsten haben die Arbeit unterstützt. Das hat uns sehr gefreut, und wir sagen „Vielen Dank“ an alle.
Der Nutznießer, das AWO Freizeitheim hat alle Helfer zum 15. Juni um 18 Uhr zum Grillen eingeladen.

Der Grundsatz von „Serve the City“ ist, sich einmal im Jahr ehrenamtlich in ein Projekt seiner Stadt einzubringen. Den nächsten Termin könnt ihr euch schon vormerken: 23. – 30. März 2012.

Michael Schnepel

Einkehrtag

Wie auch schon beim letzten Einkehrtag stand die Frage für mich im Raum: Kann ich es mir zeitlich leisten, einen Tag einfach herunter zu fahren, Arbeit liegen zu lassen, mir Zeit zu nehmen für Gott und mich, einfach zur Ruhe zu kommen?
Ich entschied mich, den Einkehrtag mitzumachen, da mir die positiven Erfahrungen des Einkehrtages im November letzten Jahres doch noch sehr präsent waren.
Die kleine Anzahl der Anmeldungen ermöglichte eine andere Intensität. Wie beim letzten Mal gab es mehr Rückzugsorte als Teilnehmer, so dass jeder nach den eigenen Bedürfnissen Ruhepunkte wählen konnte.
Nach einer Zeit von Ruhe und Gebet wählte ich mir aus dem ausgelegten Bücherangebot ein Buch über das Bild Rembrandts „die zwei Brüder“. Es zeigt den“verlorenen Sohn“ in den Armen seines Vaters.
Vor Jahren hielt Günther Meyer über dieses Bild eine Predigt. Bei der Betrachtung im Buch ging es auch um die anderen Personen auf dem Bild: Wann bin ich ein Zuschauer? Bin ich wie der Bruder? Was empfinden die einzelnen Personen? Es war spannend für mich zu sehen, dass immer andere Facetten von mir selbst in den Personen des Bildes vorhanden waren.
Bei einer Passionsmeditation über die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz ging es darum, Gottes Liebe tief in sich, in alle Zellen des Körpers, einzuatmen. Dazu ging ich nach draußen. Die Luft roch nach Frühling, nach Sonne und nach Aufbruch, und so machte ich einen Rundgang an der Lesum, genießend und im Zwiegespräch mit Gott.
Es war eine gute Entscheidung gewesen, diesen Tag als „zur Ruhe kommen Tag“, als Einkehrtag mitzumachen.
Ruth Lange

Das fängt ja gut an

Gleich den vierten Sonntag des neuen Jahres nutzten wir für eine Gemeindestunde nach dem Gottesdienst und für ein gemeinsames Mittagessen.

Kurz nach 11 Uhr gab es eine gute Tasse Kaffee oder Tee und wenig später begann die Gemeindestunde. Es ging u.a. um unser neues Jahresthema LEBEN GLAUBEN LEBEN, um besondere Angebote wie Einkehrtage, Passahfeier in der Karwoche am Gründonnerstag und um die Idee, ab und zu an Samstagnachmittagen über verschiedene Themen zu sprechen wie Taufe, Abendmahl, Geschichte des Baptismus, wie entsteht ein Kirchenamt, Diakonie u.v.m. Wir wurden informiert über Projekte wie ServeTheCity-Bremen und Initiative Hoffnung.

Dann standen Terminplanungen auf dem Programm – siehe unten.

Zum Glück haben sich Viele aus der Gemeinde zur Mitarbeit bereit erklärt und einige haben Verantwortung für ein bestimmtes Projekt übernommen.

Danach hatte wir eine Stärkung verdient und alle freuten sich über das großartige und vielseitige Buffet, für das jeder etwas Leckeres mitgebracht hatte. So musste niemand für alle kochen und die Arbeit verteilte sich auf viele Schultern.

Terminplanung

Sonntag, 20. März, 15.30 Uhr

Gemeindestunde

Samstag, 9. April, 16.00 Uhr

Was ist eigentlich das letzte Abendmahl und Pessach? Ist das der Ursprung unseres Abendmahls und wenn ja, warum gibt es dann kein Lamm?

Sonntag, 24. April, 9.30 Uhr

Osterfrühstück

Samstag, 2. Juli

Flohmarkt

Sonntag, 3. Juli, 10.00 Uhr

Gottesdienst mit anschließendem Sommerfest

Sonntag, 28. August, 11.00 Uhr

Gemeindeausflug zum Harriersand

Samstag, 29. November, 16.00 Uhr

Adventsfeier