Gemeindefreizeit Ahlhorn 6-8.9.2013

Hartmut Kluge berichtet direkt vom Ort des Geschehens

Tag 1: Das Ankommen

Hochmotivierte ca. 50 Teilnehmer machten sich auf den Weg nach Ahlhorn. Die Wetterprognose war einfach fabelhaft: Spätsommer mit 28 Grad im Schatten. Wir wollten uns bis 18 Uhr zum gemeinsamen Abendessen treffen, aber Staus, weite Anreisen und letzte Vorbereitungen machten dies nicht mehr möglich.
Das Abendessen zog sich somit von 18.00-20.30 Uhr hin. Dank des tollen Teams vor Ort war dieses überhaupt möglich.

Unterdessen kam ein Hilferuf von Anna-Marie Bär auf Ritas Handtelefon an: „Wir stehen Höhe Hude auf der A-Dingsda, der Wagen ist verreckt, holt uns hier raus!“ Markus Dohmeyer war sofort bereit, drückte Oma Ulla seinen kleinen Sohn in die Hand und düste los zum Helfen.
Als wir dann alle gegen 20.30 Uhr versammelt waren wurde der „Bunte Abend“ durchgeführt. Das tat gut, denn Anna-Marie und Alina Bär, Tassillo Hildebrand, Leon Tepelmann, Rita und Hartmut Kluge gaben Vollgas. In Gruppen lernten wir einander kennen und kürten die Siegergruppe mit Applaus. Tolle Ideen waren entstanden zu den Themen:
Vincent von Ahlhorn (Anna-Marie), Leseratten (Alina), Abenteuerreise (Leon), Gasthaus (Tassillo), Floristika (Rita) und God’s Piano (Hartmut).

Der Abend war lang – aber schön. Dann schlugen Assam, Christa und Hartmut mit ihrem Song zu.
Nach diesem Contest hatten wir unser Freizeitlied, denn gewonnen hatte „God’s Piano“ nach der Melodie: „Laudato si“

1. Sei gepriesen für diesen tollen Sommer.
Sei gepriesen für 30 Grad im Schatten.
Sei gepriesen für Eis und Limonade.
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar Herr.
Laudato si …
2. Sei gepriesen, du bringst uns stets nach vorn.
Sei gepriesen, wir sind jetzt in Ahlhorn.
Sei gepriesen, das finden wir enorm.
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar Herr.
Laudato si …
3. Sei gepriesen, wir lieben die Gemeinschaft.
Sei gepriesen, wir sind ein netter Haufen.
Sei gepriesen, wir woll’n Alina taufen.
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar Herr.
Laudato si …

Nach allen Strapazen des Tages verklang der Abend im „Ankerkeller“.
Dankenswerterweise übernahm Bernhard Ratjen dort sofort die Kontrolle, schenkte uns voll ein und führte das „Verzehrbuch“.

Tag 2: Die Herausforderung

Widerwillig Aufstehen, Duschen… oder nicht ???
– gegen 8 Uhr gemeinsames Frühstück oder doch noch einmal umdrehen???
– das Kind ist wach und will den neuen Tag erleben
– so viele Entscheidungen an einem Samstagmorgen. – Puh !
Entschädigt wurden wir jedoch über unsere Mägen, denn das Frühstück war wirklich sehr gut und das Buffet überaus reichhaltig.

Frisch gestärkt ging es weiter im Programm und gegen 9.30 Uhr wurden wir aktiver. Jeder hatte die Möglichkeit sich in eine Arbeitsgruppe einzubringen … oder auch nur einfach an den Ahlhorner Fischteichen zu chillen.

Die Workshops waren:

– Gottesdienstvorbereitung mit Anja Bär
– Gottesdienstlieder mit Thomas Lange
– Gottesdienst-Deko mit Ruth Lange
– Liedersingen mit Mechthild Schack
– Bewegung mit Uta Hildebrand
– Malen mit Anna-Marie Bär

Das war einfach ein buntes, entspanntes Miteinander.
Alle Tagesgäste waren inzwischen eingetroffen, auch beim letzten Spätaufsteher waren die Augen offen und wir planten den nächsten Tag. Alinas Taufe am Sonntag prägte den Mittelpunkt der Arbeitsläden 🙂 (Workshops).

Dann war Mittagessen – also Stärkung für die Meute.
Wetterbedingt wurde der Nachmittag bereits um 14 Uhr gestartet.
Geländespiel von und mit Uta Hildebrand
Themenbereiche:
– Wellness – mit Ursula Ratjen
– Bibelwissen – mit Renate Bortmann
– Männchen für Männchen – mit Alina Bär
– Inselrettung – mit Uta Hildebrand
Das war echt wieder einmal lustig, denn Uta hat das einfach drauf.
Mit ihr und ihren Helfershelfern hatten wir einen wirklich spaßigen Nachmittag.
Wir rochen nach Ölen und Salben, hatten Lipgloss auf dem Mund und Glitzer an den Wangen.
Zwischendurch gab es natürlich KaKu (Kaffee und Kuchen) und Regen.

Nun zum Samstagabend mit „Lagerfeuer“ – dank Hans Steinwede.
Der Himmel blieb ruhig, kein weiterer Regen, wir versammelten uns an der Feuerstelle.
Der Fitteste aus der Siegergruppe des Geländespiels bekam eine Bonbonjacke als Preis. Dann hieß es für Norman Höhling Reißaus vor den Kindern zu nehmen. Norman war wirklich ein guter Läufer, aber bei einer solchen Horde war auch er machtlos, die Jacke zu verteidigen.
Am Feuer war es sehr gemütlich und warm. Gut gelaunte Kinder zogen mit Stockbrot herum.

Gitarrenklänge und Gesänge aus alten Zeiten zogen die Runden.
Man hörte nur: „Kennst du noch?“ und dann wurde gesungen. Reinhard Bortmann begleitete mit der Gitarre jeden Liedwunsch auf Zuruf, bis gegen 22 Uhr.

Anschließend schafften es die ganz Harten wieder in den Ankerkeller. Dort wurde geklönt, gespielt und gelacht bis in die Nacht.
Um Mitternacht hieß es dann „Happy Birthday“ für Jan-Peter Arning. Bernhard Ratjen schenkte noch ein Geburtstagssektchen ein und es war für genügend Bettschwere gesorgt.

Tag 3: Die absolute Herausforderung
Da war sie wieder, die Aufsteh‘-Frage.
„Wasche ich den, der mich aus dem Spiegel anschaut – oder nicht?“ Draußen regnete es.
Erst einmal haben wir zusammen gefrühstückt und anschließend war Kofferpacken angesagt.
Um 10 Uhr war es dann soweit: Alinas Taufe
Wir versammelten uns mit Kind und Kegel im geschmückten und zurechtgemachten „Blockhaussaal“. Die Taufband spielte auf und die Gemeinde konnte sich warm singen. Wir lobten Gott und freuten uns mit Alina.

Mit hervorragend warmer, freundlich-ruhiger Stimme führte uns Torsten Rauchhaus durch den Festgottesdienst. Unsere Pastorin Anja Bär (Mutter des Täuflings) predigte über Beziehungen, vor allem Beziehungen zu dem Gott, von dem uns nichts und niemand trennen kann.
Alina erzählte uns noch einmal, wie wunderbar sie von Gott überzeugt wurde an ihn zu glauben. Alina bekannte vor der Gemeinde ihren Glauben und die Gemeinde versprach Alina, sie mit Gottes Hilfe zu begleiten.
Gerade rechtzeitig vor der Taufe trafen auch die vermissten Freunde von Alina ein. Es passte wirklich alles zusammen. Selbst dem Regen konnten wir etwas Charmantes abgewinnen.
Mit Schirmen und Regenjacken gewappnet, schritten wir dann zur Tat und zum nächstgelegenen See.

Anja, Alina und Taufbegleiterin Rita stiegen furchtlos ins Wasser
und vollzogen vor der singenden Gemeinde die Taufe.

Mit freudigen Umarmungen, kleinen Geschenken und besten Wünschen wurde Alina von allen begrüßt und als neues Mitglied in unserer Gemeinde willkommen geheißen.
Wir aßen zusammen Mittag und feierten den freudigen Anlass weiter, bis es noch Kaffee und Kuchen gab.
Dann hieß es Ade sagen.
Die „Neue“, also Alina, schloss diesen verlängerten Gottesdienst mit einem ausgiebigen Reisesegen ab und beendete somit offiziell diese erbauliche Gemeindefreizeit.

Ein fettes Dankeschön an alle, die mitgearbeitet haben. Danke Rita und danke Mechthild. Danke an die, die immer zur Stelle waren. Danke für große und kleine Mitmacher.
Danke dir, du großer liebender und begleitender Gott.

Hartmut Kluge

Karwoche in Taizé

Schon lange wollte ich die Ursprungsstätte der Taizé-Lieder kennenlernen.
Nun bot der CVJM-Münster eine Gruppenreise in der Karwoche an, und zusammen mit Alina Bär nahm ich daran teil. Das Kloster liegt direkt neben dem Dorf Taizé in Frankreich, genauer: in Burgund. Es besteht aus der neuen Kirche (sie kann bis zu 5.000 Menschen aufnehmen, wenn sie wie hier üblich dicht gedrängt auf dem Fußboden hocken), Holzbaracken für Schlafräume (12 – 6 Personen), Seminarräume sowie sehr viele und unterschiedlich große Zelte. Außerdem gibt es einen Campingplatz und einen Abstellplatz für Wohnmobile – alles gehört zur Kloster-Anlage dazu.

Für unsere Woche hatten sich mehr als 3.000 Jugendliche eingefunden, ca. 30 % deutsche, 30 % portugiesische und der Rest aus ca. acht weiteren Nationen. Zur Bibelarbeit einigte man sich auf eine Sprache: die Workshops für die Jugend fanden auf Englisch statt. Viele Junge und Alte (Ü 30, davon gab es ca. 300) kommen regelmäßig nach Taizé und sind schon in Freundschaft verbunden.

Dreimal täglich versammeln sich alle zum Gottesdienst, der in vielen Sprachen gehalten und zusätzlich bei Bedarf übersetzt wird. Mich hat die Freude an großer Andacht, die alle Anwesenden zeigten, sehr berührt, obwohl Kälte, Nässe, Arbeitsdienste oder vielleicht auch bei den Jugendlichen abendliche Treffen bestimmt eher zum Ausruhen verleiteten. Als dann noch am Gründonnerstag von den 50 Brüdern eine Fußwaschung nicht nur untereinander, sondern von ihnen an allen Gästen durchgeführt wurde, war ich sehr dankbar, diese Gemeinschaft zu erleben.
Am Ostersonntag riefen dann Jugendgruppen in ihrer Sprache und voller Elan: „Christus ist wahrlich auferstanden“ – und das klang wunderbar.
Für weitere Details stehe ich gerne zur Verfügung.

Mechthild Schack

Diamantene Hochzeit

Am 6. Juni 2013 feiern Hertha und Walter Marsell das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit. Seit 60 Jahren gehen sie gemeinsam durchs Leben und haben in guten und schlechten Zeiten immer treu zusammen gehalten. Seit 1951 gehören sie unserer Lesumer Gemeinde an und haben – so lange ihre Kraft es zuließ – die verschiedensten Aufgaben übernommen: Sie waren über Jahrzehnte begeisterte Chorsänger, waren Notenwarte, haben den Büchertisch betreut und nicht zuletzt war Hertha unsere Küchenfee. Für all‘ die Mitarbeit sei heute noch einmal von Herzen gedankt.

Für die Zukunft wünschen wir dem Jubelpaar weiterhin Gottes reichen Segen. Er sei mit ihnen, auch wenn die Gesundheit ihnen zu schaffen macht, und er schenke ihnen immer viel Freude an den Töchtern, Schwiegersöhnen und Enkeln.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Osterfrühstück Anno Domini MMXIII

Nach einem bereits sehr ansprechenden Karfreitags-Gottesdienst traf sich unsere Gemeinde mit Freunden und Gästen am Ostersonntagmorgen wieder.
Obwohl uns in der Nacht zuvor eine geschlagene Stunde Zeit gestohlen wurde ließen sich die gut 80 Erschienenen nicht davon abhalten, Ostern in der Auferstehungskirche Bremen-Lesum zu feiern.

Gegen 9.30 Uhr konnten wir uns an hübsch eingedeckte Tische setzen. Ein Team um Anja Dohmeyer hatte sich darum gekümmert, dass unser Gottesdienstraum zum Feiern einlud.
Von hier und dort hörte man freundliche Guten-Morgen Wünsche oder ein kurzes Moin.
Grund genug zum Feiern war da und ein „Der Herr ist auferstanden“ schallte immer wieder laut und leise durch den Gemeindesaal. Leckere Brötchen, Eier, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee etc. trugen zu unserem leiblichen Wohl bei und an den Tischen entwickelten sich rege Gespräche.

Nachdem auch der letzte pappsatt war startete Ulla Ratjen mit dem symbolischen Anzünden der Kerzen in den Hauptteil des gemeinsamen Morgens. Mit vielen schönen Liedern und Texten führte sie uns durch den Gottesdienst, musikalisch begleitet von Rita und Hartmut Kluge.

Unter der charmanten Anleitung von Fritz Hoefs sangen wir uns als Kanon den Ostergruß „Der Herr ist auferstanden“ zu.
Danach entführte uns Ulla in das alte Jerusalem. Anschaulich nahm sie uns mit in die Ostergeschichte und wir standen mit ihr, den Frauen und Jüngern vor Jesu Grab.
Es ging um das neue Leben, welches uns, durchwirkt von Gottes Geist, Lebensqualität gibt.
Dann erzählte sie noch von der Begegnung zwischen Maria von Magdala und Jesus. Für mich:
Gänsehaut pur! Der König lebt … das Grab ist leer – er regiert in alle Ewigkeit.

Im Vierkündigungsteil nahm unsere Pastorin Anja Bär den Faden des Osterfestes wieder auf.
Was mach ein leeres Grab mit mir? Da herrscht doch Hilflosigkeit. Waren es Grabräuber, Neider? Wo ist der Herr hin? Was machen solche extremen Situationen mit mir?
Da werden Gefühle geweckt. Gefühle brauchen Zeit, wenn ein geliebter Mensch plötzlich fort ist.
Begegnungen mit Jesus verändern und geben Kraft.
Ostern ist das Ende vom Ende und schenkt Freude und Lebenskraft.

Eine starke Osterpredigt, ein klasse Rahmenprogramm, einfach eine Wohltat.
Danke an die Macher und an euch alle, denn das zusammen machte diese Oster-Atmosphäre aus.

Euer Hartmut Kluge

Gottes geliebte Menschen

Liebe Gemeinde Bremen-Lesum!

Nun ist es schon wieder einige Zeit her, dass ich bei Euch zu Gast war. Sehr gerne denke ich an die Tage bei Euch zurück. Ihr seid eine Gemeinde, die eine charmante und nette Ausstrahlung hat. Ich habe mich bei Euch wohl gefühlt und mich über das ungezwungene „normale“ Miteinander gefreut.
Und: Ihr seid für mich ein gutes Beispiel dafür, dass Gemeinden nicht nur dann klasse sind, wenn sie hunderte von Leuten in ihren Reihen haben. Eine „kleine“ Gemeinde, die munter ihren Weg geht, das ist schön mitzuerleben!
Gemeinsam haben wir versucht, das Evangelium von der Liebe Gottes weiter zu sagen.

Ob der eine oder andere beim Betrachten des eigenen Bildes daran denkt, dass er ein „geliebter Mensch Gottes“ ist? Ob der eine oder andere sich an die konkreten Schritte erinnert, die er sich vorgenommen hat?
Viele Leute haben sich die Liebe Gottes (neu) zusagen lassen.
Ich wünsche Euch und Euren Gästen viele Mut machende Zeichen der liebenden Gegenwart Gottes mitten im (Gemeinde-) Alltag.

Die Evangelisationsveranstaltung mit „Gottes geliebte Menschen“ war ein Punkt im Rahmen eurer „Dauer-Evangelisation“, denn Evangelisation ist nicht eine Veranstaltung, sondern eine Lebenshaltung.
Dort, wo wir leben und arbeiten, kommt das Evangelium zur Sprache und wird zur Tat. Deswegen wünsche ich Euch von Herzen, dass die Evangelisation gut weiter geht: Dass Ihr in Eurem Alltag immer wieder „Gottes geliebten Menschen“ so begegnet, dass sie erleben und hören, dass das Reich Gottes gegenwärtig ist.

Bedanken möchte ich mich auch bei Anja Bär und allen anderen Mitarbeitern, die es mir so leicht gemacht haben, in Lesum zu sein.

Für Eure Aufgaben in der Gemeinde und für Euren persönlichen Glaubensweg wünsche ich Euch von Herzen Gottes Segen!

Mit herzlichen Grüßen aus dem Dienstbereich Mission des BEFG,
Euer Carsten Hokema www.ewigkite.de

Schönheit und Liebe

Es sah alles etwas anders aus am Sonntagmorgen des 14. April. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Gottes geliebte Menschen“ hatte sich der Gottesdienstraum in ein Fotostudio verwandelt. Leinwand, Treppe und eine ganze Armada von Blitzgeräten nahmen den vorderen Teil des Gottesdienstraumes ein. Die Tische waren liebevoll dekoriert und schnell füllte sich der Raum. Die Band nahm die wuselnde Stimmung auf und eröffnete diesen besonderen Gottesdienst. Carsten Hokema ließ uns alle in seiner Predigt Gottes Begeisterung über uns Menschen spüren. In seiner bezaubernden Art und Weise veranschaulichte er Gottes Sicht auf uns Menschen. Gott hat sich etwas dabei gedacht, uns Menschen in seine Welt zu setzen und findet uns „SEHR GUT“!

Im Anschluss an den Gottesdienst erwartete die Besucher ein wunderbares Buffet und Carsten Hokema begann, nacheinander jeden der wollte in Szene zu setzen. Unter viel Gelächter und mit Spaß und Begeisterung entstanden so nach und nach viele Augenblicke, die im Bild festgehalten wurden. Es war eine wunderbare Atmosphäre, der Gottesdienstraum war erfüllt von Lachen, essenden Menschen, spielenden großen und kleinen Kindern; und so verging die Zeit wie im Flug.

An den drei darauf folgenden Tagen fanden abends Vorträge statt, bei denen Carsten Hokema mit seiner unnachahmlichen, humorvollen Art den Menschen aus allen erdenklichen Perspektiven beleuchtete. Wie sehe ich mich? Wie sehen andere mich? Warum gibt es da oft so einen großen Unterschied in der Blickweise? Und welcher Blick ist wirklich wichtig? Immer wieder fokussierte sich die Betrachtung darauf, dass Gott den Menschen anders ansieht als wir uns. Er kennt uns, unsere Abgründe, unsere Geheimnisse und eben auch unsere Schönheit, die in jedem Menschen ist und die anderen Menschen und sogar uns selbst oft verborgen bleibt. Vor Gott nützt keine schöne Fassade. Und was das wundervollste an Gottes Blick ist: er sieht uns – und liebt uns. TROTZDEM!

Am Mittwoch gipfelte die Veranstaltungsreihe in einer wunderbaren Ausstellung, bei der alle am Sonntag entstandenen Fotos gezeigt wurden. Da gab es viel zu bewundern, zu schmunzeln, zu lachen und auch Nachdenkliches. Jedes der Bilder ist absolut einzigartig und zeigt, wie wunderbar wir sind. Egal ob nachdenklich, kritisch, lachend, grübelnd, unsicher oder standhaft – das alles sind wir: Gottes geliebte Menschen. Jeder auf seine einzigartige Weise genial, unverwechselbar und wunderschön.

Am Ende des Abends durfte jeder sein Foto mitnehmen, um sich immer wieder daran zu erinnern: Wir sind Gottes geliebte Menschen. Und nie vergessen… Gott liebt uns TROTZDEM!

Anja Dohmeyer

Weltgebetstag 2013

Schade, dass du nicht dabei gewesen bist am Freitag, den 1.3.2013 um 15.00 Uhr in unserer Nachbargemeinde Söderblom in Marßel.
Die Arbeitsgruppe WGT aus vier Gemeinden, zu der wir auch gehören, hatte zur Feier des Weltgebetstages eingeladen. In über 170 Ländern weltweit wird an diesem Tag über das Gastgeberland informiert und ein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert. Dieses Jahr lud uns unser Nachbarland Frankreich ein. Also kein Land in Übersee, das so weit weg ist und zu dem man nicht so leicht einen Kontakt bekommen kann.
Mit Frankreich verbindet uns vieles. Während der Informationen über Land und Leute konnte man ganz besondere Gemeinsamkeiten gerade auch mit unserer Gemeindeform entdecken. In Frankreich sind per Gesetz Kirche und Staat strikt getrennt. Das bedeutet: Es werden keine Kirchensteuern über den Staat erhoben. Jede Gemeinde in Frankreich, gleich welcher Konfession, muss sich aus eigener Kraft finanzieren mit allen Aufgaben, die anstehen z.B. auch der besonders schwierigen, nämlich der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Das ausgewählte Motto „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“ bekommt da noch eine besondere Bedeutung.
Wir unterstützen die am Weltgebetstag teilnehmenden Länder durch unser Interesse an ihnen, durch unsere Kollekte sowie durch Gebet und Feier des Gottesdienstes, den die Frauen des Gastgeberlandes vorbereitet haben.
Als Arbeitsgruppe aus vier Gemeinden haben wir uns intensiv auf diesen Weltgebetstag mit dir und Frankreich vorbereitet. Schade, aber vielleicht hattest du ja etwas anderes vor?
Oder haben wir nicht intensiv genug eingeladen? Vielleicht ist der Weltgebetstag nicht sooo spannend und es gab schon zu viele Gemeindetermine in dieser Woche?
Was es auch sei, es gibt immer eine neue Chance an einer WGT-Veranstaltung teilzunehmen. Sie ist übrigens nicht nur für Frauen!
Wir, der Arbeitskreis WGT, würden uns sehr freuen, wenn wir dich doch interessieren könnten. Wir sind offen für deine Fragen zu unserer Arbeit.
Im nächsten Jahr sind wir zwar nicht das Gastgeberland, aber unsere Gemeinde ist am Freitag, den 7.3.2014, die Gastgemeinde. Gemeinsam mit den Gemeinden St. Martini Lesum, Söderblom Marßel und Friedehorst bereiten wir diesen Tag vor. Vielleicht schreibst du dir das Datum ja schon in deinen Kalender.
Wir freuen uns auch, wenn du als Gast kommst und uns nicht allein lässt. Noch mehr würden wir uns aber über deine Mitarbeit freuen, denn „Glaube am Montag“ kann auch an einem Freitag im März 2014 stattfinden.
Du kannst mich gern anrufen 0421 / 6361153 und dich bei mir informieren.
Ulla Ratjen

Viele Gäste in unserem Gottesdienstraum

Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr der „Winterspielplatz“ in unserer Gemeinde statt.
Zwischen dem 4. und 9. Februar tummelten sich täglich Eltern mit ihren kleinen Kindern im Gottesdienstraum. War das ein buntes Treiben! Voller Freude kletterten Kinder auf die Spielgerüste oder tobten sich in der Hüpfburg aus. Auch diesmal hatte unser Gemeindejugendwerk uns die Großspielgeräte wie Hüpfburg, Bällebad, Rutsche und vieles mehr zur Verfügung gestellt.
Die Eltern waren vom Angebot begeistert: „Einfach toll! Eine gute Chance zum Austoben in dieser schrecklichen Jahreszeit. Nur länger müsste es sein.“ Das fanden wir Mitarbeiter auch. Jedoch würden wir dann noch mehr Unterstützung benötigen. Eine Idee kam schon von den Besuchereltern: „Wir helfen mit. Vielleicht an ein oder zwei Nachmittagen. Oder wir backen einen Kuchen. Oder fühlen uns für das Café zuständig.“ Da freut sich Mira Kluge, die von Montag bis Samstag, jeden Tag alles vorbereitet und nachbereitet hatte.
Ganz herzlichen Dank an alle MitarbeiterInnen. Bestimmt findet der Winterspielplatz im nächsten Jahr wieder statt – in welcher Form auch immer. An 140 Kindern in diesem Jahr kommt man schlecht vorbei.

Michael Schnepel

Bald ist Ostern! Vorher ist Passionszeit.

Leben mit Passion!

Liebe Gemeinden in NWD!
Der Landesverband Nordwestdeutschland bereitet für die Passionszeit 2013 einen kostenlosen Kalender mit dem Titel „Leben mit Passion“ vor.
Die Texte und Bilder des Kalenders sollen Freunde und Mitglieder unserer Gemeinden mit anregenden Gedanken, Gebeten und Grafiken durch die Passionszeit begleiten.
Der Vorschlag der Landesverbandsleitung ist, dass alle Gottesdienstbesucher den Kalender im Gottesdienst am 3. oder 10. Februar kostenlos erhalten. Der Kalender soll beim Nachdenken über das Leiden und Sterben Jesu helfen und gleichzeitig dazu anregen, die gute Botschaft von Jesus weiter zu sagen und engagiert im Alltag zu leben.
Deswegen trägt der Kalender auch den Untertitel „47 Tage frohbotschaften“.

Gruppen und Hauskreise können die Inhalte des Kalenders aufnehmen und vertiefen.
Um das zu ermöglichen, werden wir ein Begleitheft als .pdf erstellen, welches ab Anfang Januar unter www.baptistenimnordwesten.de zum Download bereit stehen wird. Kurze Andachten, Gesprächsanregungen, vertiefende Impulse und weiterführende Gedanken zu den Themen des Kalenders werden in dieser ca. 40-50-seitigen .pdf enthalten sein.

Wir möchten Euch einladen, die Anregungen, Andachten, Gebets- und Gesprächsimpulse des Kalenders persönlich und auch in euren Hauskreisen und Kleingruppen zu nutzen.

Wäre es nicht schön, wenn in unseren Gemeinden durch diese gemeinsame Aktion Hoffnung entsteht? Wenn durch den Kalender und das Hauskreismaterial Christen gestärkt werden und viele Menschen, die Christus noch nicht kennen, auf möglichst vielfältige und liebevolle Weise mit dem Evangelium in Kontakt kommen.

Mit herzlichen Grüßen von der Landesverbandsleitung,
vom Arbeitskreis Mission und auch aus dem Dienstbereich Mission des Bundes (BEFG),

Eure Wilma Lükenga-Kruse (Landesverbandsleiterin)
und Carsten Hokema, Referent im Dienstbereich Mission des BEFG

Nachwuchs

Als jüngstes Mitglied unserer Gemeindefamilie begrüßen wir mit großer Freude Benjamin Alexander Bär, der unserer Pastorenfamilie am 22. November 2012 von Gott anvertraut wurde. Seine Eltern Anja und Alexander sowie die großen Schwestern Anna-Marie, Alina und Amelia sind sehr glücklich über den Familienzuwachs.
Wir als Gemeinde gratulieren von Herzen und wünschen der großen Familie Gottes Segen, trotz der Hektik des Alltags viele glückliche Stunden miteinander und den Eltern die nötige Ruhe und Gelassenheit.
Alle Besucher der Christvesper haben sich ganz besonders gefreut, dass Benjamin beim Krippenspiel als Akteur eingesetzt wurde und eine wichtige Rolle übernommen hat – welche, muss wohl nicht näher erläutert werden.

Unsere Pastorin ist bis zum 1. Geburtstag ihres kleinen Sohnes in Elternzeit, wird aber ehrenamtlich Predigtdienste und andere Aufgaben übernehmen. Vielen Dank dafür!

Sibylle Pegel