Weltgebetstag am Freitag, den 2. März 2012 – Steht auf für Gerechtigkeit

Selamat Datang – Friede und Willkommen. So begrüßen sich die Menschen in Malaysia. Christinnen aus Malaysia haben die Ordnung für den Weltgebetstag 2012 gestaltet.
Bei einer Bevölkerung von 28 Mio. Einwohnern leben in Malaysia nur 9% Christen. Der Islam ist die Hauptreligion dieses Staates und als Gerichtsgrundlage gilt die Scharia. Malaysia besteht aus zwei Landesteilen: Im Westteil liegt die Hauptstadt Kuala Lumpur und der Ostteil des Landes liegt auf der 500 km entfernten Insel Borneo.
Das Land zählt zu den 15 bedeutendsten Handelsnationen, was aber zu Lasten der indigenen Bevölkerung und der Natur (Regenwaldzerstörung) geht.
Das Christentum kam mit der Kolonialisierung nach Malaysia. Die Unterschiedlichkeit der Bevölkerungsgruppen liegt jedoch mehr in der sozialen als in der religiösen Ebene. Doch Konflikte werden auch gerne religiös aufgeladen. So wurde dem röm. kath. Wochenblatt „Herold“ im Jahre 2007 von der Regierung verboten, den christlichen Gott als Allah zu bezeichnen. Begründung: Dies sei ausdrücklich dem Koran vorbehalten. Eine Verwendung in christlichem Kontext führe zur Missionierung von Muslimen. Das ist in Malaysia gesetzlich verboten.
40% aller Erwerbstätigen in Malaysia sind Frauen. Verhältnismäßig viele von ihnen haben hohe Bildungsabschlüsse. Sie engagieren sich stark im sozialen und religiösen Leben.

Steht auf für Gerechtigkeit
20 Frauen aus 9 Konfessionen haben sich diesen Leitsatz für die Weltgebetstags-Ordnung ausgesucht. Sie nehmen uns mit hinein in ihre Lebensumstände, ihren Alltag. Sie zeigen uns, wie man „Informiert Beten – Betend Handeln“ umsetzen kann. Wir sind eingeladen, ein Land voller Gegensätze und die Menschen, die hier zu Hause sind sowie ihren Glauben näher kennenzulernen.

Die gastgebende Gemeinde ist dieses Jahr St. Martini Lesum.
Zum Weltgebetstag am Freitag, 2. März 2012, sind ALLE herzlich eingeladen.
15.00 Uhr Kaffeetrinken und Informationen über Malaysia im Gemeindehaus St. Martini Lesum

17.00 Uhr Weltgebetstags-Gottesdienst in der St. Martini Kirche

Wer gerne bei der Gestaltung dieses Nachmittags mitarbeiten möchte, melde sich bitte bei Ulla Ratjen Tel. 0421/ 6361153

Ulla Ratjen

Frauenfrühstück am 5. November 2011

Die Tische sind gedeckt und dekoriert mit Herbstlaub und Beerenfrüchten. 90 erwartungsvolle, gut gelaunte Frauen bevölkern den Gottesdienstraum. Es duftet nach Kaffee und frisch gebackenen Brötchen. Das Frühstücksbüfett ist liebevoll und überwältigend kreativ hergerichtet. Der Appetit wächst. Diese Atmosphäre kann man zweimal im Jahr beim Frauenfrühstück erleben. Ich war wieder live dabei.

Wir haben viel gelacht an diesem Vormittag. Die Referentin Iris Prokop führte uns in die Geheimnisse der Körpersprache ein. Das mussten wir sogleich ausprobieren. Wir lernten, dass bei der ersten Begegnung zwischen zwei Menschen zu 55 % das Aussehen und die Körpersprache dominieren, zu 38 % die Stimme und der Tonfall registriert werden und lediglich zu 7 % der Inhalt des Gesprächs aufgenommen wird. Wir merkten uns, dass ein Lächeln mehr sagt als 1000 Worte und dass es Vertrauen schafft.

Unser Körper ist niemals stumm. Wir drücken mit unserer Körperhaltung Trauer, Glück, Zufriedenheit, Abscheu, Ärger und Ablehnung aus. Offenheit und Einfühlungsvermögen sind die beste Grundlage für ein verständnisvolles Umgehen miteinander. „Der Körper ist der Handschuh der Seele, sein Ausdruck die Sprache des Herzens“.

Diese Herzenssprache kommt bei Jesus am Kreuz am meisten zum Ausdruck. Mit ausgebreiteten Armen sieht er die Menschen an. Er zeigt ihnen seine Liebe. Er lässt uns tief in sein Herz schauen.

Musikalisch wurden wir vom Akkordeon-Orchester Harmonie Frohsinn verwöhnt. Mit gängigen Musikstücken wie Memories aus dem Musical Cats, Tulpen aus Amsterdam, dem Schlager „Anneliese, ach Anneliese“ und einem Shanty-Potpourrie hatten wir viel Spaß.
Es war wieder einmal ein gelungenes Frauenfrühstück. Danke an alle, die mitgearbeitet haben, damit es zustande kam. Danke allen Gästen, die uns – nun schon zum 48. Mal – die Treue gehalten haben.

Christa Hoefs

Frauentag in Nordenham

Am Sonntag, den 29. Mai machten sich zehn Frauen unsrer Gemeinde auf den Weg nach Nordenham in die Zoar-Kapelle. Wir wurden freundlich mit Kaffee, Tee und Rosinenstuten empfangen und durch leises Klavierspiel eingestimmt.

Um 10 Uhr begann der Gottesdienst mit einer herzlichen Begrüßung durch Pastor Janke und das Frauenwerks-Team (Herma Theeßen, Annette Martel und Sabine Janke), mit viel Musik und Gesang. In ihrer Predigt zur Schöpfungsgeschichte bereitete Ursula Abel (Seelsorgerin und Lebensberaterin) ihren Vortrag am Nachmittag vor, denn es ging um Gottes Beziehung zu den Menschen und der Menschen untereinander, also mit einem Wort gesagt: Um Liebe!

Nach dem Gottesdienst hatten wir eine gute Stunde Zeit für Gespräche – auch seelsorgerliche – und Austausch mit Frauen aus anderen Gemeinden, bevor es um 12.30 Uhr zum Mittagessen ins Altersheim gegenüber ging. Wir wurden überrascht von einem köstlichen 3-Gänge-Menü an liebevoll, hell gedeckten Tischen.

Leider blieb vor dem Vortrag nur noch eine knappe halbe Stunde Zeit zum Spazierengehen. Das rechte nicht mehr für einen Weserstrandbummel, sondern nur noch zum Luftschnappen! Aber wir konnten uns danach gut auf Ursula Abels Referat „Liebe ist nur ein Wort?“ konzentrieren. Anhand von Bibelstellen, u.a. aus 1. Kor. 13, V. 4 – 8, und Chapmans „5 Farben der Liebe“ wurde uns deutlich gemacht, welche Facetten von Liebe sich in menschlichen Beziehungen auftun und wie man Liebe leben kann in Familie und Gemeinde. Zwischendrin gab es Gelegenheit zu Gesprächen am Tisch wie bei unserem Frauenfrühstück. Es durfte auch gelacht werden!

Nach dem Vortrag wurden wir nochmal verwöhnt mit Kaffee, Tee und einem – viel zu! – leckeren Kuchenbuffet.

Also insgesamt ein Verwöhntag für Leib, Geist und Seele!

Lisel Onken

Der ungeliebte Hund

Ein kinderloses Ehepaar hatte einen gutmütigen Hund, einen Golden Retriever. Die beiden liebten ihn sehr, und als der Hund starb, waren sie sehr traurig. Der Mann holte gegen den Willen der Frau sofort einen neuen Hund aus dem Tierheim. Dieser Hund war bissig, ungestüm, laut und einfach unmöglich. Ihrem Mann zuliebe versuchte die Frau, mit dem Tier zurechtzukommen. Aber das kostete Nerven! Monatelang herrschte Chaos im Haus. Bis die Frau mit sich selbst einen Vertrag schloss: „Ich werde das Tier so akzeptieren wie es ist.“ Und allmählich kamen sie miteinander zurecht. Der Hund spürte, dass er akzeptiert wurde und wurde erträglicher.

Beim letzten Frauenfrühstück am 2. April stellte die Referentin Anke Pagel vom Dünenhof Cuxhaven diesen Gedanken unter dem Thema „Balance halten – Leben im Gleichgewicht“ als Lebensmodell vor. Sie selbst hat fünf Kinder im Alter von 14-25 Jahren und konnte aus eigener Erfahrung vieles zum Thema beisteuern. Sie gab uns den Satz mit: Glück ist nicht, zu haben, was man will, sondern zu wollen, was man hat.
An dieser Stelle bekommt auch die kleine Anfangsgeschichte ihren Sinn. An unserem Tisch berichtete eine Frau davon.

Es waren wieder über 70 Frauen gekommen, für die das Frauenfrühstück einen festen Bestandteil in ihrem Kalender bedeutet. Und das Thema hat auch jedes Mal für uns seinen Sinn: das hervorragende Frühstück, liebevoll und profimäßig von Regine Kompa gestaltet, der Vortrag, die Musik – überhaupt alles ist total im Gleichgewicht an solchen Vormittagen.

Christa Hoefs

Einkehrtag

Am Samstag, den 13. November von 10 bis 16 Uhr hat unter der Leitung von Anja Bär ein Einkehrtag in unserer Gemeinde stattgefunden.
An diesem Tag wollten zehn Frauen in sich gehen, um Impulse für das eigene Leben und Kraft für den Alltag und für die Gemeinde zu empfangen oder um einfach zur Ruhe zu kommen.

Wie muss man sich das vorstellen?
Im ganzen Haus verteilt gab es zehn Ecken, die unterschiedlich gestaltet waren mit Tüchern, Bibeln, Texten, Steinen, Skulpturen und Kerzen als Anregung für einen Dialog mit Gott. Auch der Gemeindegarten stand zur Verfügung. Mit einem Gebet und einem Loblied haben wir angefangen und sind dann schweigend zu den verschiedenen Ecken gegangen.

Ich habe mich zuerst in den Raum mit dem Kreuz zurückgezogen, weil es für mich wichtig war, mich zu Beginn dieses Tages unter das Kreuz zu stellen. Um zur Ruhe zu kommen, habe ich die Worte „Jesus Christus, Gottes Sohn“ mehrmals gesprochen (ein Vorschlag Anja Bärs). Ich habe die Bibel, die auf dem Tisch vor dem Kreuz lag, wahllos aufgeschlagen und für mich die richtigen Verse gefunden. So habe ich den ganzen Vormittag in diesem Raum verbracht und erfahren, dass Stille aufdeckt, was in mir ist.

Um 13 Uhr fand das gemeinsame Mittagessen statt – schweigend.
Danach war wieder genug Zeit, die persönliche Meditation, in welcher Form auch immer, fortzuführen. Der Einkehrtag wurde mit einem Gebet und einem Lied beendet und dem gemeinsamen Wunsch, auf diesen Tag weitere Einkehrtage folgen zu lassen.

„Du hast uns auf dich hin geschaffen, o Herr,
und unser Herz ist ruhelos,
bis es Ruhe findet in dir.“
Augustinus

Annick Schwenke

Frauenkongress in Berlin (+ eine gute Nachricht für Männer)

„Jedes Jahr um diese Zeit bekomme ich die Spätherbstdepression. Sie kommt im November, sie geht kurz vor Weihnachten.“ schrieb Harald Martenstein einmal in einer ZEIT-Kolumne.

Frauen haben in diesem Jahr die Möglichkeit, dem Novemberblues zu entfliehen, denn das Frauenwerk lädt ein zum

1. Baptistischen Frauenkongress vom 05.-07.11.2010 in der EFG Berlin-Schöneberg Hauptstraße.

„Wir hoffen, Sie genießen die lebendige Gemeinschaft von Frauen aller Generationen und erleben 3 Tage voller neuer Ideen, interessanter Kontakte und bereichernder Erlebnisse. In unserer gemeinsamen Zeit wollen wir nicht nur zum Glauben ermutigen, sondern auch Räume der Begegnung schaffen, die Möglichkeit zur Standortbestimmung geben und neue Formen des gesellschaftlichen und spirituellen Engagements entwickeln.“ – so heißt es im Vorwort des Programmheftes zum Kongress.

Die inhaltlichen Programmpunkte beschäftigen sich mit der Frage nach Rollenbildern und Lebensmodellen von Frauen heute und morgen.
Aber es gibt nicht nur etwas für den Kopf: z. B. beim Galaabend am Samstag erwartet die Teilnehmerinnen ein leckeres Buffet, Cocktails und gute Musik.
Und wer zwischendurch genug vom Trubel hat, kann den Raum der Stille oder das Seelsorge- und Gebetsangebot nutzen.

Und hier nun die gute Nachricht für die Männer: Zum Galaabend können sich auch Männer anmelden, und natürlich ist auch der Gottesdienst am Sonntag (der zusammen mit der EFG Schöneberg gefeiert wird) für alle offen.

Sie möchten mehr wissen? Oder sich gleich anmelden? Alle Infos und auch die Möglichkeit zur Onlineanmeldung gibt es auf der Homepage des Frauenwerkes: www.frauenwerk.org

Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden. Auf Anfrage verschicken wir auch gerne Programmhefte zum Selbstlesen oder Weitergeben. Hier unsere Adresse:

Geschäftsstelle
Johann-Gerhard-Oncken-Straße 7
14641 Wustermark
Tel.: 033234-74445
www.baptisten.org
Ich freue mich sehr auf die Begegnungen im November,

Nicole Witzemann, Referentin im Frauenwerk

Frauenfrühstückstreffen am 27. März – eine Erinnerung

Etwa 80 Frauen kamen in unser Gemeindehaus und genossen zunächst ein köstliches Frühstück zubereitet von Regine Suerken-Kompa an frühlingshaft gedeckten Tischen. Eine Freude für Augen und Gaumen. Anschließend wurden in fröhlicher Stimmung Frühlingslieder gesungen, die Hildegard Credo auf dem Klavier begleitete. Danach folgte das interessante, locker vorgetragene Referat von Marianne Ekelmann zum Thema:

Der Sprachlosigkeit ein Schnippchen schlagen – schlagfertig reagieren.

Dabei ging es nicht um Schlagfertigkeit, die den anderen verletzt, sondern um einfühlsame, gewaltfreie Kommunikation. Man bekam Hinweise, wie man der Sprachlosigkeit entgeht und angemessen und besonnen in kritischen Situationen reagieren kann.

Ein erfrischender Vortrag, in dem auch gelacht werden durfte!

Lisel Onken

Frauen aller Konfessionen laden ein

zum Weltgebetstag am Freitag den 7. März 2008

Das Programm und die Gottesdienstordnung für diesen Tag haben die Frauen des WGT Komitee aus Guyana erstellt.

Guyana ist eine kooperative Republik an der Atlantikküste Südamerikas und gehört eigentlich noch zu den Karibikstaaten.
Das ehemalige Kolonialgebiet ist heute ein Entwicklungsland. 85 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze und müssen mit max. € 1,50 pro Tag auskommen.
Nur 1,5 % der Bevölkerung sind Analphabeten, doch die teilweise recht gut ausgebildeten Leute wandern aus.
52 % der Bevölkerung sind Christen, 33 % Hindus, 9 % Muslime und 6 % Bahai u.a. Religionen.
1945 gründete sich in Guyana die erste Frauenbewegung und 1953 gab es das Frauenwahlrecht. Allerdings sind die meist alleinerziehenden Frauen von großer Armut betroffen und brauchen vielfältige Unterstützung beim Überlebenskampf.

Ein 15-köpfiges Weltgebetstagskomitee hat die Gottesdienstordnung unter dem Thema „Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen“, erstellt.
Da die Frauen die Hauptlast in den Familien zu tragen haben, erbitten sie sich Weisheit und neue Kraft von Gott, für sich und ihre Familien, aber auch für die Regierung ihres Landes, damit die Männer und Familienväter nicht von ihren Familien getrennt leben müssen, um weit entfernt überhaupt Arbeit zu finden.

Guyana – Land der vielen Wasser! Die Frauen haben eine beeindruckende Reise durch ihren Lebensraum für uns zusammengestellt.
Wir als Gemeinde feiern diesen Tag zusammen mit den Gemeinden St. Martini-Lesum, Friedehorst und Söderblom.
Zur Vorbereitung für Frauen, die gerne den Tag und den Gottesdienst mitgestalten möchten, laden die Frauen von St. Martini herzlich ein.

Es wäre sehr schön, wenn sich auch aus unserer Gemeinde einige Frauen an der Vorbereitung und Durchführung dieses Tages beteiligen würden.

Meldet euch bitte bei Ulla Ratjen Tel. 0421/6361153

Zum Weltgebetstag sind ALLE, Frauen und Männer, von den Frauen aus St.Martini-Lesum und von den Frauen aus Guyana, herzlich eingeladen.