Blick zurück mit Danken

Christen sollen nach vorn orientiert sein und nicht zurückschauen und trotzdem – danken lohnt sich immer. Zuallererst danken wir unserem Gott, der uns durch die predigerlose Zeit begleitet hat, der uns Mut machte und uns mit Seinem Geist geleitet hat.
Zu danken haben wir auch allen, die sich eingesetzt haben, so dass die Gemeindearbeit munter weitergeführt werden konnte.
Es war, als ob ein Ruck durch die Gemeinde ging, der unsere Kräfte gebündelt und uns mobilisiert hat. An 7 Punkten will ich aufzeigen, was wir in den 20 Monaten erlebt haben.

1. Tun, was notwendig ist – F. v Assisi sagt: Beginne mit dem, was notwendig ist, dann tue dein Möglichstes und plötzlich wirst du das Unmögliche vollbringen. Wir haben viele Talente entdeckt bei uns selbst und auch bei anderen. Wer sich einsetzen ließ, konnte sich voll entfalten. Und Gott schenkte das Gelingen.

2. Erfüllung finden – Was inspiriert uns und gibt unserem Leben einen Sinn? Ich glaube, dass uns die Wurzeln im Glauben gehalten haben. Wir finden Erfüllung, wenn wir uns an Jesus Christus orientieren und aus der tiefen Verwurzelung im Glauben unsere Kräfte schöpfen.

3. Veränderungen erträumen – Um Großes zustande zu bringen, müssen wir nicht nur arbeiten sondern auch träumen; nicht nur handeln, sondern auch glauben. Wir haben in unseren Gebeten vor Gott unsere Wünsche und Träume zur Sprache gebracht und haben bei IHM Verständnis gefunden.
Danke für die Pastorenfamilie Bär.

4. Sensibilität für andere – Diese Tugend ist gewachsen in den vergangenen Monaten. Wir merkten: Jetzt sind wir gefragt.
Wenn wir uns nicht kümmern, verkümmern wir. Helft und ermutigt euch gegenseitig und zieht alle an einem Strang – so drückt Paulus es im Epheserbrief 2 aus.

5. Den Sinn erkennen – Beim Bau eines Domes wurden drei Steinmetze nach ihrer Arbeit gefragt. Der erste antwortete:
„Ich behaue Steine.“ Der zweite sagte: „Ich verdiene meinen Lebensunterhalt.“ Der dritte sprach: „Ich baue am Dom.“ Es kommt darauf an, den Blick für das Ganze zu weiten. Wenn wir nur auf das schauen, was wir tun oder was andere tun, sind wir arm dran. Wir sind Teil des Ganzen. Wir können nicht alles machen. Aber wir können auf das schauen, was Gott tut, dann kommen wir zu einer vertrauensvollen Gelassenheit.

6. Einschätzen ohne sich zu überschätzen – Als Jesus seine Jünger paarweise ausgesandt hatte (s. Markus 6) erwartete er sie zu einer Abschlussbesprechung. Jeder konnte berichten, was ihm wichtig war und was nicht gelungen war. Wir können auch nicht behaupten, dass uns alles gelungen wäre. Und dass uns nichts gefehlt hätte. Jeder hat, so gut er konnte, angepackt.
Das hatten die Jünger auch. Aber das Reden darüber half ihnen, es zu verarbeiten. Das haben wir am Sonntag im Gottesdienst auch getan und es hat uns gut getan.

7. Kunst des Ausruhens – Im Anschluss an die Dienstbesprechung verordnet Jesus seinen Jüngern eine Ruhepause. Jesus wusste: Oasenzeiten sind nötig für die Gesundheit und das Arbeitsklima. Der Plan war gut, aber leider nicht durch zu führen, denn es standen 5000 Menschen am geplanten Ruheort
und wollten das Evangelium hören. Jesus und die Jünger sehen sich vor neue Aufgaben gestellt und packen sie an samt Versorgung von allen mit Brot und Fisch.
So kann es uns auch gehen.

Christa Hoefs

Atempause

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele.
Psalm 23,1-3

„Der Herr gibt mir für meine Arbeit das Tempo an.
Ich brauche nicht zu hetzen.
Er gibt mir immer wieder einen Augenblick der Stille,
eine Atempause, in der ich zu mir komme.
Er stellt mir Bilder vor die Seele,
die mich sammeln und mir Gelassenheit geben.
Oft lässt er mir mühelos irgendetwas gelingen und es
überrascht mich selbst, wie zuversichtlich ich sein kann.
Ich merke: Wenn man sich diesem Herrn anvertraut,
bleibt das Herz ruhig.
Obwohl ich viel zu viel Arbeit habe,
brauche ich doch den Frieden nicht zu verlieren.
Er ist in jeder Stunde da und in allen Dingen.
Und so verliert alles andere sein bedrohliches Gesicht.
Oft – mitten im Gedränge – gibt er mir ein Erlebnis,
das mir Mut macht.
Das ist, als ob mir einer eine Erfrischung reichte,
und dann ist der Friede da und eine tiefe Geborgenheit.
Ich spüre wie meine Kraft dabei wächst,
wie ich ausgeglichen werde und mir mein Tagwerk gelingt.
Darüber hinaus ist es einfach schön zu wissen,
dass ich meinem Herrn auf der Spur bin, und dass ich,
jetzt und immer, bei ihm zu Hause bin.“ (Toki Miyaschina)

Nach der predigerlosen Zeit wünschen wir uns als Gemeinde eine Atempause. Das ist selbstverständlich. Wir haben getan, was notwendig war und haben es gern getan. Wir haben uns von ganzem Herzen einen neuen Seelsorger gewünscht und fühlen uns jetzt reich beschenkt.

Darum wünsche ich uns allen Atempausen, wo sie notwendig sind. Ich wünsche sie aber auch und vor allen Dingen für unsere Pastorin Anja Bär. Gönnt ihr eine Zeit des Einlebens, damit sie in Ruhe ihren Weg finden kann. Ihr und uns allen gilt:
Nimm dir Zeit zum Arbeiten, es ist das Geheimnis deines Erfolges.
Nimm dir Zeit zum Erholen, es ist die Quelle deiner Kraft. Nimm dir Zeit, herauszufinden, wann das eine oder das andere dran ist.

Christa Hoefs

Sie sind da

Baer

Mit der Hilfe von vielen fröhlichen Kisten- und Möbelträgern aus der Gemeinde ist am 18. Juli Familie Bär in ihre neue Wohnung im Gemeindehaus eingezogen. Wir sind froh und dankbar,

– dass die Fahrt von Berlin nach Lesum unfallfrei verlaufen ist
– dass es den ganzen Umzugstag nicht geregnet hat
– dass sich keiner beim „Schleppen“ verletzt hat
– dass fleißige Hände für gutes Essen gesorgt haben.

Kirchentagsdank

Für alle, die sich in unterschiedlicher Weise am Kirchentag tatkräftig eingebracht haben, bedanken wir uns ganz herzlich. Wir hoffen, dass ihr auch etwas zurück bekommen habt für euer Engagement. Es hat wieder viel Spaß gemacht, sich mit euch zusammen solch einer Aufgabe zu stellen. Gott segne euch.

Michael Schnepel

Geistliches Wort

„Geh aus mein Herz und suche Freud“
schrieb Paul Gerhardt nach verheerender Kriegszeit und persönlichen Schicksalsschlagen, nach dem Verlust eines Kindes.
Bei der Betrachtung der erwachenden Natur fand er Freude und Trost, auch zu Lobpreis und Anbetung wie in Vers 6:

Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
Ich singe mit, wenn alles singt
und lasse, was dem Höchsten klingt
aus meinem Herzen rinnen.

Viele Menschen richteten in schwerer Bedrängnis ihren Blick auf Gott und sangen Ihm zu Ehren, wobei sie Trost, Hilfe und Geborgenheit in Gott erfuhren. So König David, wenn er zur Harfe griff und in Psalmen ausdrückte, was ihn bewegte, und am Ende zu Lobgesang fand. Auch Paulus und Silas vertrauten im Gefäng­nis auf Gott, sangen Ihm zu Ehren und erhielten Hilfe. Franz von Assisi schrieb seinen Sonnengesang im Klostergarten von San Damiano, nachdem schwere Krankheit ihn niedergeworfen hatte. Die schwarzen Sklaven Amerikas sangen sich in ihren Gospels Kummer und Leid von der Seele, richteten sich auf an den Verheißungen der Bibel auf das ewige Leben und stimmten Lobgesänge an.

Mögen auch wir in schwierigen Lebenslagen die göttliche Heilkraft in Musik und Natur erleben und mit Paul Gerhardt singen, Vers 10:
Mach in mir deinem Geiste Raum,
dass ich dir werd ein guter Baum,
und lass mich Wurzel treiben.
Verleihe, dass zu deinem Ruhm
ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben.

Lisel Onken

Taufe

Am 29. März durften wir in unseren Gemeinderäumen wieder mal ein Tauffest erleben. Felix Neue wurde auf sein Zeugnis hin getauft.

Die ganze Gemeinde freute sich mit der Familie, oder die Familie freute sich mit der Gemeinde, denn es waren viele Gäste gekommen, um den Gottesdienst und die Taufe mitzuerleben.

Friedrich Kleibert, Pastor der Hoffnungskirche in Bremen-Walle, übernahm mit Freude diesen Dienst.

Es wurde ein Wassergottesdienst, selbst die Predigt handelte von einem „Reinfall ins Wasser“, denn Petrus machte nur wenige Schritte darauf. Wir hörten über die vielen Möglichkeiten, etwas daraus zu lernen, und dass die Hand von Jesus da ist, wenn uns das Wasser bis zum Halse steht.

Thomas Lange als Gemeindeleiter und Taufbegleiter segnete Felix und überreichte ihm ein Buch mit „365 E-Mails von Gott“.

Felix, wir heißen Dich herzlich willkommen und wünschen Dir Gottes Segen auf Deinem Lebensweg.

Evangelische Allianz

Die von Pastor Bernd Busche aufgebauten Verbindungen zu unseren evangelischen Nachbargemeinden wollen wir gern aufrechterhalten. Darum haben wir als Vorstand beschlossen, uns im Januar 2009 wieder an der Allianz-Gebetswoche zu beteiligen. Sie findet statt vom 11.-18.01.2009, beginnt am Sonntag um 16 Uhr mit einem Kaffeetrinken und um 17 Uhr mit dem Eröffnungsgottesdienst in den Räumen der Landeskirchlichen Gemeinschaft Blumenthal. Am Montagabend um 19.30 Uhr ist die Veranstaltung in unserer Auferstehungskirche. Die Allianz-Gebetswoche endet am Sonntag, den 18.01.2009 im Bremer Dom. Bei uns wird Andrea Hammer, Pastorin im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, die Predigt halten.
Ich wünsche mir sehr, dass viele von uns an der Veranstaltung in unseren Räumen teilnehmen. Ich denke, die beste Verbindung zwischen Christen verschiedener Gemeinden ist das gemeinsame Gebet, weil es deutlich macht, was Christen eint.

Manfred Hoefs

Wer nun mich bekennt…

vor den Menschen, den will auch ich bekennen vor meinem
himmlischen Vater
(Mt. 10,32)

Meine Cousine Wally wurde 74 Jahre alt. Mitte August haben
wir sie in Lüneburg zu Grabe getragen. Viele Menschen aus
der Baptistengemeinde nahmen Abschied von ihr, auch ich.
Nicht ganz vier Jahre habe ich für eine Übergangszeit bei ihr
und ihrer Familie gewohnt; ihr habe ich es zu verdanken,
dass sie mich dem Wort Gottes wieder näher brachte und dass
ich in der Gemeinde eine neue, geistliche Heimat fand.

Eines hat mich immer stark beeindruckt: Das Bekenntnis
ihres Glaubens. Sie kannte sich in der Bibel sehr gut aus.
Und selbst, als sie mit ihren Tumoren im Krankenhaus lag,
hat sie ihren Bettnachbarinnen von ihrem Vertrauen zu Jesus
erzählt. Ob dadurch die anderen kranken Frauen zum Glauben
fanden? Ich weiß es nicht, und es ist auch unwichtig, denn
Gott führt keine Strichlisten in dieser Hinsicht! Dieser
„rote Bekenntnisfaden“ hat sich durch Wallys Leben gezogen.
Damit steht sie für mich bei all ihrer menschlichen
Unvollkommenheit in der „Wolke von Zeugen“ (Hebr. 12,1) wie
der Bruder, von dem mir die Stationsschwester sagte: „Das
Zimmer ist leicht zu finden. Er singt wieder christliche
Lieder.“ In der Tat, der weit über Achtzigjährige erfreute
(oder auch nicht) seine Umgebung mit Liedern aus dem
„Evangeliumssänger“, und zwar auswendig. Dass er seiner
Glaubensgewissheit für alle hörbar Ausdruck gab, das habe
ich bis zum heutigen Tage nicht vergessen.

Sollen wir das auch so tun? Müssen wir das? Nein, Gott hat
jeden individuell geschaffen, jedem verschiedene Gaben gege-
ben. Und darum wird der eine durch sein stilles Tun ebenso
Zeugnis sein wie der, der fundiert und redegewandt in
Glaubensdiskussionen Gottes Mann oder Frau steht.

Allen glaubenden Menschen gemeinsam ist das Bekenntnis,
dass ihr Leben unverrückbar in Gottes Hand steht, so wie es
diese Verse sagen:

1) Mein Leben ist ein Wind,
bewegt von Deiner Hand
weht durch die Zeit und auf Dein Wort
hin in die Ewigkeit.
Schenke meinem Willen
einen Ort im Stillen,
breite Deine Arme aus
und halte mich.

2) Mein Leben ist ein Feld,
bestellt durch Deine Hand,
hast ausgesät Dein gutes Wort,
dass es in mir gedeiht.
Schick‘ in schweren Tagen
Engel, die mich tragen,
breite Deine Flügel aus
und schütze mich.

3) Mein Leben ist ein Baum,
gepflanzt durch Deine Hand,
die Wurzel ist Dein heilges Wort,
hält fest auf Deinem Land.
Herr, ich will Dich loben,
wenn auch Stürme toben,
strecke Deine Hände aus
und segne mich.

E. C.

Erfahrungen in Äthiopien

Doro-3

Liebe Gemeinde,

viele von Euch wissen, dass ich im Rahmen meines Studiums einige Monate in Äthiopien auf einem landwirtschaftlichen Missionsprojekt mitgearbeitet habe. Nun bin ich seit März wieder zurück in Deutschland und möchte Euch an meinen Erlebnissen dieses Praktikums teilhaben lassen.

Das Nonno-Projekt der Mission am Nil, einem schweizerischen Missionswerk, gibt es seit drei Jahren. Es umfasst ein Areal von 500 ha Land und hat zum Ziel, die Ernährung der dortigen Bevölkerung zu sichern, ihre Gesundheit zu verbessern und ihr Einkommen zu steigern. Dies alles in dem Wissen, dass Gott diese Menschen liebt und nur Er etwas verändern kann.

Das Nonno-Gebiet in Äthiopien liegt 250 km südwestlich der Hauptstadt Addis Abeba, doch um dorthin zu kommen braucht es eine Tagesreise. Schon die Fahrt in dieses sehr abgelegene und vernachlässigte Gebiet ist ein Abenteuer für sich. Viel gab es entlang der „Straße“ zu sehen; es ging über Stock und Stein, durch Gräben und Viehherden, das war spannender als Fernsehen! Je näher wir dem Projektgelände kamen, desto tiefer fühlte ich mich in Afrika. Endlich angekommen war ich begeistert von der wunderschönen Landschaft und ihrer Einsamkeit, aber auch von der Freundlichkeit der Menschen, die trotz ihrer großen Armut und der Beschwerlichkeit ihres Lebens viel Lebensfreude ausstrahlen. Umgeben von Bergen liegt der Compound auf 1800 m Höhe, ringsherum befinden sich Wald und Felder. Durch die Regenzeit, die einen Monat vorher geendet hatte, führten die Flüsse noch Wasser und die Blumen blühten. Dies sollte sich im Laufe der Zeit jedoch noch ändern…

Nun war ich also da, zusammen mit Angela, einer Deutschen die das Projekt leitet und einem einheimischen Mitarbeiter. In den nächsten Wochen hatten wir erst mal alle Hände voll zu tun, das Gelände bewohnbar zu machen, außerdem verbrachten wir einen Großteil des Tages damit, Dinge zu tun um überhaupt leben zu können. Das wichtigste davon war das Wasser holen. Seit zwei Jahren gibt es in dem Gebiet von der Mission installierte Pumpen, vorher musste die Bevölkerung das benötigte Wasser aus den dreckigen Flüssen holen, mit nicht zu verachtenden gesundheitlichen Folgen. Auch für uns hieß es dann jeden zweiten Tag Wasser pumpen, das wir in Fässer gefüllt mit Fahrzeugen transportieren konnten, anders als die einheimischen Frauen, die ihre Kanister auf dem Rücken tragen müssen. So können sie es sich auch nicht leisten, Gärten anzulegen und Pflanzen zu bewässern.

In den ersten Wochen meiner Zeit im Nonno war dort gerade Ernte: Teff, eine Hirseart die nur in Äthiopien wächst, Sorghum, Mais und nicht zu vergessen Berbere, eine Peperoni-Art, mit der fast alle Gerichte gewürzt werden. Dies geschah alles in mühsamer Handarbeit mit der Sichel, der Transport mit Eseln und das Dreschen mit Ochsen. Da haben die Bauern alle Hände voll zu tun!

Meine Aufgabe war es, den von den Bauern abzugebenden Anteil mit dem Traktor zu holen, später wurde alles gewogen, sortiert und verkauft. Zu meinen anderen Aufgaben und Afrika-Erfahrungen möchte ich später noch berichten. Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass diese nicht nur für mich sehr speziell und neu waren, sondern auch für die Einheimischen, besonders die Kinder, für die es ein seltener Anblick ist, dass Weiße arbeiten und dann auch noch Frauen die mit dem Traktor durch die Gegend fahren oder mit Hunden an der Leine spazieren gehen!

Dorothee Schw.

Doro-1

Die Sonne geht auf in der Gemeinde

In unseren Gemeinderäumen tut sich etwas, und wer von Euch in der letzten Zeit nicht in den unteren Räumen war, sollte mal nachschauen, denn dort hat sich schon einiges verändert. Es ist so hell geworden dort unten. Man hat das Gefühl, die Sonne wäre hier aufgegangen. Die Wände erstrahlen in einem herrlichen Farbton und geben ihnen wohlige Wärme. Ein neuer Teppichboden samt Fußleisten liegt schon bereit zum Verlegen. Zum Schluss werden noch die Türen und -zargen lackiert, dann ist die Renovierung fast abgeschlossen. Vielleicht habt Ihr auch schon bemerkt, dass sich die Front unserer Kapelle etwas verändert hat. Auch hier wurden kosmetische Eingriffe vorgenommen: Die Wand wurde gestrichen und der Namenszug unserer Kirche wurde in einem schönen Blau gefasst, der wie ich glaube, sehr schön mit dem bleiverglasten Fenster harmoniert. Aber auch die Kreuze an der Kapellenfront sollen in dem gleichen Farbton erstrahlen. Es war bisher viel Arbeit, und es sind auch noch einige Stunden zu investieren. Dies ist alles unter der Leitung von Hans Steinwede mit sehr großem Engagement passiert: teils von ihm allein, doch manchmal auch mit einigen Helfern. Wer Lust hat, hier mitzuhelfen, sollte seine Bereitschaft Hans Steinwede erklären.
Hans, wir danken Dir für Deine große Mühe!