Du spinnst doch

Bericht vom ersten Abend und Einladung zum nächsten Abend

Wir haben uns am 7. Januar das erste Mal getroffen. 25 Leute waren dabei, als wir erste Gehversuche wagten, um uns auf das Abenteuer Gemeinde – Gemeindeentwicklung einzulassen.

Es ist herausfordernd, miteinander ergebnisoffen zu spinnen, reden, visionieren. Ergebnisoffen meint hier: Wir wollten bewusst noch keine Aktionen festklopfen, sondern erst einmal ins Gespräch kommen. Standortbestimmung betreiben, Ideen austauschen und festhalten. Das haben wir erreicht und sind zu der Frage gekommen, ob wir leidenschaftlich sind. Am Ende blieb die Frage stehen, welche Leidenschaft oder Begeisterung gemeint ist: für die Gemeinde, für die Gottesdienste, für das Leben mit Jesus?

Wir werden weiterarbeiten. Der nächste Termin steht schon fest. Am 11. Februar treffen wir uns wieder – um weiter zu denken, zu spinnen, miteinander über die Zukunft unserer Gemeinde zu reden und und und…

Du bist Gemeinde – stand auf der Einladung zum ersten Abend. Das ist eine Tatsache. Wir können uns nur weiterentwickeln, wenn wir zusammen vorangehen und zusammen an unserem Auftrag arbeiten und ihn mit Leben füllen. Jeder, wirklich jeder Nachfolger von Jesus hat den Auftrag, das Evangelium in Wort und Tat zu verkünden und da gibt es keine Grenzen. Deine Grenze, deine Schwäche kann deine Stärke sein. Also kommt bitte zahlreich zum nächsten Spintisierabend.

Wem der Name nicht gefällt, kann Vorschläge machen, wie wir „das Kind“ noch nennen könnten.

Retrospektive

Der vergangene Dezember war ein wundervoller Monat. Eigentlich wäre es besser – und träfe den Kern auch eher -, vom Advent zu sprechen. Also, die vergangene Adventszeit war sehr schön. Ich möchte Euch noch einmal mitnehmen in letzten Wochen des alten Jahres. Dieses Schwelgen in Erinnerungen dient vor allem einem Zweck: zu sehen, wie gut wir es haben, wie vielfältig unser Gemeindeleben ist und darüber dankbar zu werden.

Am ersten Advent trafen wir uns am Nachmittag zu einem Adventskaffeetrinken. Wir aßen leckere Plätzchen und guten Kuchen, wir tranken Kaffee und Tee, wir sangen Lieder und hörten Geschichten und Gedichte. Ein rundum gelungener Nachmittag war das. Vielen Dank noch einmal an die vielen Helfer, die das möglich machten.

Eine Woche später, am zweiten Advent, feierten wir gemeinsam mit Friedehorst im großen Friedehorster Saal Gottesdienst. Unser Chor sang, dass es eine Freude war. Für mich, die diesen gemeinsamen Gottesdienst nun zum zweiten Mal erlebte, war es ganz besonders schön. Zum einen die andere Art Gottesdienst zu feiern – unsere Gottesdienste unterscheiden sich schon deutlich von denen in Friedehorst. Dies empfinde ich als sehr anregend und bereichernd und es erfüllt mich mit großer Freude, dass es diese Tradition gibt. Das zweite, für mich besondere, ist die Chance, mit anderen Christen ins Gespräch zu kommen und Menschen zu begegnen, deren Leben notwendigerweise anders gestaltet ist als mein eigenes.

Am vierten Advent gestalteten die Kinder und Mitarbeiter des Kindergottesdienstes den Gottesdienst und nahmen uns in das Weihnachtsgeschehen mit. Weihnachten heute und Weihnachten vor zweitausend Jahren – die Kinder zeigten uns, dass das, was damals geschah auch heute noch von Bedeutung und mehr als eine nette Geschichte ist. Auch hier noch einmal vielen Dank für die umfangreiche Vorbereitung.

Die Wochen vor Weihnachten waren voller Ereignisse und Events, das ist wohl war. Aber jedes war dazu geeignet, uns auf den Heiligen Abend und die Festtage einzustimmen. Gott wurde Mensch – wenn das kein Grund zum Feiern ist. Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben – schreibt der Evangelist Johannes. Das ist Liebe und das ist Grund, fröhlich zu sein und die Zeit der Erwartung zu genießen. Das taten wir, wie gut das tat.

Anja Bär

Zweierschaften

leben glauben leben – im Gebet

Seit geraumer Zeit – vermutlich sogar schon immer – hört man[1] die Forderung: „Wir müssen mehr beten“. Doch ist mehr beten die richtige Lösung? Mehr beten, was heißt das überhaupt? Kann es beim Gebet wirklich um Quantität gehen? Ist nicht eher die Qualität gemeint? Wie auch immer, Gebet ist wichtig, eigentlich der wichtigste Ausdruck unserer Gottesbeziehung, wenn es um den Innenbereich unseres Lebens geht. Wenn man der Bibel Glauben schenkt, liegt auf dem Gebet zu zweit oder zu dritt sogar ein besonderer Segen. Denn Jesus sagt: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Jesus sagt also seine Gegenwart zu, wenn wir uns zum Gebet versammeln.

Nun ist es schwierig, Gebetsgruppen zu organisieren. Zumal wir in unserem Alltag so vollgestopft sind mit Dingen, die uns Zeit rauben, mit Arbeit, die uns die Kraft nimmt, mit Aufgaben, die erledigt werden müssen, dass das Gebet häufig nur noch ein Stoßseufzer, ein „Herr hilf!“ ist. Das ist auch nicht schlimm, im Gegenteil, es ist gut, gerade in bedrängten Zeiten zu Gott zu rufen – und wenn es nur ein Stoßseufzer ist. Doch reicht es auf Dauer nicht aus. Das Gebet in Gemeinschaft ist sehr wichtig, steht es doch unter besonderer Zusage. Darum möchte ich an dieser Stelle eine Art des gemeinsamen Gebets vorstellen, die sich trotz der oben beschriebenen Problematik gut in den Alltag einbauen lässt – die Zweierschaft.

Eine Zweierschaft besteht, wie der Name schon andeutet, aus zwei Personen. Diese treffen sich regelmäßig, um miteinander und füreinander und auch für andere Menschen, für Probleme in der näheren und ferneren Umgebung, in der Welt und der Politik u.ä. zu beten. Sie geben einander auch Anteil am eigenen Leben und Ergehen und bauen so eine vertrauensvolle Beziehung zueinander auf. Die Vorteile einer Zweierschaft bestehen in ihrer Größe (zwei Menschen finden eher einen Weg sich zu treffen als mehrere), ihrer Verbindlichkeit (man vereinbart einen festen Termin, den man in der Regel auch einhält) und in ihrer Offenheit (wenn zwei Menschen miteinander beten, entsteht zwangsläufig eine Offenheit zueinander). Der größte Vorteil besteht aber darin, dass gebetet wird und Gebet ist die Grundlage der Beziehung zu Gott, unserem himmlischen Vater.

Ich möchte Euch ermutigen, Euch jemanden zu suchen, mit dem ihr beten könnt und wollt. Dabei gilt die Regel: Frauen suchen sich Frauen und Männer suchen sich Männer. Der Grund für die Regel liegt meines Erachtens auf der Hand. Andernfalls fragt mich, ich erkläre ihn gern.

Ich wünsche mir, dass viele Zweier- oder auch Dreierschaften in unserer Gemeinde entstehen, denn Gebet verändert – mich und die Welt!

Anja Bär


[1] „man“ schließt hier jede/n ein, die/der mit anderen schon mal über das Gebet und seine Bedeutung gesprochen hat.

Jahresthema – leben glauben leben

Wozu brauchen wir ein Jahresthema und was machen wir damit?

Das vergangene Jahr war für uns das „Jahr der Stille“. Wir wollten bewusster Gott begegnen und dafür Räume und Möglichkeiten schaffen. Das ist mal mehr und mal weniger gelungen. Wir feierten Gottesdienste dazu, die Gemeindefreizeit stand unter dem Motto und ein Einkehrtag schloss den Reigen ab. Eines wurde deutlich, es ist gut, sich ein Jahr lang mit einem Thema etwas intensiver zu beschäftigen. Darum haben wir uns auch für 2011 ein Thema gestellt: leben glauben leben.

LEBEN GLAUBEN LEBEN

Wir sind Menschen, die an Jesus Christus glauben. Wir wollen diesen Glauben leben und in unserem Leben unseren Glauben bezeugen und gestalten. Darum dieses Thema und darum auch der Hinweis auf verschiedene Initiativen in diesem Gemeindebrief. Sie haben direkt mit unserem Glauben zu tun, denn sowohl die „Initiative Hoffnung“ als auch „ServeTheCity-Bremen“ sind Angebote, in denen unser Glaube dienende Gestalt bekommt. Im Laufe des Jahres soll es auch zwei Einkehrtage geben, die dazu dienen, sich zu erholen, zu Ruhe zu kommen, die Nähe Gottes aktiv zu suchen. Zum Jahresthema leben glauben leben gehört aber noch mehr. Zum Beispiel „du spinnst doch Abende“, „was ist eigentlich? – Nachmittage“, Gemeindeausflüge, Sommerfeste und vieles mehr. Ich bin gespannt, wie wir unser Jahresthema mit Leben füllen und unseren Glauben stärken um ihn dann auch zu leben.

Anja Bär

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung. „Angedacht“ zum Monatsspruch März

Es gibt Zeiten, in denen scheint alles zu gelingen. Man hat Kraft ohne Ende, sprüht nur so vor Energie, hat Hoffnung für zehn und kann durch nichts erschüttert werden. Und es gibt andere Zeiten. In denen schleppt man sich durch den Tag, der zu früh anfängt und kein Ende zu finden scheint. Aufgaben, die sonst mit links erfüllbar sind, scheinen plötzlich groß wie der Mount Everest, Menschen mit überschäumender Energie wirken bedrohlich und jeder noch so kleine Windhauch wirkt wie ein mittelgroßer bis schwerer Orkan.

Zugegeben, die Darstellung ist etwas überzeichnet. Und doch liegt viel Wahrheit darin. Nicht umsonst reden immer mehr Menschen vom Burnout, von der totalen Erschöpfung. Nicht umsonst boomt die Wellnessbranche. Nicht umsonst sind immer mehr Menschen in unserer westlichen Welt auf der Suche nach dem, was wirklich Halt und Hoffnung gibt.

Die Seele hinkt hinterher, angesichts der rasanten Entwicklungen und des Überangebots der Möglichkeiten. Ruhe findet mensch nur noch selten, echte Ruhe scheint ein Fremdwort zu sein. Oft regiert die Angst, etwas zu verpassen, die falsche Entscheidung getroffen zu haben, zu wenig Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu haben. Und dieses Gefühl hat erst einmal Recht. Doch wo kommt es her und wie kann es sich verändern?

Der Psalmist schreibt: Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung. (Ps 62,6)

Hier wird ein Zusammenhang beschrieben. Hoffnung und Seelenfrieden oder Ruhe hängen zusammen. Ein Mensch ohne Hoffnung findet keinen Frieden. Das erschließt sich mir, das finde ich schlüssig. Nicht umsonst hört man immer wieder, gerade in schwierigen Situationen: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Über den Sinn oder Unsinn dieses Sprichwortes zu debattieren ist an dieser Stelle unnötig. Doch spricht hieraus doch eine Sehnsucht, die Sehnsucht, dass es immer noch etwas zu hoffen gibt.

Der Psalmbeter weiß, echte Hoffnung kann nur Gott geben. Echte Zuversicht, eine gute Zukunftsaussicht kommt nicht von Menschen, sie kommt vom Schöpfer des Himmels und der Erde, von dem, der sich nicht zu schade war, ein Mensch zu werden, damit wir echte Hoffnung haben können. Hoffnung worauf?

Hoffnung auf Leben, auf Zukunft, auf Frieden, auf Ruhe. Hoffnung auf eine neue, eine bessere Welt. Das ist naiv? Vielleicht. Aber auch der Glaube ist nicht logisch. Darum möchte ich lieber naiv sein und hoffen, denn diese Hoffnung kommt von Gott. Und diese Hoffnung macht meine Seele ruhig, lässt mich gelassener werden und nicht aufgeben, wenn die Berge groß und die Kraft mal wieder so klein ist.

Anja Bär

Gemeindefreizeit – vier Berichte – Rita Kluge

Während ich unsere Reisetasche auspacke, denke ich über das Wochenende nach. Wir hatten gerade zwei wundervolle Tage mit der Gemeinde verbracht, und zwei unserer Kinder sind mit uns gefahren, Julian und Leon. Mein Mann und ich hatten eine lange Woche hinter uns, waren furchtbar erkältet und freuten uns über diese Abwechslung.

Also, Auto gepackt, noch schnell etwas zum Knabbern für die Abende und dann los.

Einige Gemeindemitglieder waren schon da. Freudig und liebevoll wurden wir begrüßt. Sibylle Pegel zeigte uns die Zimmer, und schon war sie wieder los um Neuankömmlinge zu begrüßen.

Den ersten Abend hatten Ruth und Thomas mit einem bunten Programm gestartet. Nach der langen Woche wollen wir uns einfach nur erholen und Spaß haben, ein gemütliches Zimmer, angenehme Zimmernachbarn – und zum Frühstück gerne Kaffee – oder doch lieber Tee.

Das Abtrocknen in so einer Einrichtung gestaltet sich manchmal etwas schwierig, zum Schluss hat keiner mehr Lust. Man möchte am liebsten verwöhnt werden, mit Ruhe, Workshops, guten Gesprächen oder Spiele ohne Grenzen. Kein Problem: Man geselle sich einfach irgendwo dazu – ist ja alles bestens organisiert.

Beim Mittagessen stellen manche fest: es ist einfach etwas wenig. Meckern kann man ja mal!

Am Nachmittag wurde ein Geländespiel für Jung und Alt angeboten, gut geplant von Uta Hildebrandt. Es hat allen viel Spaß gemacht. Für die Gewinner gab es abends eine Siegerehrung mit Preisen. Ein großes Dankeschön für das Gestalten dieses Spiels und für die vielen Helfer, die ihre Ideen eingebracht hatten.

Doch jetzt werde ich nachdenklich: Haben wir uns eigentlich bei den Fotografen, den Organisatoren, bei allen bedankt, die dieses Wochenende so wunderbar gestalteten – mit Freude, Witz und Energie?

Danke an die Kinder, die einfach überall mitmachten, mithalfen und mitlachten. Und danke an die Workshop-Mitarbeiter und …

Also hier ist ein riesiges Dankeschön von jemandem, der am Wochenende nichts gemacht hat, außer sich zu freuen.

DANKESCHÖN!!!

Gemeindefreizeit – vier Berichte – Anna-Marie Bär

Das Geländespiel

„NEIIIIIIN!“, riefen Alina und ich wie aus einem Mund, als wir sahen, dass wir- mal wieder- in einem Team waren. Wir hatten beide die blaue UNO-Karte gezogen.

Diejenigen, die nicht dabei waren müssen wissen, dass Uta ein Geländespiel für unsere Freizeit vorbereitet hatte. Bevor es losgehen konnte zog jeder eine verdeckte UNO-Karte. Dann sollte man sich mit den Leuten zusammenfinden, die die gleiche Kartenfarbe hatten wie man selbst. Und Alina und ich waren, wie schon gesagt, in einer Gruppe. Aber eigentlich war das gar nicht schlimm. Außerdem waren noch viele andere, nette Leute in unserer Gruppe.

Das Geländespiel war in vier Stationen eingeteilt, und jede Gruppe sollte jede Station abarbeiten. An jeder Station gab es jemanden, der die Regeln erklärte und aufpasste, dass wir auch ja nicht schummelten. Da waren Aufgaben in der Natur zu lösen, Gedichte aufzuschreiben, ein riesengroßer Rochen mittels Stelzen, Inlineskates, Bobbycar und ähnlicher Geräte zu retten. Dabei stellte sich heraus, dass absolute Großmeisterin im Stelzenlaufen Laureen Kluge ist, die auf Stelzen immerhin drei Stufen elegant nach oben lief.

Glücklich waren diejenigen zu nennen, die gern und viel Scrabble spielen. An unserer dritten Station hatten wir nämlich den Auftrag, aus drei Packungen „Russisch Brot“ möglichst viele Hauptwörter zu bilden, sie aber nicht wie bei Scrabble aneinander zu legen. Zusatzpunkte gab es für sinnvolle Sätze und 100 Bonuspunkte für das Legen eines Bibelverses. Am Ende durften (oder mussten) wir das ganze „Russisch Brot“ aufessen, um Beweismaterialien zu vernichten.

Unsere letzte Station war die größte Herausforderung. „Ohne Worte“ – so ihr vielsagender Name. Wir durften nicht reden, keinen Mucks von uns geben, denn das gab sofort Minuspunkte. Mittels Pantomime sollten wir Begriffe aus dem Alltag darstellen und die Verständigung der Gruppe untereinander war ausschließlich mittels Stift und Zettel erlaubt. Darzustellen waren: ein Regal aufbauen, auf den Dachboden steigen, eine Schneeballschlacht darstellen – um nur ein paar dieser Aufgaben zu nennen.

Nach viel Lachen, Aufregung, Laufen und Rätseln war das Geländespiel auch schon zu Ende und ich denke ich spreche im Namen aller die mitgemacht haben, wenn ich sage, dass wir sehr, sehr viel Spaß hatten. Danke Uta, dass du dir so viel Mühe gemacht hast, um uns den Samstagnachmittag so schön wie möglich zu machen!!!

Am  Abend gab es dann noch die Siegerehrung samt Urkunde und meine Gruppe hat gewonnen… ich denke, dass wir uns das verdient haben.

Gemeindefreizeit – vier Berichte – Anja Dohmeyer

GEMEINDE AUF TOUREN

Vom 23. bis zum 25. April waren wir als Gemeinde unterwegs; fast 70 Personen waren nach Oese angereist, um miteinander ein wundervolles Wochenende zu verbringen. Die Sonne strahlte, als alle mehr oder weniger gestresst ankamen – und sie schien das ganze Wochenende.

Nach dem  Abendbrot fand ein Begrüßungsabend mit kreativen Spielen statt, danach gab es verschiedene Möglichkeiten, den Abend zu genießen. An verschiedenen Plätzen im und ums Haus wurde gespielt, gesungen, Filme geschaut oder einfach „nur“ bei Wein, Bier und Knabbersachen die Gemeinsamkeit genossen.

Herta und Hans im Elektroauto

Der Samstagmorgen begann mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück konnte man an verschiedenen Workshops teilnehmen. Es gab ein reichhaltiges Angebot: von stillem Gehen, Autofahren ohne Benzin, Musik machen, Ballspielen, Meditieren  bis zum Modellieren mit Ton. Toben macht hungrig, ab ging’s zum Mittagessen…  Folgender Dialog wurde dabei aufgeschnappt: „OK, es gibt Suppe und da steht Nachtisch.. was gibt’s als Hauptgang??“ „Ich fürchte, die Suppe ist der Hauptgang.“ „Grmpf!“

Nach einer Mittagspause gab es ein wunderbar organisiertes Geländespiel, an dem Jung und Alt teilnehmen konnten. Es wurde herzhaft gelacht, gerätselt, pantomiert und wild in der Natur herum gesprungen. Die Siegerehrung erfolgte nach dem Abendessen, und der Abend wurde dann mit einem Lagerfeuer inklusive Stockbrotbacken abgeschlossen.

Der Gottesdienst am Sonntag war in herrliche Dekorationen mit Schätzen aus der Umgebung eingebettet. Er ließ uns zurückschauen auf ein buntes, lachendes, manchmal nachdenkliches, kreatives und vor allem gemeinsames Wochenende. Nach dem Mittagessen traten wir den Rückweg an.

Es war ein Fest!

Anja Dohmeyer

Gemeindefreizeit – vier Berichte – Anneliese Arning

Schon zum dritten Mal waren wir als Gemeinde, Groß und Klein, Alt und Jung, in dem schönen Freizeitheim in Oese. Auch für uns Senioren waren es wunderbare Tage. In allen Gruppen spielten wir mit. Am Freitagabend machten wir ein Kennenlern-Spiel. Es wurden alle durcheinander gewürfelt, und auch wir Senioren lernten diejenigen näher kennen, zu denen wir sonst nur „Guten Tag“ sagen.

Das Wetter war herrlich. Es verwöhnte uns. Das Lagerfeuer am Samstagabend war großartig. Der vorher nicht geplante, spontane, kreative Gottesdienst am Sonntag hat bestens geklappt.

Nach dem Mittagessen und einer Tasse Kaffee machten sich alle auf den Heimweg.

Anneliese Arning

Frauenfrühstückstreffen am 27. März – eine Erinnerung

Etwa 80 Frauen kamen in unser Gemeindehaus und genossen zunächst ein köstliches Frühstück zubereitet von Regine Suerken-Kompa an frühlingshaft gedeckten Tischen. Eine Freude für Augen und Gaumen. Anschließend wurden in fröhlicher Stimmung Frühlingslieder gesungen, die Hildegard Credo auf dem Klavier begleitete. Danach folgte das interessante, locker vorgetragene Referat von Marianne Ekelmann zum Thema:

Der Sprachlosigkeit ein Schnippchen schlagen – schlagfertig reagieren.

Dabei ging es nicht um Schlagfertigkeit, die den anderen verletzt, sondern um einfühlsame, gewaltfreie Kommunikation. Man bekam Hinweise, wie man der Sprachlosigkeit entgeht und angemessen und besonnen in kritischen Situationen reagieren kann.

Ein erfrischender Vortrag, in dem auch gelacht werden durfte!

Lisel Onken