Jahresthema – leben glauben leben

Wozu brauchen wir ein Jahresthema und was machen wir damit?

Das vergangene Jahr war für uns das „Jahr der Stille“. Wir wollten bewusster Gott begegnen und dafür Räume und Möglichkeiten schaffen. Das ist mal mehr und mal weniger gelungen. Wir feierten Gottesdienste dazu, die Gemeindefreizeit stand unter dem Motto und ein Einkehrtag schloss den Reigen ab. Eines wurde deutlich, es ist gut, sich ein Jahr lang mit einem Thema etwas intensiver zu beschäftigen. Darum haben wir uns auch für 2011 ein Thema gestellt: leben glauben leben.

LEBEN GLAUBEN LEBEN

Wir sind Menschen, die an Jesus Christus glauben. Wir wollen diesen Glauben leben und in unserem Leben unseren Glauben bezeugen und gestalten. Darum dieses Thema und darum auch der Hinweis auf verschiedene Initiativen in diesem Gemeindebrief. Sie haben direkt mit unserem Glauben zu tun, denn sowohl die „Initiative Hoffnung“ als auch „ServeTheCity-Bremen“ sind Angebote, in denen unser Glaube dienende Gestalt bekommt. Im Laufe des Jahres soll es auch zwei Einkehrtage geben, die dazu dienen, sich zu erholen, zu Ruhe zu kommen, die Nähe Gottes aktiv zu suchen. Zum Jahresthema leben glauben leben gehört aber noch mehr. Zum Beispiel „du spinnst doch Abende“, „was ist eigentlich? – Nachmittage“, Gemeindeausflüge, Sommerfeste und vieles mehr. Ich bin gespannt, wie wir unser Jahresthema mit Leben füllen und unseren Glauben stärken um ihn dann auch zu leben.

Anja Bär

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung. „Angedacht“ zum Monatsspruch März

Es gibt Zeiten, in denen scheint alles zu gelingen. Man hat Kraft ohne Ende, sprüht nur so vor Energie, hat Hoffnung für zehn und kann durch nichts erschüttert werden. Und es gibt andere Zeiten. In denen schleppt man sich durch den Tag, der zu früh anfängt und kein Ende zu finden scheint. Aufgaben, die sonst mit links erfüllbar sind, scheinen plötzlich groß wie der Mount Everest, Menschen mit überschäumender Energie wirken bedrohlich und jeder noch so kleine Windhauch wirkt wie ein mittelgroßer bis schwerer Orkan.

Zugegeben, die Darstellung ist etwas überzeichnet. Und doch liegt viel Wahrheit darin. Nicht umsonst reden immer mehr Menschen vom Burnout, von der totalen Erschöpfung. Nicht umsonst boomt die Wellnessbranche. Nicht umsonst sind immer mehr Menschen in unserer westlichen Welt auf der Suche nach dem, was wirklich Halt und Hoffnung gibt.

Die Seele hinkt hinterher, angesichts der rasanten Entwicklungen und des Überangebots der Möglichkeiten. Ruhe findet mensch nur noch selten, echte Ruhe scheint ein Fremdwort zu sein. Oft regiert die Angst, etwas zu verpassen, die falsche Entscheidung getroffen zu haben, zu wenig Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu haben. Und dieses Gefühl hat erst einmal Recht. Doch wo kommt es her und wie kann es sich verändern?

Der Psalmist schreibt: Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung. (Ps 62,6)

Hier wird ein Zusammenhang beschrieben. Hoffnung und Seelenfrieden oder Ruhe hängen zusammen. Ein Mensch ohne Hoffnung findet keinen Frieden. Das erschließt sich mir, das finde ich schlüssig. Nicht umsonst hört man immer wieder, gerade in schwierigen Situationen: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Über den Sinn oder Unsinn dieses Sprichwortes zu debattieren ist an dieser Stelle unnötig. Doch spricht hieraus doch eine Sehnsucht, die Sehnsucht, dass es immer noch etwas zu hoffen gibt.

Der Psalmbeter weiß, echte Hoffnung kann nur Gott geben. Echte Zuversicht, eine gute Zukunftsaussicht kommt nicht von Menschen, sie kommt vom Schöpfer des Himmels und der Erde, von dem, der sich nicht zu schade war, ein Mensch zu werden, damit wir echte Hoffnung haben können. Hoffnung worauf?

Hoffnung auf Leben, auf Zukunft, auf Frieden, auf Ruhe. Hoffnung auf eine neue, eine bessere Welt. Das ist naiv? Vielleicht. Aber auch der Glaube ist nicht logisch. Darum möchte ich lieber naiv sein und hoffen, denn diese Hoffnung kommt von Gott. Und diese Hoffnung macht meine Seele ruhig, lässt mich gelassener werden und nicht aufgeben, wenn die Berge groß und die Kraft mal wieder so klein ist.

Anja Bär

Gemeindefreizeit – vier Berichte – Rita Kluge

Während ich unsere Reisetasche auspacke, denke ich über das Wochenende nach. Wir hatten gerade zwei wundervolle Tage mit der Gemeinde verbracht, und zwei unserer Kinder sind mit uns gefahren, Julian und Leon. Mein Mann und ich hatten eine lange Woche hinter uns, waren furchtbar erkältet und freuten uns über diese Abwechslung.

Also, Auto gepackt, noch schnell etwas zum Knabbern für die Abende und dann los.

Einige Gemeindemitglieder waren schon da. Freudig und liebevoll wurden wir begrüßt. Sibylle Pegel zeigte uns die Zimmer, und schon war sie wieder los um Neuankömmlinge zu begrüßen.

Den ersten Abend hatten Ruth und Thomas mit einem bunten Programm gestartet. Nach der langen Woche wollen wir uns einfach nur erholen und Spaß haben, ein gemütliches Zimmer, angenehme Zimmernachbarn – und zum Frühstück gerne Kaffee – oder doch lieber Tee.

Das Abtrocknen in so einer Einrichtung gestaltet sich manchmal etwas schwierig, zum Schluss hat keiner mehr Lust. Man möchte am liebsten verwöhnt werden, mit Ruhe, Workshops, guten Gesprächen oder Spiele ohne Grenzen. Kein Problem: Man geselle sich einfach irgendwo dazu – ist ja alles bestens organisiert.

Beim Mittagessen stellen manche fest: es ist einfach etwas wenig. Meckern kann man ja mal!

Am Nachmittag wurde ein Geländespiel für Jung und Alt angeboten, gut geplant von Uta Hildebrandt. Es hat allen viel Spaß gemacht. Für die Gewinner gab es abends eine Siegerehrung mit Preisen. Ein großes Dankeschön für das Gestalten dieses Spiels und für die vielen Helfer, die ihre Ideen eingebracht hatten.

Doch jetzt werde ich nachdenklich: Haben wir uns eigentlich bei den Fotografen, den Organisatoren, bei allen bedankt, die dieses Wochenende so wunderbar gestalteten – mit Freude, Witz und Energie?

Danke an die Kinder, die einfach überall mitmachten, mithalfen und mitlachten. Und danke an die Workshop-Mitarbeiter und …

Also hier ist ein riesiges Dankeschön von jemandem, der am Wochenende nichts gemacht hat, außer sich zu freuen.

DANKESCHÖN!!!

Gemeindefreizeit – vier Berichte – Anna-Marie Bär

Das Geländespiel

„NEIIIIIIN!“, riefen Alina und ich wie aus einem Mund, als wir sahen, dass wir- mal wieder- in einem Team waren. Wir hatten beide die blaue UNO-Karte gezogen.

Diejenigen, die nicht dabei waren müssen wissen, dass Uta ein Geländespiel für unsere Freizeit vorbereitet hatte. Bevor es losgehen konnte zog jeder eine verdeckte UNO-Karte. Dann sollte man sich mit den Leuten zusammenfinden, die die gleiche Kartenfarbe hatten wie man selbst. Und Alina und ich waren, wie schon gesagt, in einer Gruppe. Aber eigentlich war das gar nicht schlimm. Außerdem waren noch viele andere, nette Leute in unserer Gruppe.

Das Geländespiel war in vier Stationen eingeteilt, und jede Gruppe sollte jede Station abarbeiten. An jeder Station gab es jemanden, der die Regeln erklärte und aufpasste, dass wir auch ja nicht schummelten. Da waren Aufgaben in der Natur zu lösen, Gedichte aufzuschreiben, ein riesengroßer Rochen mittels Stelzen, Inlineskates, Bobbycar und ähnlicher Geräte zu retten. Dabei stellte sich heraus, dass absolute Großmeisterin im Stelzenlaufen Laureen Kluge ist, die auf Stelzen immerhin drei Stufen elegant nach oben lief.

Glücklich waren diejenigen zu nennen, die gern und viel Scrabble spielen. An unserer dritten Station hatten wir nämlich den Auftrag, aus drei Packungen „Russisch Brot“ möglichst viele Hauptwörter zu bilden, sie aber nicht wie bei Scrabble aneinander zu legen. Zusatzpunkte gab es für sinnvolle Sätze und 100 Bonuspunkte für das Legen eines Bibelverses. Am Ende durften (oder mussten) wir das ganze „Russisch Brot“ aufessen, um Beweismaterialien zu vernichten.

Unsere letzte Station war die größte Herausforderung. „Ohne Worte“ – so ihr vielsagender Name. Wir durften nicht reden, keinen Mucks von uns geben, denn das gab sofort Minuspunkte. Mittels Pantomime sollten wir Begriffe aus dem Alltag darstellen und die Verständigung der Gruppe untereinander war ausschließlich mittels Stift und Zettel erlaubt. Darzustellen waren: ein Regal aufbauen, auf den Dachboden steigen, eine Schneeballschlacht darstellen – um nur ein paar dieser Aufgaben zu nennen.

Nach viel Lachen, Aufregung, Laufen und Rätseln war das Geländespiel auch schon zu Ende und ich denke ich spreche im Namen aller die mitgemacht haben, wenn ich sage, dass wir sehr, sehr viel Spaß hatten. Danke Uta, dass du dir so viel Mühe gemacht hast, um uns den Samstagnachmittag so schön wie möglich zu machen!!!

Am  Abend gab es dann noch die Siegerehrung samt Urkunde und meine Gruppe hat gewonnen… ich denke, dass wir uns das verdient haben.

Gemeindefreizeit – vier Berichte – Anja Dohmeyer

GEMEINDE AUF TOUREN

Vom 23. bis zum 25. April waren wir als Gemeinde unterwegs; fast 70 Personen waren nach Oese angereist, um miteinander ein wundervolles Wochenende zu verbringen. Die Sonne strahlte, als alle mehr oder weniger gestresst ankamen – und sie schien das ganze Wochenende.

Nach dem  Abendbrot fand ein Begrüßungsabend mit kreativen Spielen statt, danach gab es verschiedene Möglichkeiten, den Abend zu genießen. An verschiedenen Plätzen im und ums Haus wurde gespielt, gesungen, Filme geschaut oder einfach „nur“ bei Wein, Bier und Knabbersachen die Gemeinsamkeit genossen.

Herta und Hans im Elektroauto

Der Samstagmorgen begann mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück konnte man an verschiedenen Workshops teilnehmen. Es gab ein reichhaltiges Angebot: von stillem Gehen, Autofahren ohne Benzin, Musik machen, Ballspielen, Meditieren  bis zum Modellieren mit Ton. Toben macht hungrig, ab ging’s zum Mittagessen…  Folgender Dialog wurde dabei aufgeschnappt: „OK, es gibt Suppe und da steht Nachtisch.. was gibt’s als Hauptgang??“ „Ich fürchte, die Suppe ist der Hauptgang.“ „Grmpf!“

Nach einer Mittagspause gab es ein wunderbar organisiertes Geländespiel, an dem Jung und Alt teilnehmen konnten. Es wurde herzhaft gelacht, gerätselt, pantomiert und wild in der Natur herum gesprungen. Die Siegerehrung erfolgte nach dem Abendessen, und der Abend wurde dann mit einem Lagerfeuer inklusive Stockbrotbacken abgeschlossen.

Der Gottesdienst am Sonntag war in herrliche Dekorationen mit Schätzen aus der Umgebung eingebettet. Er ließ uns zurückschauen auf ein buntes, lachendes, manchmal nachdenkliches, kreatives und vor allem gemeinsames Wochenende. Nach dem Mittagessen traten wir den Rückweg an.

Es war ein Fest!

Anja Dohmeyer

Gemeindefreizeit – vier Berichte – Anneliese Arning

Schon zum dritten Mal waren wir als Gemeinde, Groß und Klein, Alt und Jung, in dem schönen Freizeitheim in Oese. Auch für uns Senioren waren es wunderbare Tage. In allen Gruppen spielten wir mit. Am Freitagabend machten wir ein Kennenlern-Spiel. Es wurden alle durcheinander gewürfelt, und auch wir Senioren lernten diejenigen näher kennen, zu denen wir sonst nur „Guten Tag“ sagen.

Das Wetter war herrlich. Es verwöhnte uns. Das Lagerfeuer am Samstagabend war großartig. Der vorher nicht geplante, spontane, kreative Gottesdienst am Sonntag hat bestens geklappt.

Nach dem Mittagessen und einer Tasse Kaffee machten sich alle auf den Heimweg.

Anneliese Arning

Frauenfrühstückstreffen am 27. März – eine Erinnerung

Etwa 80 Frauen kamen in unser Gemeindehaus und genossen zunächst ein köstliches Frühstück zubereitet von Regine Suerken-Kompa an frühlingshaft gedeckten Tischen. Eine Freude für Augen und Gaumen. Anschließend wurden in fröhlicher Stimmung Frühlingslieder gesungen, die Hildegard Credo auf dem Klavier begleitete. Danach folgte das interessante, locker vorgetragene Referat von Marianne Ekelmann zum Thema:

Der Sprachlosigkeit ein Schnippchen schlagen – schlagfertig reagieren.

Dabei ging es nicht um Schlagfertigkeit, die den anderen verletzt, sondern um einfühlsame, gewaltfreie Kommunikation. Man bekam Hinweise, wie man der Sprachlosigkeit entgeht und angemessen und besonnen in kritischen Situationen reagieren kann.

Ein erfrischender Vortrag, in dem auch gelacht werden durfte!

Lisel Onken

Blumen auf dem Abendmahltisch – Dank und Anregung

Ein Jahrzehnt lang haben Gaby und Uwe Hoffmann mit viel Engagement und Geschick den Abendmahltisch geschmückt. Es sah – und sieht – immer wieder toll aus, und wir danken euch für alle Mühe, durch die wir diese „Sinnesfreuden“ genießen durften.

Nun habe ich diese Aufgabe übernommen – und neue Besen kehren bekanntlich auch aus…

Deshalb wollen wir uns gemeinsam an einige Veränderungen wagen. In Zukunft wird im Foyer eine Liste aushängen, in der jeder sich eintragen kann, der den Altartisch gestalten möchte. Dabei geht es nicht in erster Linie um Ästhetik, sondern um persönliches Gestalten. Ein selbstgepflückter Wiesenblumenstrauß oder ein Kräuterstrauch ist genauso willkommen wie ein einzelner Zweig – auch ein Stein, eine Muschel oder ein Stück aus dem eigenen Haushalt ist gern gesehen. Nach Absprache mit dem Liturgen seid ihr herzlich eingeladen, den gezeigten Schatz auch zu erklären, z. B. wenn ihr mit dem Ausstellungsstück einen Dank an Gott, eine Erinnerung oder Fürbitte verbinden möchtet. Dazu laden wir alle ein – Groß und Klein, Alt und Jung. Auch eine selbstgebaute Lego Landschaft, eine Playmobil Szene, ein gemaltes Bild oder eine Bastelarbeit können den Gottesdienst bereichern. Wagt es einfach und probiert euch als Gestalterlnnen aus!

Auf diese Weise kann sich jeder am Gottesdienst beteiligen – und wir lernen neue Künstler kennen.

Umgekehrt lade ich auch ein, „Mut zur Lücke“ zu haben. Wenn es an einem Sonntag mal keinen Schmuck gibt, lenkt auch nichts von der Bibel ab, deren Inhalt ja für unser Leben das Wesentliche enthält. Es kann aus verschiedenen Gründen passieren, dass außer Bibel und Kerze der Tisch leer bleibt – und Raum für eigene Ideen lässt.

Nun bin ich sehr gespannt auf eure Reaktionen und freue mich auf eure Mitarbeit, Experimente und mehr!

Uta Hildebrand

Feste feiern


Gemeindegeburtstag, Tauffest und Pfingsten!!! Wenn das nicht Anlass genug war, ordentlich zu feiern – was dann???

Am Samstagabend schauten wir als Gemeinde zurück auf 65 bewegte Jahre. Es gab Fotos, Döntjes, Filme und viel, viel Grund zum Lachen und zum Staunen! Da lebten Musiktalente wieder auf, es gab eine spontane Chor-Neu-Alt-Session, man wunderte sich über Frisuren und Moden… Begleitet von einem wunderbaren Buffet war es ein wunderbarer Abend.

Am Sonntagmorgen füllte sich die Kirche früher als gewohnt, es gab Kaffe und Frühstück.

Als um halb elf der Gottesdienst begann, war jeder Platz besetzt und nicht nur die Täuflinge waren kribbelig aufgeregt. Der Gottesdienst war geprägt von Freude, Lachen und gemeinsamem Lob an Gott. Es war wirklich Pfingsten geworden, der Geist Gottes war deutlich zu spüren. Den Höhepunkt bildete dann die Taufe von Konny und Flo, die so in die Gemeindefamilie aufgenommen wurden. Ein Fest voller Gesang, Lachen und Freude!

Nach dem Gottesdienst lockte die Sonne die Festgesellschaft in den Garten, wo auch das Mittagessen gereicht wurde. Es gab viele Beiträge, Grußworte und Musikeinlagen von alten Bekannten, Kinder tobten, Erinnerungen wurden ausgetauscht und manchmal wunderte man sich, wen man alles gar nicht oder trotzdem wieder erkannt…

Ein einladendes Kuchenbuffet und Kaffee rundeten den Nachmittag ab, und als eigentlich schon längst offiziell Schluss war, saßen noch viele im Garten und genossen die Sonne, die Stimmung, die Musik und die Begegnung.

Wir schauen zurück auf ein tolles Fest!

Das machen wir wieder, oder????

Anja Dohmeyer

65 Jahre und kein bisschen leise

Jeder, der das Pfingstwochenende mit Nostalgieabend, Tauffest und Tag der offenen Tür miterlebt hat, wird bestätigen können – leise sind die Lesumer wirklich nicht.

Es war ein wunderschönes Fest und ich bin Gott über die Maßen dankbar, dass so Viele aus unserer Gemeinde sich daran beteiligt haben. Immerhin haben zweiunddreißig Menschen mit viel Hingabe dafür gesorgt, dass sich alle wohlfühlen konnten, dass niemand hungern musste, dass wir gute Musik hören, tolle Unterhaltung genießen und sehr innige Gemeinschaft miteinander haben konnten. Und bei diesen Zweiunddreißig sind weder Chorsänger, noch Fingerfoodbereiter und auch keine Kuchenbäcker eingerechnet. Euch allen natürlich auch ein herzliches Dankeschön!

Wenn wir zurückblicken, und das haben wir ja ausgiebig getan, können wir feststellen, dass in unserer Gemeinde schon immer das Miteinander ganz oben stand. Miteinander arbeiten, feiern, leiden, füreinander da sein – alles Fähigkeiten der Lesumer Baptisten, die sich in den 65 Jahren seit Gründung nur verstärkt haben.

Ich bin Gott sehr dankbar, dass er hier Gemeinde entstehen und wachsen ließ.

Und nun ist das große Fest vorbei. Wir befinden uns im Jahr der Stille, in einem Jahr, in dem wir nicht die Hände in den Schoß legen wollten, sondern Gott fragen, wo unser Weg – oder sein Weg mit uns – hinführt.

Lasst uns also die 65 Jahre rückblickend genießen und dann vorausschauend beten und Gott um seine Wegweisung bitten. Ich bin mir sicher, dass er uns antworten wird, wenn wir ihn fragen.

Anja Bär

Wir feiern im Garten

ja, schön war’s

Einblicke

v.l.: Joachim Gräßler (Pastor der Auferstehungskirche 1955-63), Anja Bär, Ulrich Haß (Pastor der Auferstehungskirche 1963-67)