Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob

Allen ein frohes und gesegnetes neues Jahr!

Der Gottesdienst am kommenden Sonntag läutet das neue Gemeindejahr unter der Losung, die zugleich Jahresmotto der Gemeinde ist, ein:

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zum Lob Gottes.“ – zu finden im Brief an die Gemeinde in Rom, Kapitel 15, Vers 7.

Jahreslosung im Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Jahreslosung im Verlag am Birnbach – Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Wow, zum Lob Gottes…

  •  wirklich einander annehmen?
  •  wie Christus uns annahm?
  •  wie hat Christus uns denn angenommen?
  •  und was hat das mit Gottes Lob zu tun?

 

Herzlich willkommen im Gottesdienst zum neuen Jahr am 04. Januar 2015, 10 Uhr in den Räumen der Auferstehungskirche.

Anja Bär

Das Jahr ist vorbei, ein neues beginnt

Das Jahr ist vorbei, ein neues beginnt – diese Worte sind der Anfang des Liedes „Das neue Jahr“ der Gruppe Sharona.

Das Lied lädt zu einer Rückbesinnung ein. Was war gut und was ist vielleicht nicht so gelungen im zurückliegenden Jahr? Welche Fragen haben eine Antwort gefunden und was musste offen bleiben? Nehme ich Lasten mit ins neue Jahr, die ich vielleicht auch zurücklassen könnte?

Eigentlich ist der Jahreswechsel ein ganz normaler Tag, ein Tag wie jeder andere. Und doch feiern wir heute, dass etwas zu Ende geht und etwas Neues beginnt.

Es ist gut so, denn wir Menschen brauchen immer wieder (Zeit)Punkte um innezuhalten, nachzudenken, Rückschau zu halten, zu reflektieren und Schlussfolgerungen zu ziehen. Dieses Zurückblicken dient nicht dazu, im Vergangenen zu verharren und hinter uns Liegendes festzuhalten. Im Gegenteil, wer auf sinnvolle Weise zurückblickt, versetzt sich in die Lage, die Gegenwart zu verstehen, zu akzeptieren und zu gestalten und damit Einfluss auf die Zukunft zu nehmen.

Sicher könnte man sagen: Die Zukunft kommt ohnehin, auch ohne mein Zutun. Denn in dem Moment, in dem ich diese Sätze geschrieben habe, sind sie schon Vergangenheit, ist die Gegenwart schon vorbei und die Zukunft zur Gegenwart geworden.

Doch was ich meine ist der größere Zusammenhang. Im Bewusstsein der Gegenwart die Vergangenheit zu beleuchten um für die Zukunft Entscheidungen zu treffen ist ausgesprochen sinnvoll. Dabei geht es nicht um größtmögliche Absicherung, um Netz und doppelten Boden. Es geht um Achtsamkeit, um bewusstes Wahrnehmen dessen, was ist und war. Vielleicht gelingt es mir dann in der Zukunft besser oder eben achtsamer Gegenwart zu gestalten.

Zurückzublicken bedeutet auch, Gottes Spuren in meinem Leben wahrzunehmen. Es gibt Zeiten, in denen das Wirken Gottes zu fehlen scheint, in denen der glaubende Mensch fragt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Psalm 22) Dann ist es vielleicht hilfreich, einmal in die Vergangenheit zu schauen und festzustellen, dass Gott mich nicht nur nicht verlassen hat, sondern die ganze Zeit trug. Rückschau kann also helfen, das Geschehene neu einzuordnen, zu klären.

Wir werden zum Jahreswechsel aber nicht nur ermutigt nach hinten zu sehen, sondern auch nach vorn, wohl wissend, dass alles nur Mutmaßungen und Ahnungen sind. Dennoch: Es ist eine Art des achtsamen Umgangs mit mir und meiner Umwelt, sich bewusst zu machen, dass die Zeit weiter läuft. Es kommen andere Zeiten, andere Begegnungen, andere Fragen, andere Antworten. Und doch bleibt es unser Leben, das wir gestalten dürfen und sollen: achtsam, bewusst.

In all dem Fragen, Erwarten, Hoffen, Befürchten – in all dem was unser Leben ausmacht, lässt sich Gott finden. Er will auch gefunden werden.

  • Gott sehnt sich danach, unsere Vergangenheit anvertraut zu bekommen, so, dass wir sie nicht mehr festhalten und in ihr versinken müssen.
  • Gott sehnt sich danach, gestaltender Teil unserer Gegenwart zu sein; nicht so, dass wir die Hände in den Schoß legen und der Dinge harren die da kommen, sondern aktiv, im Bewusstsein, dass ER mitgeht.
  • Gott sehnt sich danach, dass wir ihn als die Zukunft unseres Seins erkennen. Es geht um alles, es geht um unser Leben, um das ewige Leben, wenn es um Gott geht.

Die Zeit vergeht, sie läuft und läuft. Das ist unabänderlich und zugleich unendlich tröstlich – vor allem wenn ich weiß, dass in diesem Fluss der Zeit Gott die Konstante ist, dem mein Leben unendlich wichtig und wertvoll ist.

Wenn wir zurückblicken, dann wollen wir das versöhnlich tun, gnädig und liebevoll mit uns selbst und den Menschen um uns herum. Wenn wir nach vorn blicken, dann in dem Bewusstsein, dass Gott alle Tage unseres Lebens und darüber hinaus mit uns geht – unabhängig von den äußeren Umständen.

Zeit vergeht so schnell und kommt nie mehr zurück.
Doch Jesus du mein Herr gehst mit mir Stück für Stück.
Du hältst mein Leben fest.
Du hilfst mir dich ganz neu zu sehn.
Du gibst dem Jahr den Sinn.
Mit dir nach vorne gehn,
ich weiß du zeigst mir neues Land,
du schenkst mir wahres Glück. (Sharona, Das neue Jahr)

Gott nahe zu sein ist mein Glück – das war die Jahreslosung 2014, dem Psalm 73 entnommen. Gott nahe zu sein, meine Wege mit ihm zu gehen, in seinem Verständnis mein Leben zu gestalten, die glücklichen und die notvollen Momente im Leben mit ihm zu teilen, die eigene Unzulänglichkeit zu erkennen und darüber nicht zu verzweifeln, sondern ja zu sagen und mich verändern zu lassen – Schritt für Schritt in der Nähe Gottes. Ja, das IST Glück.

In diesem Sinne blicke ich gern zurück und freue mich auf das vor mir Liegende.

Anja Bär

Totensonntag oder Ewigkeitssonntag?

Am Ende eines Kirchenjahres, das vom ersten Advent bis zum Ewigkeitssonntag dauert, blicken wir Christen traditionell zurück. Wir erinnern uns vor allem an die Menschen, die verstorben – wir sagen: heimgegangen – sind. Heimgegangen? Wohin geht ein Mensch, wenn sein Leben hier zu Ende ist?

Im Johannesevangelium, Kapitel 14 steht, dass Jesus uns Folgendes sagt:

„Lasst euch im Herzen keine Angst machen. Glaubt an Gott und glaubt auch an mich. Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Sonst hätte ich euch nicht versprochen: ‚Ich gehe dorthin, um einen Platz für euch bereit zu machen.‘ Und wenn ich dorthin gegangen bin und einen Platz für euch bereit gemacht habe, werde ich wiederkommen. Dann werde ich euch zu mir holen. Denn dort, wo ich bin, sollt auch ihr sein.“ (Verse 1-3, basisbibel)

Wir glauben, dass die Menschen, die ihren Lebenslauf auf der Erde vollendet haben, nun bei Gott, dem himmlischen Vater sind. Darum sprechen wir vom „Heimgehen“, wenn ein Mensch stirbt. Es ist zugleich Trost und Hoffnung. Ungeachtet dessen löst das Heimgehen von Menschen bei uns auch Trauer aus. Wir spüren deutlich den Verlust und die Lücke, die entstanden ist.

Der Ewigkeitssonntag – auch Totensonntag genannt – ist ein Tag, an dem wir uns bewusst den Verlust vergegenwärtigen und zugleich auf die Hoffnung blicken, einander in der Ewigkeit wiederzusehen.

Auch wir hatten in diesem Jahr einen Verlust zu beklagen und erinnern uns gern an die gemeinsam erlebten Zeiten mit einem geliebten Menschen zurück. Wir wollen den Ewigkeitssonntag bewusst begehen und uns einerseits der Endlichkeit des irdischen Lebens bewusst sein und andererseits voll Staunen und Dankbarkeit das Leben in Fülle aus der Hand Gottes nehmen.

Allen einen gesegneten Ewigkeitssonntag!

Anja Bär

Übrigens: Die Formulierung „zwischen den Jahren“ meint eigentlich die Zeit zwischen dem Ewigkeitssonntag und dem ersten Advent – eine echte Zwischenzeit eben.

 

Willkommen zurück!

Die Sommerpause ist vorbei, die Geschäfte des Alltags haben uns wieder voll im Griff. Wir haben viel vor…

In den kommenden Tagen starten die letzten Vorbereitungen für die Einschulungen in Bremen und umzu. So auch hier bei uns. Wir werden am 14. September einen „Gottesdienst Um Elf“ mit allen und für alle, die etwas Neues beginnen, feiern:

  • für alle Schulanfänger
  • für alle Berufsstarter
  • für alle die, die neue Aufgaben in Angriff nehmen
  • für Menschen, die es wagen, etwas zu beginnen
  • vielleicht auch für die, die etwas beenden, was längst beendet werden sollte…

Es gibt viele Gründe und Möglichkeiten neu zu starten. Das wollen wir feiern und zelebrieren. Darum herzlich willkommen zum

„Gottesdienst Um Elf – (Neu)Anfänge“

am 14. September hier in der Auferstehungskirche.

Sommerfest und Einweihung

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWas für ein gelungenes Fest wir anlässlich des Sommers und der Einweihung unseres offenen Gartens erlebten! Toll!

Nach einem fröhlichen und unterhaltsamen Familiengottesdienst mit reger Beteiligung durch die anwesenden Kinder zogen wir in einer Polonaise in den Garten. Mit einem Glas Holunderblütenschorle ausgestattet, sahen wir Ortsamtsleiter Florian Boehlke, Ortsbeiratsmitglied Martin Hornhues, Pastorin Anja Bär und dem mutigen Noel beim Zerschneiden des Absperrbandes, das um das Spielgerät gespannt war, zu.

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Dann konnte es losgehen.

Als erste nahmen die naseweise Lusia mit ihren Freunden Olaf und Pippilotta OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

 

 

 

Rutsche, Aussichtsturm und Schaukel ein.

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Und dann endlich durften alle Kinder ran und nach Herzenslust klettern, buddeln, rutschen, schaukeln und toben.

Ein großartiges Fest mit fantastischer Livemusik feierten wir! Ein paar visuelle Eindrücke könnt ihr hier bekommen. Ansonsten kommt doch mal selbst vorbei.

Montags und freitags, bei schönem Wetter, ist der Garten von 15-17.30 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf euch!

 

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Einweihungs- und Sommerfest 2014

Lang erwartet und herbei gesehnt: Sommer, Ferien, offener Garten…

Nun ist es soweit:

  1. Der Sommer ist da und das Wetter macht vor allem Freude.
  2. Die Ferien stehen unmittelbar bevor, noch viermal schlafen, dann gibt’s Zeugnisse (zu meiner Zeit nannten wir das noch „Giftblätter“, wie das wohl heute ist…).
  3. Der offene Garten ist schon seit drei Wochen immer montags und freitags von 15-17.30 Uhr geöffnet und erfreut sich eines regen Zulaufs.

Wie es sich gehört, wollen wir das alles feiern. Am Sonntag, 27.7. ab 10 Uhr geht’s los. 

Gottesdienst, Einweihung Spielgerät mit KURZER (!) Ansprache unseres Ortsamtsleiters Florian Boehlke, Grillen, Spielen, Musik, Kuchen, Kaffee und Kaltgetränke… kurz: Alles oder vieles, was das Herz begehrt, wird möglich sein. 

Herzlich willkommen an alle, die Lust auf Spiel und Spaß, Gedanken zum Auftanken und gute Begegnungen in schöner Umgebung haben.

Logo Offener Garten

Anja Bär

Offener Garten – die Dritte

Endlich ist es soweit… Viele fleißige Menschen haben ein kleines Wunder vollbracht. Der Garten ist fertig und wir freuen uns schon auf die ersten Nutzer. Am Freitag wird es das erste Mal möglich sein, den Garten zu nutzen, zu bespielen, zu betoben… Wenn das Wetter mitmacht!

Herzlich willkommen alle Kinder mit Begleitpersonen, zum spielen, buddeln, klettern, toben… was das Herz begehrt. Immer montags und freitags von 15-17.30 Uhr ist der Garten geöffnet. Bringt Euch gern was zu Essen und Trinken mit – nach einer Stärkung macht das Spielen gleich noch mal so viel Spaß.

Wir wollen versuchen, auch in den Sommerferien den Garten regelmäßig zu öffnen. Also schaut ruhig vorbei, wahrscheinlich sind wir da!

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offener Garten – Endspurt

Es vergeht kein Tag, an dem nicht fleißig gearbeitet und ebenso fleißig eingespielt wird. Was für grandiose Leute hier bauen, schleifen, nageln, Sand von A nach B karren, Erde verteilen, schweißen, Dinge aus- und eingraben, Berge bauen, Rasen säen…

Und die Lütten? Die freut’s, wie man unschwer erkennen kann!

Was für ein Abenteuer, großartig!

 

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CTM Maroua – Kamerun

Danke für die Spenden an Maroua
An mehreren Sonntagen im Jahr sammeln wir als Gemeinde in den Gottesdiensten für „Maroua“, genauer gesagt für das Technische Zentrum Maroua. Pastor Christoph Haus, der Leiter des Gemeindejugendwerks dankt allen Freunden und Unterstützern des Maroua-Clubs und informiert über die neusten Entwicklungen in Kamerun:

Technisches Zentrum Maroua (CTM)
2006 war das letzte Jahr, in dem ein deutscher Entwicklungshelfer im CTM gearbeitet hat. Götz Schell ist wieder zurück in Deutschland und der Kameruner Direktor Betche Lambert hat nun die alleinige Verantwortung für die Leitung des CTM. Die Kommunikation mit ihm ist sehr gut.
Die Trennung der Projektverantwortung ist gelungen: Die Kameruner haben die Verantwortung für das operative Geschäft sowie für die ökonomische und pädagogische Strategie. Als GJW konzentrieren wir uns darauf, anhand dieser Projekte Kinder und Jugendliche für Entwicklungszusammenarbeit und Weltmission zu begeistern und garantieren unseren Freunden in Kamerun die nötige finanzielle Unterstützung.

Mädchenschule Maroua (Saare Tabitha)
Catherine Kolyang, die Kameruner Direktorin der Mädchenschule, hat auch keine deutschen Mitarbeiterinnen mehr, seit Kerstin Heller im September 2005 und Gudrun Peters-Schell im Dezember 2006 ihre Arbeit in Maroua beendet haben. Dafür hat sie eine Sozial-arbeiterin als Assistentin sowie einen Schulaufseher angestellt. Auch dieses Projekt ist „kamerunisiert“ und das Alltagsgeschäft läuft in 100 %-iger Verantwortung der Kamerunerinnen.

Kooperationsverträge
Beide Projekte – CTM und Mädchenschule – brauchen unsere Unterstützung auch in Zukunft. Darum haben wir in den Koope-rationsverträgen zugesagt, dass wir die Projekte weiterhin unterstützen. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich Schulen finanziell nicht selbst tragen können. Und so werden wir jeweils nach Ablauf der Kooperationsverträge prüfen, wie hoch der Zuschussbedarf ist.

Danke allen Spendern und Unterstützern der Projekte des Maroua-Clubs. Wir können uns gemeinsam freuen, dass es Menschen in anderen Teilen dieser Welt durch unsere Hilfe ein wenig besser geht. Durch Veröffentlichungen in „Die Gemeinde“ und auf unserer Homepage www.maroua-club.de werdet ihr zeitnah informiert, was mit dem Geld geschieht und dass es sinnvoll investiert wird. Wer gerne mehr Informationen zu den Projekten haben möchte oder Detailfragen hat, kann sich jederzeit an die Mitglieder des Arbeitskreises Maroua wenden.
(siehe im Internet: www.maroua-club.de).

Gospelchor

An jedem zweiten Sonntag trifft sich von 14.30-16 Uhr ein Gospelchor in den Räumen der Gemeinde. Eingeladen ist, wer Freude am Singen, insbesondere am Singen von Gospels, hat.

Interessant ist dieser Termin sicher vor allem für Sangesfreudige, sie sich aufgrund beruflicher oder privater Situation nur schwer auf einen Abendtermin in der Woche einrichten können, aber gern in einem Chor singen möchten.

Wer also Gefallen daran findet, ist herzlich eingeladen, vierzehntägig zum Singen in die Hindenburgstraße 14 zu kommen. Mehr Infos gibt es bei Kirsten Kasselmann unter Tel: 0421 6908289 und E-Mail: chorsingen [at] t-online.de.

Alle Chorprobentermine finden sich hier.