Celtic Dreams Lesum

Flyervorlage0005Ausschnitt aus dem Projektprogramm Celtic Night – lange Nacht der Chöre

Mitwirkende Chöre:

  • <Augenblick>
  • HimmelsForte
  • Chormitglieder aus der Auferstehungskirche Lesum
  • Take it easy
  • Flötenensemble der Ev-ref.Kirchengemeinde Blumenthal

und Solisten:

  • Gesang: Stefanie Voss und Kirsten Kasselmann
  • Gitarre: Joachim Baumeister und Reinhard Bortmann
  • Flöte: Anna Jeffke und Katrin Ridder

Gesamtleitung: Kirsten Kasselmann

Kurzbeschreibung: Verschiedenste Lieder und Musikstücke aus der typisch keltischen Musik  Englands, Wales, Irlands und Schottlands in immer wieder neuer Zusammensetzung der Chöre und Solisten: Dieses Genre besticht durch seine Klangfülle, die sich sowohl in melancholischen wie auch in lebhaft tänzerischen Liedern und Instrumentalstücken zeigt und den Chorsängern und Instrumentalisten einiges abverlangt. Das Besondere ist, dass die Sänger sich einmal jährlich einem Thema zuwenden und die Konzerte dieser gemeinsamen Arbeit eintrittsfrei präsentieren, um es Menschen aus allen sozialen Schichten zu ermöglichen, dabei zu sein. Dieses Projekt umfasst jeweils eine „kulturelle Nacht“, 5-6 Stunden, in denen man kommen und gehen kann, wie man möchte,  aber auch kleinere Konzerte wie dieses hier. Das Projekt finanziert sich weitgehend aus den „Spenden statt Eintritt“ der Menschen, die zuhören und es sich leisten können eine Spende zu geben, den Chorbeiträgen der Chormitglieder  und Kirchengemeinden, die kostenfrei ihre Räume dafür zur Verfügung stellen. Es werden aber Sponsoren gesucht, die helfen diese Arbeit auf eine breitere Basis zu stellen. Wer sich in dieser Hinsicht einbringen möchte, bekommt gern nähere Informationen  unter Tel. 0421/6908289 oder E-Mail: chorsingen@t-online.de

Gottesdienst um Elf

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Gottesdienst für Ausgeschlafene und Experimentierfreudige am

21. Juni um 11 Uhr

Predigt: Christa Hoefs
Gottesdienstleitung: Ruth Lange
Musik: Christiane Marwecki
 
(Etwas frauenlastig? Mag sein, aber es lohnt sich!)
 

Lassen Sie sich überraschen

und hinterher noch zu einem Snack

mit Gelegenheit zum Klönen einladen!

Wir freuen uns auf Sie!

Offener Garten

Logo

Die Saison hat längst begonnen, das Wetter lädt ein, die Tage im Freien zu verbringen. Höchste Zeit also, wieder in den „offenen Garten“ in der Hindenburgstraße 14 zu kommen. Kinder in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern (auch Tanten, Onkel, Nannys & Co.) sind herzlich willkommen, montags und freitags zu toben, entdecken, spielen und die Seele baumeln zu lassen. Einzige Bedingung: Es muss trocken sein!

Also: montags und freitags, 15-17.30 Uhr , Hindenburgstraße 14!

Im Terminkalender findet Ihr die Tage, an denen der Garten geschlossen bleibt.

Frauenfrühstück

Herzlich willkommen zum Frauenfrühstück

25. April, 9.00 Uhr

 

Das Thema: Eine Rolle spielen

Die Referentin ist Maren Tesche, die als Laiendarstellerin und Arbeitsvermittlerin beruflich unterwegs ist.

Die Musik kommt von Naoko Kloß-Marutani, die uns am Klavier verzaubern wird.

Der Winterspielplatz und die Presse

Der Winterspielplatz erfreut sich großer Beliebtheit – das hat auch die Zeitung interessiert. Heute in der „Norddeutschen“:

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Zwei kleine Fehler haben sich eingeschlichen:

1. Wir schließen 18 Uhr!

2. Kinder BIS 6 Jahre sind herzlich eingeladen, zu spielen, toben, rutschen, malen, puzzeln und mehr.

Winterspielplatz

Es ist wieder soweit:

Auch in diesem Winter gibt es die besondere Attraktion für kleine Lesumer in unseren Räumen in der Hindenburgstr. 14: den

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Der Kirchenraum wird in einen großen Spielplatz mit Hüpfburg, Klettergerüst, Rutsche, Bällebad, Prinzessinnen-Spielzelt und mehr verwandelt.

Eingeladen sind alle Kinder bis zu sechs Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. Der Eintritt ist kostenlos. Es wird gebeten, Hausschuhe oder Stoppersocken mitzubringen.

Öffnungszeiten: 2. bis 6. Februar, 15 – 18 Uhr.

Für die Eltern wird es Gelegenheit geben, einen Kaffee zu trinken, in Ruhe ein wenig zu klönen und die Seele baumeln zu lassen.

Herzlich willkommen!

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob

Allen ein frohes und gesegnetes neues Jahr!

Der Gottesdienst am kommenden Sonntag läutet das neue Gemeindejahr unter der Losung, die zugleich Jahresmotto der Gemeinde ist, ein:

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zum Lob Gottes.“ – zu finden im Brief an die Gemeinde in Rom, Kapitel 15, Vers 7.

Jahreslosung im Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Jahreslosung im Verlag am Birnbach – Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Wow, zum Lob Gottes…

  •  wirklich einander annehmen?
  •  wie Christus uns annahm?
  •  wie hat Christus uns denn angenommen?
  •  und was hat das mit Gottes Lob zu tun?

 

Herzlich willkommen im Gottesdienst zum neuen Jahr am 04. Januar 2015, 10 Uhr in den Räumen der Auferstehungskirche.

Anja Bär

Das Jahr ist vorbei, ein neues beginnt

Das Jahr ist vorbei, ein neues beginnt – diese Worte sind der Anfang des Liedes „Das neue Jahr“ der Gruppe Sharona.

Das Lied lädt zu einer Rückbesinnung ein. Was war gut und was ist vielleicht nicht so gelungen im zurückliegenden Jahr? Welche Fragen haben eine Antwort gefunden und was musste offen bleiben? Nehme ich Lasten mit ins neue Jahr, die ich vielleicht auch zurücklassen könnte?

Eigentlich ist der Jahreswechsel ein ganz normaler Tag, ein Tag wie jeder andere. Und doch feiern wir heute, dass etwas zu Ende geht und etwas Neues beginnt.

Es ist gut so, denn wir Menschen brauchen immer wieder (Zeit)Punkte um innezuhalten, nachzudenken, Rückschau zu halten, zu reflektieren und Schlussfolgerungen zu ziehen. Dieses Zurückblicken dient nicht dazu, im Vergangenen zu verharren und hinter uns Liegendes festzuhalten. Im Gegenteil, wer auf sinnvolle Weise zurückblickt, versetzt sich in die Lage, die Gegenwart zu verstehen, zu akzeptieren und zu gestalten und damit Einfluss auf die Zukunft zu nehmen.

Sicher könnte man sagen: Die Zukunft kommt ohnehin, auch ohne mein Zutun. Denn in dem Moment, in dem ich diese Sätze geschrieben habe, sind sie schon Vergangenheit, ist die Gegenwart schon vorbei und die Zukunft zur Gegenwart geworden.

Doch was ich meine ist der größere Zusammenhang. Im Bewusstsein der Gegenwart die Vergangenheit zu beleuchten um für die Zukunft Entscheidungen zu treffen ist ausgesprochen sinnvoll. Dabei geht es nicht um größtmögliche Absicherung, um Netz und doppelten Boden. Es geht um Achtsamkeit, um bewusstes Wahrnehmen dessen, was ist und war. Vielleicht gelingt es mir dann in der Zukunft besser oder eben achtsamer Gegenwart zu gestalten.

Zurückzublicken bedeutet auch, Gottes Spuren in meinem Leben wahrzunehmen. Es gibt Zeiten, in denen das Wirken Gottes zu fehlen scheint, in denen der glaubende Mensch fragt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Psalm 22) Dann ist es vielleicht hilfreich, einmal in die Vergangenheit zu schauen und festzustellen, dass Gott mich nicht nur nicht verlassen hat, sondern die ganze Zeit trug. Rückschau kann also helfen, das Geschehene neu einzuordnen, zu klären.

Wir werden zum Jahreswechsel aber nicht nur ermutigt nach hinten zu sehen, sondern auch nach vorn, wohl wissend, dass alles nur Mutmaßungen und Ahnungen sind. Dennoch: Es ist eine Art des achtsamen Umgangs mit mir und meiner Umwelt, sich bewusst zu machen, dass die Zeit weiter läuft. Es kommen andere Zeiten, andere Begegnungen, andere Fragen, andere Antworten. Und doch bleibt es unser Leben, das wir gestalten dürfen und sollen: achtsam, bewusst.

In all dem Fragen, Erwarten, Hoffen, Befürchten – in all dem was unser Leben ausmacht, lässt sich Gott finden. Er will auch gefunden werden.

  • Gott sehnt sich danach, unsere Vergangenheit anvertraut zu bekommen, so, dass wir sie nicht mehr festhalten und in ihr versinken müssen.
  • Gott sehnt sich danach, gestaltender Teil unserer Gegenwart zu sein; nicht so, dass wir die Hände in den Schoß legen und der Dinge harren die da kommen, sondern aktiv, im Bewusstsein, dass ER mitgeht.
  • Gott sehnt sich danach, dass wir ihn als die Zukunft unseres Seins erkennen. Es geht um alles, es geht um unser Leben, um das ewige Leben, wenn es um Gott geht.

Die Zeit vergeht, sie läuft und läuft. Das ist unabänderlich und zugleich unendlich tröstlich – vor allem wenn ich weiß, dass in diesem Fluss der Zeit Gott die Konstante ist, dem mein Leben unendlich wichtig und wertvoll ist.

Wenn wir zurückblicken, dann wollen wir das versöhnlich tun, gnädig und liebevoll mit uns selbst und den Menschen um uns herum. Wenn wir nach vorn blicken, dann in dem Bewusstsein, dass Gott alle Tage unseres Lebens und darüber hinaus mit uns geht – unabhängig von den äußeren Umständen.

Zeit vergeht so schnell und kommt nie mehr zurück.
Doch Jesus du mein Herr gehst mit mir Stück für Stück.
Du hältst mein Leben fest.
Du hilfst mir dich ganz neu zu sehn.
Du gibst dem Jahr den Sinn.
Mit dir nach vorne gehn,
ich weiß du zeigst mir neues Land,
du schenkst mir wahres Glück. (Sharona, Das neue Jahr)

Gott nahe zu sein ist mein Glück – das war die Jahreslosung 2014, dem Psalm 73 entnommen. Gott nahe zu sein, meine Wege mit ihm zu gehen, in seinem Verständnis mein Leben zu gestalten, die glücklichen und die notvollen Momente im Leben mit ihm zu teilen, die eigene Unzulänglichkeit zu erkennen und darüber nicht zu verzweifeln, sondern ja zu sagen und mich verändern zu lassen – Schritt für Schritt in der Nähe Gottes. Ja, das IST Glück.

In diesem Sinne blicke ich gern zurück und freue mich auf das vor mir Liegende.

Anja Bär

Totensonntag oder Ewigkeitssonntag?

Am Ende eines Kirchenjahres, das vom ersten Advent bis zum Ewigkeitssonntag dauert, blicken wir Christen traditionell zurück. Wir erinnern uns vor allem an die Menschen, die verstorben – wir sagen: heimgegangen – sind. Heimgegangen? Wohin geht ein Mensch, wenn sein Leben hier zu Ende ist?

Im Johannesevangelium, Kapitel 14 steht, dass Jesus uns Folgendes sagt:

„Lasst euch im Herzen keine Angst machen. Glaubt an Gott und glaubt auch an mich. Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Sonst hätte ich euch nicht versprochen: ‚Ich gehe dorthin, um einen Platz für euch bereit zu machen.‘ Und wenn ich dorthin gegangen bin und einen Platz für euch bereit gemacht habe, werde ich wiederkommen. Dann werde ich euch zu mir holen. Denn dort, wo ich bin, sollt auch ihr sein.“ (Verse 1-3, basisbibel)

Wir glauben, dass die Menschen, die ihren Lebenslauf auf der Erde vollendet haben, nun bei Gott, dem himmlischen Vater sind. Darum sprechen wir vom „Heimgehen“, wenn ein Mensch stirbt. Es ist zugleich Trost und Hoffnung. Ungeachtet dessen löst das Heimgehen von Menschen bei uns auch Trauer aus. Wir spüren deutlich den Verlust und die Lücke, die entstanden ist.

Der Ewigkeitssonntag – auch Totensonntag genannt – ist ein Tag, an dem wir uns bewusst den Verlust vergegenwärtigen und zugleich auf die Hoffnung blicken, einander in der Ewigkeit wiederzusehen.

Auch wir hatten in diesem Jahr einen Verlust zu beklagen und erinnern uns gern an die gemeinsam erlebten Zeiten mit einem geliebten Menschen zurück. Wir wollen den Ewigkeitssonntag bewusst begehen und uns einerseits der Endlichkeit des irdischen Lebens bewusst sein und andererseits voll Staunen und Dankbarkeit das Leben in Fülle aus der Hand Gottes nehmen.

Allen einen gesegneten Ewigkeitssonntag!

Anja Bär

Übrigens: Die Formulierung „zwischen den Jahren“ meint eigentlich die Zeit zwischen dem Ewigkeitssonntag und dem ersten Advent – eine echte Zwischenzeit eben.