Gemeindefreizeit Ahlhorn 6-8.9.2013

Hartmut Kluge berichtet direkt vom Ort des Geschehens

Tag 1: Das Ankommen

Hochmotivierte ca. 50 Teilnehmer machten sich auf den Weg nach Ahlhorn. Die Wetterprognose war einfach fabelhaft: Spätsommer mit 28 Grad im Schatten. Wir wollten uns bis 18 Uhr zum gemeinsamen Abendessen treffen, aber Staus, weite Anreisen und letzte Vorbereitungen machten dies nicht mehr möglich.
Das Abendessen zog sich somit von 18.00-20.30 Uhr hin. Dank des tollen Teams vor Ort war dieses überhaupt möglich.

Unterdessen kam ein Hilferuf von Anna-Marie Bär auf Ritas Handtelefon an: „Wir stehen Höhe Hude auf der A-Dingsda, der Wagen ist verreckt, holt uns hier raus!“ Markus Dohmeyer war sofort bereit, drückte Oma Ulla seinen kleinen Sohn in die Hand und düste los zum Helfen.
Als wir dann alle gegen 20.30 Uhr versammelt waren wurde der „Bunte Abend“ durchgeführt. Das tat gut, denn Anna-Marie und Alina Bär, Tassillo Hildebrand, Leon Tepelmann, Rita und Hartmut Kluge gaben Vollgas. In Gruppen lernten wir einander kennen und kürten die Siegergruppe mit Applaus. Tolle Ideen waren entstanden zu den Themen:
Vincent von Ahlhorn (Anna-Marie), Leseratten (Alina), Abenteuerreise (Leon), Gasthaus (Tassillo), Floristika (Rita) und God’s Piano (Hartmut).

Der Abend war lang – aber schön. Dann schlugen Assam, Christa und Hartmut mit ihrem Song zu.
Nach diesem Contest hatten wir unser Freizeitlied, denn gewonnen hatte „God’s Piano“ nach der Melodie: „Laudato si“

1. Sei gepriesen für diesen tollen Sommer.
Sei gepriesen für 30 Grad im Schatten.
Sei gepriesen für Eis und Limonade.
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar Herr.
Laudato si …
2. Sei gepriesen, du bringst uns stets nach vorn.
Sei gepriesen, wir sind jetzt in Ahlhorn.
Sei gepriesen, das finden wir enorm.
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar Herr.
Laudato si …
3. Sei gepriesen, wir lieben die Gemeinschaft.
Sei gepriesen, wir sind ein netter Haufen.
Sei gepriesen, wir woll’n Alina taufen.
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar Herr.
Laudato si …

Nach allen Strapazen des Tages verklang der Abend im „Ankerkeller“.
Dankenswerterweise übernahm Bernhard Ratjen dort sofort die Kontrolle, schenkte uns voll ein und führte das „Verzehrbuch“.

Tag 2: Die Herausforderung

Widerwillig Aufstehen, Duschen… oder nicht ???
– gegen 8 Uhr gemeinsames Frühstück oder doch noch einmal umdrehen???
– das Kind ist wach und will den neuen Tag erleben
– so viele Entscheidungen an einem Samstagmorgen. – Puh !
Entschädigt wurden wir jedoch über unsere Mägen, denn das Frühstück war wirklich sehr gut und das Buffet überaus reichhaltig.

Frisch gestärkt ging es weiter im Programm und gegen 9.30 Uhr wurden wir aktiver. Jeder hatte die Möglichkeit sich in eine Arbeitsgruppe einzubringen … oder auch nur einfach an den Ahlhorner Fischteichen zu chillen.

Die Workshops waren:

– Gottesdienstvorbereitung mit Anja Bär
– Gottesdienstlieder mit Thomas Lange
– Gottesdienst-Deko mit Ruth Lange
– Liedersingen mit Mechthild Schack
– Bewegung mit Uta Hildebrand
– Malen mit Anna-Marie Bär

Das war einfach ein buntes, entspanntes Miteinander.
Alle Tagesgäste waren inzwischen eingetroffen, auch beim letzten Spätaufsteher waren die Augen offen und wir planten den nächsten Tag. Alinas Taufe am Sonntag prägte den Mittelpunkt der Arbeitsläden 🙂 (Workshops).

Dann war Mittagessen – also Stärkung für die Meute.
Wetterbedingt wurde der Nachmittag bereits um 14 Uhr gestartet.
Geländespiel von und mit Uta Hildebrand
Themenbereiche:
– Wellness – mit Ursula Ratjen
– Bibelwissen – mit Renate Bortmann
– Männchen für Männchen – mit Alina Bär
– Inselrettung – mit Uta Hildebrand
Das war echt wieder einmal lustig, denn Uta hat das einfach drauf.
Mit ihr und ihren Helfershelfern hatten wir einen wirklich spaßigen Nachmittag.
Wir rochen nach Ölen und Salben, hatten Lipgloss auf dem Mund und Glitzer an den Wangen.
Zwischendurch gab es natürlich KaKu (Kaffee und Kuchen) und Regen.

Nun zum Samstagabend mit „Lagerfeuer“ – dank Hans Steinwede.
Der Himmel blieb ruhig, kein weiterer Regen, wir versammelten uns an der Feuerstelle.
Der Fitteste aus der Siegergruppe des Geländespiels bekam eine Bonbonjacke als Preis. Dann hieß es für Norman Höhling Reißaus vor den Kindern zu nehmen. Norman war wirklich ein guter Läufer, aber bei einer solchen Horde war auch er machtlos, die Jacke zu verteidigen.
Am Feuer war es sehr gemütlich und warm. Gut gelaunte Kinder zogen mit Stockbrot herum.

Gitarrenklänge und Gesänge aus alten Zeiten zogen die Runden.
Man hörte nur: „Kennst du noch?“ und dann wurde gesungen. Reinhard Bortmann begleitete mit der Gitarre jeden Liedwunsch auf Zuruf, bis gegen 22 Uhr.

Anschließend schafften es die ganz Harten wieder in den Ankerkeller. Dort wurde geklönt, gespielt und gelacht bis in die Nacht.
Um Mitternacht hieß es dann „Happy Birthday“ für Jan-Peter Arning. Bernhard Ratjen schenkte noch ein Geburtstagssektchen ein und es war für genügend Bettschwere gesorgt.

Tag 3: Die absolute Herausforderung
Da war sie wieder, die Aufsteh‘-Frage.
„Wasche ich den, der mich aus dem Spiegel anschaut – oder nicht?“ Draußen regnete es.
Erst einmal haben wir zusammen gefrühstückt und anschließend war Kofferpacken angesagt.
Um 10 Uhr war es dann soweit: Alinas Taufe
Wir versammelten uns mit Kind und Kegel im geschmückten und zurechtgemachten „Blockhaussaal“. Die Taufband spielte auf und die Gemeinde konnte sich warm singen. Wir lobten Gott und freuten uns mit Alina.

Mit hervorragend warmer, freundlich-ruhiger Stimme führte uns Torsten Rauchhaus durch den Festgottesdienst. Unsere Pastorin Anja Bär (Mutter des Täuflings) predigte über Beziehungen, vor allem Beziehungen zu dem Gott, von dem uns nichts und niemand trennen kann.
Alina erzählte uns noch einmal, wie wunderbar sie von Gott überzeugt wurde an ihn zu glauben. Alina bekannte vor der Gemeinde ihren Glauben und die Gemeinde versprach Alina, sie mit Gottes Hilfe zu begleiten.
Gerade rechtzeitig vor der Taufe trafen auch die vermissten Freunde von Alina ein. Es passte wirklich alles zusammen. Selbst dem Regen konnten wir etwas Charmantes abgewinnen.
Mit Schirmen und Regenjacken gewappnet, schritten wir dann zur Tat und zum nächstgelegenen See.

Anja, Alina und Taufbegleiterin Rita stiegen furchtlos ins Wasser
und vollzogen vor der singenden Gemeinde die Taufe.

Mit freudigen Umarmungen, kleinen Geschenken und besten Wünschen wurde Alina von allen begrüßt und als neues Mitglied in unserer Gemeinde willkommen geheißen.
Wir aßen zusammen Mittag und feierten den freudigen Anlass weiter, bis es noch Kaffee und Kuchen gab.
Dann hieß es Ade sagen.
Die „Neue“, also Alina, schloss diesen verlängerten Gottesdienst mit einem ausgiebigen Reisesegen ab und beendete somit offiziell diese erbauliche Gemeindefreizeit.

Ein fettes Dankeschön an alle, die mitgearbeitet haben. Danke Rita und danke Mechthild. Danke an die, die immer zur Stelle waren. Danke für große und kleine Mitmacher.
Danke dir, du großer liebender und begleitender Gott.

Hartmut Kluge