Abendgottesdienst in der Auferstehungskirche

Am Sonntagmorgen auch mal ausschlafen, um dann mit der Familie frühstücken zu können? Freunde, die am Sonntag nicht in die Kirche möchten oder können, mit in den Gottesdienst nehmen? Einmal in eine andere Gemeinde reinschnuppern?
Und alles, ohne den eigenen Gottesdienst zu verpassen?
Mit einem Gottesdienst am Samstagabend ist das möglich.

Am 15. November war es soweit. Um 17 Uhr trafen wir uns, um gemeinsam zu loben, zu feiern und von Gott und von der Welt zu hören.
Am Abend tritt doch eine ganz andere Atmosphäre auf. Es war heimeliger, die Stühle waren zu einem Rund zusammengestellt, die Kerzen leuchteten heller als am Tage.
Duftende Bratäpfel waren vorbereitet, um sie mit Vanilleeis und leckerem Früchtetee zu genießen. Leider machte uns dabei eine Wasserpanne einen Strich durch die Rechnung, so dass dieser Punkt gestrichen werden musste.
Das Thema des Gottesdienstes „Tag zur Bekämpfung des Menschenhandel“ machte es Anja Bär in ihrer Predigt nicht leicht, die Waage zwischen aufrüttelnden Worten und der Liebe Gottes zu uns zu finden, aber die Aussage aus Jesaja 58,6
„Löst die Fesseln der Gefangenen, nehmt das drückende Joch von ihrem Hals, gebt den Misshandelten die Freiheit und macht jeder Unterdrückung ein Ende!“ verband beides.
Mir hat der Gottesdienst gut gefallen. Fragen, ob der Gottesdienst am Abend meditativer oder musikalischer oder überhaupt anders sein sollte, stehen noch aus. Es gibt noch nicht genügend Rückmeldungen. Ich freu mich auf jeden Fall schon auf das nächste Mal.
Ruth Lange