Blumen auf dem Abendmahltisch – Dank und Anregung

Ein Jahrzehnt lang haben Gaby und Uwe Hoffmann mit viel Engagement und Geschick den Abendmahltisch geschmückt. Es sah – und sieht – immer wieder toll aus, und wir danken euch für alle Mühe, durch die wir diese „Sinnesfreuden“ genießen durften.

Nun habe ich diese Aufgabe übernommen – und neue Besen kehren bekanntlich auch aus…

Deshalb wollen wir uns gemeinsam an einige Veränderungen wagen. In Zukunft wird im Foyer eine Liste aushängen, in der jeder sich eintragen kann, der den Altartisch gestalten möchte. Dabei geht es nicht in erster Linie um Ästhetik, sondern um persönliches Gestalten. Ein selbstgepflückter Wiesenblumenstrauß oder ein Kräuterstrauch ist genauso willkommen wie ein einzelner Zweig – auch ein Stein, eine Muschel oder ein Stück aus dem eigenen Haushalt ist gern gesehen. Nach Absprache mit dem Liturgen seid ihr herzlich eingeladen, den gezeigten Schatz auch zu erklären, z. B. wenn ihr mit dem Ausstellungsstück einen Dank an Gott, eine Erinnerung oder Fürbitte verbinden möchtet. Dazu laden wir alle ein – Groß und Klein, Alt und Jung. Auch eine selbstgebaute Lego Landschaft, eine Playmobil Szene, ein gemaltes Bild oder eine Bastelarbeit können den Gottesdienst bereichern. Wagt es einfach und probiert euch als Gestalterlnnen aus!

Auf diese Weise kann sich jeder am Gottesdienst beteiligen – und wir lernen neue Künstler kennen.

Umgekehrt lade ich auch ein, „Mut zur Lücke“ zu haben. Wenn es an einem Sonntag mal keinen Schmuck gibt, lenkt auch nichts von der Bibel ab, deren Inhalt ja für unser Leben das Wesentliche enthält. Es kann aus verschiedenen Gründen passieren, dass außer Bibel und Kerze der Tisch leer bleibt – und Raum für eigene Ideen lässt.

Nun bin ich sehr gespannt auf eure Reaktionen und freue mich auf eure Mitarbeit, Experimente und mehr!

Uta Hildebrand