65 Jahre und kein bisschen leise

Jeder, der das Pfingstwochenende mit Nostalgieabend, Tauffest und Tag der offenen Tür miterlebt hat, wird bestätigen können – leise sind die Lesumer wirklich nicht.

Es war ein wunderschönes Fest und ich bin Gott über die Maßen dankbar, dass so Viele aus unserer Gemeinde sich daran beteiligt haben. Immerhin haben zweiunddreißig Menschen mit viel Hingabe dafür gesorgt, dass sich alle wohlfühlen konnten, dass niemand hungern musste, dass wir gute Musik hören, tolle Unterhaltung genießen und sehr innige Gemeinschaft miteinander haben konnten. Und bei diesen Zweiunddreißig sind weder Chorsänger, noch Fingerfoodbereiter und auch keine Kuchenbäcker eingerechnet. Euch allen natürlich auch ein herzliches Dankeschön!

Wenn wir zurückblicken, und das haben wir ja ausgiebig getan, können wir feststellen, dass in unserer Gemeinde schon immer das Miteinander ganz oben stand. Miteinander arbeiten, feiern, leiden, füreinander da sein – alles Fähigkeiten der Lesumer Baptisten, die sich in den 65 Jahren seit Gründung nur verstärkt haben.

Ich bin Gott sehr dankbar, dass er hier Gemeinde entstehen und wachsen ließ.

Und nun ist das große Fest vorbei. Wir befinden uns im Jahr der Stille, in einem Jahr, in dem wir nicht die Hände in den Schoß legen wollten, sondern Gott fragen, wo unser Weg – oder sein Weg mit uns – hinführt.

Lasst uns also die 65 Jahre rückblickend genießen und dann vorausschauend beten und Gott um seine Wegweisung bitten. Ich bin mir sicher, dass er uns antworten wird, wenn wir ihn fragen.

Anja Bär

Wir feiern im Garten

ja, schön war’s

Einblicke

v.l.: Joachim Gräßler (Pastor der Auferstehungskirche 1955-63), Anja Bär, Ulrich Haß (Pastor der Auferstehungskirche 1963-67)