Frauen aller Konfessionen laden ein

zum Weltgebetstag am Freitag den 7. März 2008

Das Programm und die Gottesdienstordnung für diesen Tag haben die Frauen des WGT Komitee aus Guyana erstellt.

Guyana ist eine kooperative Republik an der Atlantikküste Südamerikas und gehört eigentlich noch zu den Karibikstaaten.
Das ehemalige Kolonialgebiet ist heute ein Entwicklungsland. 85 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze und müssen mit max. € 1,50 pro Tag auskommen.
Nur 1,5 % der Bevölkerung sind Analphabeten, doch die teilweise recht gut ausgebildeten Leute wandern aus.
52 % der Bevölkerung sind Christen, 33 % Hindus, 9 % Muslime und 6 % Bahai u.a. Religionen.
1945 gründete sich in Guyana die erste Frauenbewegung und 1953 gab es das Frauenwahlrecht. Allerdings sind die meist alleinerziehenden Frauen von großer Armut betroffen und brauchen vielfältige Unterstützung beim Überlebenskampf.

Ein 15-köpfiges Weltgebetstagskomitee hat die Gottesdienstordnung unter dem Thema „Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen“, erstellt.
Da die Frauen die Hauptlast in den Familien zu tragen haben, erbitten sie sich Weisheit und neue Kraft von Gott, für sich und ihre Familien, aber auch für die Regierung ihres Landes, damit die Männer und Familienväter nicht von ihren Familien getrennt leben müssen, um weit entfernt überhaupt Arbeit zu finden.

Guyana – Land der vielen Wasser! Die Frauen haben eine beeindruckende Reise durch ihren Lebensraum für uns zusammengestellt.
Wir als Gemeinde feiern diesen Tag zusammen mit den Gemeinden St. Martini-Lesum, Friedehorst und Söderblom.
Zur Vorbereitung für Frauen, die gerne den Tag und den Gottesdienst mitgestalten möchten, laden die Frauen von St. Martini herzlich ein.

Es wäre sehr schön, wenn sich auch aus unserer Gemeinde einige Frauen an der Vorbereitung und Durchführung dieses Tages beteiligen würden.

Meldet euch bitte bei Ulla Ratjen Tel. 0421/6361153

Zum Weltgebetstag sind ALLE, Frauen und Männer, von den Frauen aus St.Martini-Lesum und von den Frauen aus Guyana, herzlich eingeladen.